Digitale Unsterblichkeit

In Japan gibt es neuerdings multimediale Friedhofsgräber. Dazu wird die Lebensgeschichte eines Verstorbenen mit Texten, Bildern und Videos auf einem Chip im Grabstein hinterlegt, freigeschaltete Angehörige und Freunde können dann via Mobiltelefon auf diese Inhalte zugreifen.

Verrückte Idee, denkt man zunächst. Doch der Markt mit der Erinnerung ist durchaus interessant. Filmbiographen etwa – die das Lebenswerk auch von Normalsterblichen aufzeichnen – gibt es mittlerweile einige. Genausogut könnte man sich jedoch auch ein Online-Portal für ganz persönliche Lebensgeschichten vorstellen, um das eigene Erlebte zumindest digital für die Ewigkeit zu erhalten, eine Art flickr für die Erinnerung 2.0.

Oder aber auch generell Portale um das geballte Wissen unserer Ahnen zu archivieren, wie erfolgreich derartige Plattformen sein können zeigt nicht zuletzt das Spiegel-Magazin “Einestages“. Mal schauen, was uns die digitale Zukunft außer dem Handy-Friedhof noch alles bescheren wird.

www.inside-handy.de/news/11430.html
www.lebensfilme.de
www.so-wars.com




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