Alles, nur kein Copycat: Mit myZappr in das Web 3.0

Nichts anderes als „in diesem Herbst das Internet revolutionieren“ möchte das Startup myZappr.

Mit Gründer und CEO David Swadzba versuchen wir, das Geheimnis rund um myZappr zumindest ein klein wenig zu lüften..

Herr Swadzba, nun machen Sie es ja ganz bewusst sehr spannend, was können Sie unseren Lesern dennoch verraten, in welche Richtung wird Ihre Plattform gehen?

In der Tat machen wir es sehr spannend. So etwas Großes und Einzigartiges kann man nicht schlagartig auf die Menschheit loslassen. :-) Der wahre Grund ist jedoch der, dass es taktisch klüger ist, eine potenzielle Konkurrenz so lange wie möglich im Dunkeln tappen zu lassen und sich somit als erster den Markteintritt zu sichern.

myZappr wird ein soziales Netzwerk rund um Film und Fernsehen. So hört sich das natürlich noch nicht wirklich revolutionär an. Um myZappr wirklich zu etwas Revolutionärem zu machen, werden wir den Nutzern spezielle Funktionen zur Nutzung der Plattform anbieten, die es in diesem Zusammenhang und vor allem vereint auf einer einzelnen Plattform so noch nie gab.

Hierbei legen wir sehr großen Wert darauf, jeden Benutzer als Einzelnen zu betrachten und speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse dessen einzugehen. So können wir ihm automatisiert das bestmögliche Angebot bieten, anstatt alle Nutzer mit einheitlichen Features in eine Schublade zu stecken.

Wie kamen Sie auf die Idee, sich statt eines einfachen Shops oder Content-Portals gleich an das „Internet 3.0“ heranzuwagen?

Wie bei vielen Gründungen stand anfangs auch bei uns ein Problem, für das es “damals” keine existierende Lösung gab.

Dieses Szenario bewegte uns letztendlich dazu, myZappr zu konzipieren. Da der Markt allerdings schon mit Copycats jeder erdenklichen Richtung überfüllt ist und der Markt somit nicht oft mit signifikanten Neuerungen bereichert wird, war es uns wichtig, einzigartige Features zu entwerfen und diese in die Konzeption des Projektes einfließen zu lassen, welche myZappr letztendlich auf Web 3.0 Standard bringen werden.

Bei der großen Konkurrenz auf dem Markt der sozialen Netzwerke ist es natürlich auch wichtig etwas Außergewöhnliches zu bieten, um die Chance auf Erfolg zu verbessern.

Da Sie nicht zu viel preisgeben können: Von welchen Portalen und Internetunternehmen der Gegenwart lassen Sie sich gerne inspirieren, wem gehört hier Ihrer Meinung nach die Zukunft?

Inspiration haben wir in vielen bereits existierenden Portalen im Internet gefunden, allerdings nicht nur in der reinen Idee der Projekte, sondern zum Großteil auch in der Umsetzung dieser. Das zeichnete sich vor allem durch die Zurückverfolgung der Entstehung von Facebook ab, der wir eine besondere Inspiration zum Thema social networking abgewinnen konnten.

Außerdem haben wir uns Bonussysteme wie Payback angeschaut, aus denen eine der vielen Features für myZappr entsprang. Auch der Xbox Gamerscore führte zu einigen Ideen, um die Nutzung unseres kommenden Portals noch attraktiver zu gestalten.

Die Zukunft sehen wir in den Projekten, die versuchen, das Internet voranzubringen und dabei mit der Zeit und dem daraus resultierenden Fortschritt in der Technologie zu gehen, anstatt sich auf ein bestimmtes Geschäftsmodell festzufahren. Demnach zählen wir natürlich auch myZappr dazu. ;-)

Ein solches Vorhaben hört sich nach sehr viel technischem Aufwand an. Mit welchem Team oder welchen Partnern gelingt Ihnen dies und wie schaffen Sie es dabei, alle beteiligten Parteien zum „Stillschweigen“ zu bringen?

David Swadzba

Eines der Hauptsegmente, denen wir uns im Aufbau von myZappr widmen ist natürlich der technische Aspekt und der damit verbundene sehr hohe Aufwand.

Wir haben bereits eine Kooperation mit einer erfahrenen Programmierschmiede ausgehandelt, welche die gesamte technische Konzeption und Umsetzung des
Projektes realisieren wird. Weiterhin sind wir für einen der Grundpfeiler von myZappr in Gesprächen mit Mathematikern namhafter wissenschaftlicher Institute. Unterstützt werden wir außerdem von einer Unternehmensberaterin und Personen mit ausgeprägtem Fachwissen im Bereich Jura.

Um alle beteiligten Parteien zum Stillschweigen zu bringen, haben wir eine einfache Paten(t)lösung gefunden: wir haben ihnen ein Angebot gemacht, das sie nicht ablehnen konnten. :-)

Wieso gehen Sie trotz der Geheimhaltung teilweise bereits in dieser frühen Phase an die Presse und was machen Sie, wenn sich die Deadline Herbst nicht halten lässt?

Trotz strenger Geheimhaltung des genauen Zwecks von myZappr wollen wir die Nutzer von Anfang an dabei haben, damit sie live den Fortschritt des Projektes über unsere Facebook- und Twitter-Seite, als auch über den auf unserer Internetseite integrierten Newsletter, mitverfolgen können. Somit bekommen sie immer wieder neue Informationen, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen lassen.

Die Spekulationen der Öffentlichkeit sind für uns natürlich auch ein wichtiger Indikator dafür, wie wir nach außen hin wirken und wie nah die Gedanken der Nutzer an das eigentliche Projekt herankommen.

Die Deadline zum Release haben wir absichtlich sehr großzügig bemessen, um definitiv den angegebenen Termin zur Veröffentlichung einhalten zu können. Allerdings werden wir diesen mit Voranschreiten der Arbeiten immer genauer eingrenzen und, falls nötig, auch nach vorne verschieben.

2 Kommentare zu "Alles, nur kein Copycat: Mit myZappr in das Web 3.0"

  1. Nun denn, dann hoffen wir mal, das der Ueberraschungsangriff gelingt und dabei das Web 3.0 herauskommt.

  2. Guten Tag, Herr Kramer,
    davon gehen wir aus. :-)

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