4 Wertvolle Tipps zum Visitenkarten gestalten: Das solltest du zwingend beachten

Tipps Vistenkarte gestalten

Selbst im digitalen Zeitalter bildet die Visitenkarte ein wichtiges Bindeglied zwischen deiner Offline- und Online-Kommunikation.

Denn was würdest Du von einem potenziellen Geschäftspartner denken, der Dir beim ersten persönlichen Kontakt eine Karte überreicht, welche Marke „Eigenbau“ ist und zudem im ungünstigsten Fall noch einen Druckfehler aufweist?

Du merkst – mit einer optimal gestalteten Visitenkarte kann dein Startup einen ersten positiven Eindruck vermitteln. Die folgenden Tipps solltest Du beachten, um aussagekräftige Visitenkarten gestalten zu können.

Der Inhalt – Was auf jede Firmen-Visitenkarte gehört

Auch wenn man heutzutage fast jegliche Information über das Internet bei Google ausfindig machen kann, genügt es nicht einfach nur Firmenname, Ansprechpartner, Handynummer, E-Mail- und Webadresse auf deiner Visitenkarte aufzudrucken.

Vielmehr solltest du hier nicht mit den “richtigen” Informationen geizen, um ausreichend Anknüpfungspunkte für ein interessantes Gespräch zu liefern und um dich mit wertvollen Fakten direkt bei deinem Gegenüber im Gedächtnis einzubrennen.

Gerade wenn dein junges Unternehmen noch nicht wirklich bekannt ist, solltest du bereits auf der Visitenkarte einen echten Mehrwert kommunizieren. Es ist wichtig zu wissen, was deine Firma tut bzw. anbietet – eben eine erste wichtige Gedächtnisstütze, für potenzielle Neukunden.

Selbstverständlich gehören auch deine wichtigsten Social-Media-Kanäle mit abgebildet, denn so kann dein Gegenüber sich nach einem Gespräch ein noch genaueres Bild von deinem Daily Business verschaffen – vorausgesetzt dort erscheinen in regelmäßigen Abständen spannende Neuigkeiten.

Verzichte unbedingt auf billig wirkende Eigenkreationen

Der vielleicht wichtigste Tipp: Baue dir bitte keine billigen Eigenbau-Visitenkarten am Computer, welche Du auch noch mit einem Tintenstrahldrucker auf perforiertem Papier verewigst.

Das wirkt nicht nur unprofessionell, vielmehr outest Du dich als echtes Business-Greenhorn, welches gern mal an der falschen Stelle spart.

Eigenbauten sind zudem nicht zwingend billiger als professionelle Drucke. Gerade Onlineanbieter ermöglichen bereits bei geringen Druckauflagen Karten mit edlem Design zu günstigen Preisen – etwa Visitenkarten von Viaprinto.

250 Visitenkarten sind heutzutage schon für wirklich wenig Geld erhältlich. Beachte deshalb, dass du „Gratis-Angebote“ mit Werbeaufdruck einer Druckerei besser links liegen lässt.

Lege Wert auf eine ansprechende Haptik

Verwende Visitenkartenpapier immer in der richtigen Stärke. Gerade zu dünne Visitenkarten wirken mitunter echt billig. Die Papierstärke sollte daher mindestens 180 Gramm betragen. Visitenkarten über 250 Gramm liegen noch einen Tick besser in der Hand.

Bei der Größe versuche dich an den Standardabmessungen 85 x 55 mm zu orientieren. Das ist wichtig, da die Karten von Geschäftsleuten in der Regel in einem Visitenkartenalbum oder passendem Vistenkartenetui griffbereit aufbewahrt werden.

Bist du in einer Branche unterwegs, wo Auffallen um jeden Preis gilt, kann deine Visitenkarte durchaus etwas ausgefallener oder gar extravagant ausfallen. Hierfür lässt sich bei den Anbietern bspw. auf ausgefallene Papiersorten zurückgreifen.

Beachte stets, deine Visitenkarte so ansprechend zu gestalten, dass sie nicht irgendwohin verschwindet, sondern dort steckt, wo man regelmäßig gern darauf zurückgreift. Werfe hierfür auch mal einen genaueren Blick auf deine bereits gesammelten Visitenkarten und lasse dich so inspirieren.

Das solltest du auch noch wissen

Sämtliche Informationen müssen immer gut lesbar sein, denn nichts ist ärgerlicher als Unausgewogenheit.

Ein Zuviel wirkt überfrachtet und tut dem Auge des Lesers sicherlich nicht gut. Lasse deshalb alles „Überflüssige“ weg. Hierzu zählen bspw. eine zweite Handynummer oder die eigene Privatadresse, welche im Geschäftsleben in der Regel nichts zu suchen hat.

Natürlich solltest Du auch jederzeit die Nutzung der Rückseite deiner Visitenkarte in Erwägung ziehen. Hier kannst du deinem Gegenüber z. B. mit einem passenden Slogan überraschen. Vielleicht hast du auch bereits eine erste “echte Referenz” vorzuweisen, die sich hier gut macht und bei der man sich eine erste Rückkopplung einholen kann.

Abhängig von der jeweiligen Branche kann auch ein Foto mit dem eigenen Konterfei auf der Visitenkarte sinnvoll sein. Gerade bei beratungsintensiven Leistungen kann ein vertrauenserweckendes und professionelles Foto eine stärkere Wirkung erzielen, als das reine Firmenlogo.

Auf einfache Weise lassen sich zudem zielgerichtet Links, etwa zu aktuellen Produkt- oder Dienstleistungsangeboten, bzw. anderen attraktiven Homepageinhalten integrieren. Solche Direktlinks sorgen dafür, dass deine Gesprächspartner gleich an der gewünschten Stelle landen kann.

Wenn du dir deine eigene Visitenkartensammlung anschaust, merkst du sicherlich recht schnell, dass die meisten Karten ihr Potential dahingehend nicht voll ausschöpfen. Zwar ist überall ein schönes Firmenlogo abgedruckt, doch oftmals kannst du dich sicherlich nicht mehr daran erinnern, was genau das Unternehmen eigentlich anbietet.

Strapaziere deshalb nie das Erinnerungsvermögen deiner potentiellen Kunden. Solange dein Startup noch nicht zum Club der Einhörner, solltest du zumindest dein Angebot oder deine Dienstleistung in ein paar verständlichen Worten kommunizieren.

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