awibra.de – Der Abodienst für Bürobedarf

Im Januar 2010 hat das StartUp awibra.de beim Leipziger Ideenwettbewerb der innovativsten Gründungsideen den dritten Platz erhalten.

„Alles was ich brauche – Bürobedarf im Abo bestellen“, so das Motto des Unternehmens. MeinStartup.com im Gespräch mit Gründer und Geschäftsführer Sandro Günther:

Herr Günther, awibra ist ein Abodienst für Bürobedarf. Wer selbst ein Büro managen muss, der weiß wie praktisch ein solcher Dienst sein kann. Wie entstand das Konzept von awibra.de?

Die Idee entstand tatsächlich aus einem praktischen Fall.

Nach meinem Studium war ich im elterlichen Unternehmen kurzzeitig aktiv. Dabei ist mir das Problem aufgefallen, dass viele Produkte aus dem täglichen Bedarf ständig wieder gekauft werden und dies immer manuell von einem Mitarbeiter durchgeführt wird. Dieser Fall hat mich fasziniert, umso mehr da die Lösung relativ einfach war.

Unter anderem sorgen ein „intelligenter Verbrauchsrechner“ dafür, den Bedarf an Materialien für jedes Unternehmen richtig einschätzen zu können. Ist in Zukunft eine noch weitere Vernetzung denkbar, ähnlich wie wir das vom selbstbestellenden Kühlschrank her kennen?

Das ist schon sehr weit gedacht, aber ja auch wir haben Zukunftsideen. Über die RFID Technologie ist diesbezüglich viel denkbar. Gleichzeitig muss auf aktuelle Datenschutzrichtlinien geachtet werden.

Unser Verbrauchsrechner denkt aber auch schon mit. Basierend auf einem intelligenten Algorithmus kann er passend für Unternehmen den individuellen Bedarf an einem Produkt ermitteln und „lernt“ zusätzlich auf individuelles Verhalten einzugehen und passt sich somit auch an.

Wer ein Abo bei awibra erstellt hat, wird vor jeder Lieferung erinnert und kann somit auch intervenieren, sollte aktuell noch keine Lieferung benötigt werden.

Wer sind die typischen awibra-Kunden: Eher onlineaffine StartUps? Oder auch erste größere Unternehmen?

Unsere Kunden sind sowohl sehr online affine junge Unternehmen, aber auch eher konservativ geprägte Unternehmen aus dem Bereich KMU. Für Konzerne lohnt sich awibra noch nicht, da diese meist an zentrale Dienstleister gebunden sind, die aufgrund wesentlich größerer Mengen andere Preise anbieten können.

Ihr StartUp wird durch zahlreiche Institutionen gefördert. Können Sie unseren Lesern hierzu ein paar Worte sagen, und auch dazu wie es Ihnen gelungen ist, an diese Fördertöpfe zu gelangen?

Sandro Günther

Vor der Gründung haben wir uns für das EXIST Gründerstipendium beworben, welches uns in Zusammenarbeit mit meiner Hochschule, der Handelshochschule Leipzig, für 12 Monate unterstützt hat.

Dazu hatten wir sowohl von der Uni aber auch der Gründerinitiative SMILE umfassende Unterstützung bekommen, ohne die wir das Stipendium nicht bekommen hätten.

Was für ein Team benötigt man, um einen Abo-Shop wie awibra.de betreiben zu können?

Zu viel kann ich an der Stelle nicht verraten, aber mein Partner, Andreas Pfau, ist ein sehr guter CTO. Wir arbeiten seit awibra auch in anderen Projekten zusammen.

Wichtig ist natürlich einen kreativen Blick für Trends zu haben, aber auch im Team Ideen kreativ weiterentwickeln zu können.

Wie sind Ihre weiteren Pläne für den innovativen Dienst?

Zunächst wollen wir weitere Dienstleister mit ins Boot holen. awibra ist schließlich ein Marktplatz. Damit soll das Angebot erweitert werden.

Aktuell liegt der Fokus auf dem B2B Geschäft, wir überlegen auch in den B2C Markt zu gehen. Des Weiteren ist das Thema Social Web interessant für uns.

Titelfoto: Irum Shahid

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