Update Juni: Mitmach-Web, Luxusportale und sprechende Blumen

Über die neuen Web2.0 Mitmach-Shops haben wir bereits einiges berichtet (siehe auch folgende Artikel). Im Online-Magazin der „Zeit“ wurde nun ein lesenswerter Artikel über MyMuesli & Co veröffentlicht. Dort werden einige Anbieter gelistet, die auch für uns neu waren. Unter anderem ein OnlineShop für Süßwaren, bei dem man sich beispielsweise Gummibärchen nur in seiner Lieblingsfarbe ordern kann.

http://zuender.zeit.de/2008/19/essen-internet
www.candymix.de


Auch das Geschäft mit Luxus und daraus resultierende Ideen war schon einige Male Thema bei uns. Einen guten Überblick über Themen sowie Shops für die Schönen und vor allem Reichen dieser Welt bieten zwei noch junge Spezial-Portale rund um Luxus & Lifestyle. Auch hier kann man sich so manche Anregung für neu zu besetzende Marktnischen holen.

www.luxist.de
www.luxisten.de


Entwöhnung leicht gemacht” handelte von zwei innovativen SMS-Diensten. Auf Netzwelt.de entdeckten wir einen weiteren Service, der Pflanzenbesitzer per SMS informiert, wenn der Lieblingskaktus wieder einmal einen Schluck aus der Gießkanne brauchen könnte. Ob die Menschheit wirklich auf solcherlei Erfindungen gewartet hat? Zumindest wird es sicherlich nicht der letzte Benachrichtigungsdienst sein, der uns begegnet.

www.botanicalls.com
www.netzwelt.de/news/77739-linkwink-blumen-giessen-per-sms.html

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Nur weg damit

Diamanten 

Des einen Leid, des anderen Freud. Über dem Teich haben wir bereits zwei Portale entdeckt, auf denen man die verhassten Schmuckstücke, Ring- und Juwelengeschenke des Ex oder der Ex versteigern kann. Das Marktpotenzial hierfür dürfte nicht ganz unerheblich sein.

Gleichzeitig sind die Webseiten der Beweis dafür, dass sich mit einer guten, einzigartigen und vor allem werbewirksamen Idee auch im Bereich der Web-Shops und Onlinebörsen nach wie vor geeignete Nischen finden lassen. Vielleicht lohnt sich die Überlegung, auf welche weiteren Dinge des Alltags man in gewissen Situationen gut verzichten und daraus Geld machen kann.

www.idonowidont.com
www.exboyfriendjewelry.com
www.nytimes.com/2008/04/23/us/23jewelry.html

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Update Mai 2: Alternative Stadtführer und Luxus-Live-Shopping

In „Der virtuelle Stadtführer“ berichteten wir über interaktive Handy-Touren als neuem Trend im Tourismus. In Berlin wurde nun mit mobilen Geräten ein „Mauer-Guide“ zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der ehemals geteilten Stadt realisiert, laut Anbieter der erste „automatische“ Stadtführer seiner Art.

Insgesamt ein Konzept das sicherlich schnell weitere Nachahmer finden wird, und sich in ähnlicher Form in nahezu jeder Tourismus-Region als Geschäftsmodell umsetzen lässt.

www.morgenpost.de/content/2008/04/22/berlin/958601.html
www.antennaaudio.com/index.php?lang=de_DE

Noch eine Idee in Richtung unseres Artikels  „Luxus zu vermieten“, diesmal hat sich ein Berliner Unternehmen darauf verschrieben, Supercars an eine kleine aber dafür äußerst exklusive Klientel in einer Art Abo zu vermieten. Damit wurde eine Geschäftsidee aufgegriffen, die sich im Ausland teilweise bereits bei Fans von teuren Luxusschlitten als Modell etabliert hat.

Gleichzeitig sind wir auf einen interessanten Anbieter aus London gestoßen, der Live-Shopping im Internet ausschließlich mit Gütern der Luxusklasse durchführt. Herstellerunabhängig – so der Anbieter – und streng limitiert ist dort vom Porzellanservice für 6900 £ über den fast schon billigen Badeanzug für 350 £ bis hin zur Designervase mit einer Auflage von 50 Stück alles zu bekommen, was die Besitzer von Platinum-Kreditkarten so für das tägliche Leben benötigen.

www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,552001,00.html
www.20ltd.com

Weitere Links zum Thema Live-Shopping bei Google finden Sie hier.

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Raus aus der Schmuddelecke

In der Online-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Impulse“ wurde jüngst ein interessanter Artikel zum Nischenmarkt Erotik veröffentlicht. Gerade junge Gründerinnen setzen dabei auf edle und ausgesuchte Mode & Produkte für Frauen und Männer, abseits der Massenversender aus Flensburg & Co. oder der anrüchigen Sex-Shops, in die sich meist nur - beschämt versteckt – das männliche Geschlecht traute.

Hier etabliert sich eine Branche teilweise gänzlich neu, und kommt dank pfiffiger Konzepte zu einem ganz neuen Selbstbewusstsein und auch Image. Zugegebenermaßen sicherlich nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall ein Markt mit Zukunft und eine Überlegung wert.

www.impulse-gruenderzeit.de/gruenderzeit/erfolg/best-practice/1002800.html

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Update Mai: Luxus-eShops und Konsolensport

In „Luxus zu vermieten“ berichteten wir über findige Geschäftsfrauen und -Männer, welche Luxusgüter und -Mode verleihen, und somit ein Stück weit massenkompatibel und auch leistbar machen.

Doch auch die oberen Zehntausend selbst jetten nicht mehr immer nur von Prada-Shop zu Gucci-Outlet in den europaweit und international angesagten Metropolen. So gibt es mittlerweile zahlreiche Luxus-Webshops im Netz, bei denen man ob der teils schwindelerregenden Preise den Warenkorb nur mit einer gut gedeckten Kreditkarte füllen sollte. Teilweise kann man auf den Plattformen sein Lieblingsaccessoire gar selbst designen.

Fazit: Das Internet taugt nicht nur für Schnäppchenjagd und Rabattschlachten, auch höherwertiges und vor allem -preisiges findet mittlerweile seine Abnehmer. Und bei der enormen Anzahl an Millionären in Deutschland bleibt dabei sicherlich noch Raum für einige weitere vergleichbare Konzepte, vom Internet-Fachstore für exklusive Dessous bis hin zur Onlineboutique für junge Modeschöpfer aus der Region ist so manche Idee denkbar.

www.lillyundlex.com
www.jaubalet-paris.de
www.mytheresa.com
www.stylebop.com
www.net-a-porter.com

eDart und Wii-Mania“ handelte von den neuen Trends, welche die aktuelle Generation der Videospielkonsolen in Sachen computergestütztem Sport und Fitnesstraining setzt.

Vom Marktführer Wii Sports gibt es nun ein sogenanntes interaktives „Balance Board“ namens Wii Fit, mit dem sich Aerobic, Yoga, Muskeltraining und vieles weiteres mehr spielerisch und damit motivationsgerecht betreiben lässt. Als „Personal Trainer für Zuhause“ wird das ganze verkauft, und findet teils reißenden Absatz.

Das Board ist grundsätzlich auch für den Mehrspielermodus konzipiert, und so fragt es sich wann es hierzulande den ersten Fitnesskurs mit Wii Fit statt Yogamatten und Plastikhanteln gibt.

www.nintendo-europe.com/NOE/de_DE/games/wii/wii_fit_2841.html
www.youtube.com/watch?v=d2DYo4iaeuw

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Stricken 2.0

Handarbeit

Das Web 2.0 ist hip, neu, aufregend und jung, so die weitläufige Meinung. Umso schöner, dass auch längst Totgeglaubtes im Netz seine Renaissance erleben kann.

Wer nicht gerade zu den Twens oder Teenies gehört, der dürfte sich etwa noch an Strick- und Schnittmuster erinnern, die Mutter oder Großmutter aus einschlägigen Fachzeitschriften ausgeschnitten hatten, um daraus eine schickes Sommerkleidchen oder ähnliches zu schneidern. Ein durch die Originalmuster bekannt gewordener Verlag hat nun im vergangenen Jahr in den USA eine Online-Community gegründet, die Strickmuster im Web anbietet, und das mit mittlerweile großem Erfolg.

Man Lerne: auch traditionelle Ideen lassen sich auf die neue Welt adaptieren, und nicht alles was alt ist, muss auch gleich altbacken sein. Schließlich sind auch Poesiealben wieder in Mode gekommen, in moderner Form von Facebook, StudiVz & Co, nun fehlt nur noch ein professionelles tatsächliches Kinder-Poesiealbum im WWW. Selbst die Fototapete gibt es wieder (z.B. www.varistyle.de oder www.juicywalls.com).

Vielleicht kann man sich nun in abgewandelter Form auch eine Wiederbelebung der Sammelsticker & Sammelalben überlegen (ähnlich www.fabidoo.com/de). Oder man überträgt die Jukebox (jeden Tag ein anderes Album), die Damenwahl (abgewandelte Dating-Plattform), den Setzkasten (www.dawanda.com), das Quartett (www.meinkartenspiel.de) oder den Sticker (www.stickerlove.com) in das Web. Für weitere Anregungen einfach mal wieder bei Oma vorbeischauen.

www.burdastyle.com
www.businessweek.com/magazine/content/08_02/b4066060100841.htm
www.etsy.com

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