Vizzlo – Gestalte ausdrucksstarke Präsentationen online in Sekunden

Online Präsentationen mit Vizzlo

Du willst deine Präsentation grafisch aufbereiten? Dann schau dir unbedingt die webbasierte Anwendung Vizzlo als Alternative zu bestehenden Produkten am Markt an. Mit ihr ist es für Jedermann möglich, innerhalb kürzester Zeit allerlei Arten von Diagrammen online zu erzeugen. Die beiden Gründer aus Leipzig nehmen uns mit auf eine kurze Tour durch ihre Businessidee.

Kurz und knapp: Erklärt uns Eure Geschäftsidee?

Hi! Wir sind Hendrik und Rob. Unser Baby ist Vizzlo, eine Online-Lösung, mit der jedermann schnell hochwertige bzw. professionell gestaltete Visualisierungen für den Geschäftsalltag erstellen kann – vom Balkendiagramm bis hin zu Timelines oder Gantt-Diagrammen.

Damit können unsere Kunden, viel Zeit bei der Vorbereitung und Erstellung von Präsentationen sparen.

Mit hochwertigen Grafiken können sie ihre Ideen und Informationen besser transportieren, bekommen mehr Aufmerksamkeit und sind generell überzeugender und glaubwürdiger.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Rob: Der Auslöser war, dass wir für eine andere Geschäftsidee eine Visualisierung benötigten und kein passendes Tool gefunden haben.

Hendrik: Dann ist uns eingefallen, dass wir uns seit Jahren über die zum Teil wahnsinnig aufwändige grafische Aufbereitung alltäglicher Informationen für Präsentationen ärgern und dass wir da immer viel zu viel Zeit hineinstecken mussten.

Jede Geschäftsgrafik hat eine eigene Logik und diese Logik lässt sich doch programmieren. So kam die Idee, ein Tool anzubieten, das die Visualisierung von Informationen und Daten super einfach und schnell ermöglicht.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Hendrik: Es gibt kein Tool, mit dem ich so schnell so viele verschiedene hochwertige Grafiken erzeugen kann.

Rob: Und es gilt dabei sicherzustellen, dass sie zum Corporate Design passen.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Hendrik: Das sind ganz viele, denn wir haben ein breit gefächertes Publikum.

Es besteht, zum einen aus den ‚digital natives / young professionals’ als aufgeschlossene Zielgruppe.

Zum anderen, im kommerziellen Bereich, besteht es aus Menschen, die Projekte managen und koordinieren müssen. Hinzu kommen Nutzer, welche in der Schnittstelle zwischen mehreren Teams arbeiten, dabei Finanz- und Prozesszahlen, Projektstatus oder -ziele immer wieder aufbereiten und präsentieren müssen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Rob: Wir haben keine sehr lange Vorlaufzeit gehabt. Es ist eher fließend gewesen: Im Grunde genommen starteten wir von Tag Eins an und sind noch immer dabei durchzustarten.

Offiziell gegründet haben wir im August 2015 und am 1. September sind wir an den Start gegangen. Vor der Gründung, also bevor wir unsere eigenen Mitarbeiter anstellen konnten, haben wir Geld für Freelancer – Designer und Programmierer – ausgegeben.

Hendrik: Wir haben ungefähr ein halbes Jahr vor der Gründung in Teilzeit an der Idee gearbeitet, um herauszufinden ob sie funktioniert und wo potenzielle technologische Risiken bestehen.

Dann haben wir mit dem offiziellen Start immer gleich alle Änderungen so schnell wie möglich live geschaltet, um von unserer ‚Test-User-Gruppe / Early adopters’ frühzeitig Feedback zu bekommen.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Hendrik: Ein ganz klassisches Subscription Model.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Hendrik: Zum einen SEA, also Adwords – es funktioniert für uns super gut, mit 30% Conversion Rate.

Ansonsten haben wir auch einen hohen organischen Verbreitungseffekt, da wir visuelle Erzeugnisse produzieren, die geschaffen werden, um von anderen Menschen gesehen zu werden.

Welche Vision verfolgst Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Hendrik: Vision und Schlagzeile sind für mich das Gleiche. Ich möchte, dass irgendwann dasteht: ‚Nicht einschlafen! Diese Jungs haben die hässlichen und langweiligen Präsentationen abgeschafft. Es gibt keine langatmigen Präsentationen mehr dank Vizzlo’.

Rob: Als Vision habe ich für mich ganz klar, dass alle, die visuellen Content schaffen oder Daten visualisieren möchten, zuerst einmal auf das Angebot von Vizzlo schauen, ob sie damit ihre Wünsche umsetzen können.

Und hoffentlich werden sie das, weil wir unser Portfolio immer weiter ausbauen. Vizzlo sollte dafür der erste Anlaufpunkt werden.

Über Schlagzeilen denke ich gar nicht nach. Was in der Zeitung steht, ist kein Ziel an dem ich mich orientiere. Ich will, dass die Leute sofort an Vizzlo denken und unser Tool in ihrem Alltag anwenden. Wenn die Nutzer von Vizzlo überzeugt sind, dann ist das für mich das bestmögliche Ergebnis.

Hendrik: Das stimmt! Wenn es zu einem natürlichen Reflex wird… Sobald jemand eine visuelle Darstellung von Informationen oder Daten braucht und dafür ganz natürlich Vizzlo nutzt. Dass es so automatisch wird, als ob es für Vizzlo eine verbalisierte Form geben würde: ‚ich vizzlo das mal kurz’.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Rob: Github, Slack und ein Browser. Weil das die Tools sind, mit denen ich mich täglich mit dem Produkt, dem Team und den Nutzern connecte – und das ist schon fast alles, was es braucht, um voranzukommen.

Hendrik: Keynote, Slack und … äh Vizzlo

Die beiden Gründer von Vizzlo

Hendrik Schulze und Robert Lillack (rechts) von Vizzlo

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Rob: Erfolgreich sind wir, wenn wir profitabel sind.

Hendrik: Wir würden keine Firma gründen, wenn wir keinen Erfolg haben wollen. Erfolg ist für mich sehr wichtig, da es persönliche Freiheit bedeutet. Worauf kommt es an?

Einfach zu tun, zu wagen, keine Angst vor Fehlern zu haben, aus Fehlern lernen und weitermachen! Nach jedem Rückschlag weitermachen!

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Rob: Nicht zu lange zu warten – mit was auch immer!

Man sollte nicht viel zögern, sondern schnell versuchen, etwas auf den Markt zu werfen. Ich glaube, das geht seltener schief, als wenn man zu lange wartet… mit falschen Inputs oder sogar gar keinen Inputs. Das habe ich schon so oft gesehen oder mitgekriegt.

Es ist ein Fehler, den wir teilweise auch machen, aber versuchen soweit wie möglich zu minimieren. Ich denke, die Welt wäre ein ganzes Stück weiter, wenn jeder nicht so lange im stillen Kämmerlein „frickeln“ würde.

Hendrik: So schnell wie möglich Ergebnisse produzieren, um eben zu schauen, was ist daran positiv, was ist daran negativ. Und dann daraufhin verbessern.

Man sollte nicht versuchen, die perfekte Lösung zu finden und darauf drei Jahre hinarbeiten, sondern wirklich so schnell wie möglich messbare Zustände herstellen, Ergebnisse erzielen und diese auswerten.

Rob: Dazu passend, vielleicht noch ein Vorschlag: Feedbacks nicht von den Leuten holen, von denen man glaubt, dass sie einen positiv bestärken; sondern tatsächlich von den Leuten, die das Produkt bezahlen sollen.

Man muss sie auch direkt fragen, ob sie das Produkt kaufen oder nicht kaufen werden. Und nicht: ‚Würdest du X gerne haben?‘ – Also ehrliches und brauchbares Feedback suchen.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Rob: Ich glaube, man sollte sich über das grundsätzliche Selbständigkeitsproblem im Klaren sein und sich fragen: „Würde ich dasselbe machen wollen, auch wenn es richtig scheiße läuft“? Wenn man dazu nicht „ja“ antworten kann, dann sollte man den Schritt nicht gehen.

Hendrik: Wie lange bin ich bereit wirklich entbehrungsreich und mit Rückschlägen gesät, so ein Projekt voranzutreiben? Dann diese persönliche Abschätzung verdoppeln. Das sollte die persönliche Deadline sein. Und danach nie wieder darüber nachdenken.

Mit welchen drei Worten würdet Ihr euch selbst beschreiben?

Rob: Zielorientiert, großklappig, durchsetzungsstark

Hendrik: Ich bin kritisch, risikofreudig und sehe in jedem Problem mindestens zwei Chancen.

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