Schon seit längerem arbeiten Wissenschaft und Industrie daran, die mobile Navigation vom Autofahrer auch auf den Fußgänger zu übertragen. Nun gibt es erste brauchbare Ansätze. Wie die Berliner Morgenpost zu Recht schreibt, wird dies nicht zuletzt auch den Tourismus beeinflussen. Mit einer Navigation via mobilem Endgerät wären Reisende zum einen unabhängiger, und zum anderen individueller unterwegs.
Der Stadtführer von morgen könnte also auch ein Mobiltelefon oder Smartphone sein, mit individuell anpassbaren Wegweisern zu den touristischen Highlights einer Stadt oder Region. Ebenso würden Hintergrundinformationen, Audiokommentare, Videos etc. der Sehenswürdigkeiten gleich mitgeliefert, das Ganze am Besten multilingual und möglichst interaktiv.
Was in modernen Museen schon seit längerem gang und gäbe ist – in Form von mobilen elektronischen Museumsführern – wird somit auch für das freie Gelände verfügbar. Neue Geschäftsfelder wird es dabei zum einen für Agenturen und Dienstleister geben, welche virtuelle Touren für die mobilen Endgeräte erarbeiten, und diese im großen Stil oder direkt vor Ort vertreiben. Und/oder aber für Unternehmen, welche die mobilen Endgeräte samt passender elektronischer Stadtführung an Besucher aus aller Welt ausleihen.
Denkbar ist auch eine Kombination mit dem neuen Trend des Geocaching, als eine Art Event-Stadtführung der etwas anderen Art, Abenteuercharakter und Spaß für die Touristen inklusive (siehe auch “Stadtführung mal anders“).
www.morgenpost.de/content/2008/03/08/wissenschaft/950896.html
www.pressetext.de/pte.mc?pte=071201008
www.geocaching.de









