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Vorsicht: Viele Gründer müssen Bedingungen erfüllen!

Berufshaftpflicht Gründer

Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den Ländern der Welt, in denen sich Unternehmensgründer an strenge gesetzliche Regelungen halten müssen.

Ein gutes Beispiel dafür sind die genehmigungspflichtigen Berufe.

Eine wichtige Regelung hierzu findet sich im Paragrafen 34c der Gewerbeordnung. Danach dürfen Immobilienmakler, Wohnimmobilienverwalter, Darlehensvermittler sowie Baubetreuer und Bauträger mit ihrer Tätigkeit erst dann starten, wenn eine Erlaubnis der zuständigen Genehmigungsbehörde vorliegt. Ähnlichen Auflagen müssen sich auch Ärzte, Rechtsanwälte und Gastronomen stellen.

Warum enthält der Paragraf 34c der Gewerbeordnung sehr strenge Regeln?

Die gesetzlichen Normen zu den genehmigungspflichtigen Berufen dienen vor allem dem Kunden- und Verbraucherschutz. Ein Beispiel dafür ist die Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung, die sich im Absatz 2 des Paragrafen 34c der Gewerbeordnung findet.

Damit will der Gesetzgeber die Verbraucher und gewerblichen Kunden der oben genannten Berufsgruppen vor Vermögensschäden durch eine Falschberatung schützen. Sie können häufig allein durch das Haftungskapital eines Kleinunternehmens oder das private Vermögen eines Vollhafters nicht vollständig ausgeglichen werden.

Unternehmensgründer sind auch ohne Zwang mit einer Berufshaftpflicht gut beraten

Umgekehrt schützt die Berufshaftpflicht die Unternehmer vor dem Verlust ihres Privatvermögens bei berechtigten Schadenersatzforderungen. Deshalb ist eine solche Versicherung auch dann von Vorteil, wenn kein gesetzlicher Zwang zum Abschluss besteht.

Spezielle Angebote für Berufshaftpflichtversicherung für viele verschiedene Berufsgruppen hält beispielsweise der Anbieter HISCOX bereit. Interessenten sollten sich nicht daran stören, dass es sich um einen Anbieter mit Hauptsitz in Großbritannien handelt.

Deutsche Kunden können sich dort mit allen Fragen an die Kundenberater in der Niederlassung in München wenden.

Wer braucht de facto eine berufliche Haftpflichtversicherung?

Zu denjenigen, denen eine Berufshaftpflicht dringen angeraten werden muss, gehören auch Handwerker, Betreiber von Onlineshops, Fotografen, IT-Spezialisten und Fotografen.

Sie kommen tagtäglich in Situationen, in denen kleine Fehler eine große Wirkung haben können.

Geht ein Fotograf beispielsweise bei der Jagd nach einem Schnappschuss von einem VIP zu weit, können die Schadenersatzforderungen wegen der Verletzung der Persönlichkeitsrechte sehr hoch ausfallen.

Löst ein Elektriker durch einen Anschlussfehler einen Kurzschluss und in der Folge einen Gebäudebrand aus, dürfte er ebenfalls kaum in der Lage sein, die Schadenersatzforderungen aus seinem Betriebsvermögen abzudecken.

Bei IT-Spezialisten besteht ein erhebliches Risiko bei Fehlern in der Programmierung, die Hackerangriffe und Datendiebstähle möglich machen. Hat ein Journalist oder Blogger sich dummerweise auf einen Informanten verlassen, der Falschinformationen liefert, drohen Schadenersatzforderungen beispielsweise durch eine Rufschädigung.

Warum macht eine ergänzende Betriebshaftpflichtversicherung Sinn?

Zahlreiche Risiken aus der Tätigkeit werden von der Berufshaftpflicht nicht abgedeckt. Bekommt zum Beispiel ein Kunde bei einem Besuch im Büro einen Stromschlag, weil die Abdeckung eines Lichtschalters im Flur defekt ist, zahlt die Berufshaftpflicht nicht.

Auch für die Folgen eines Sturzes durch verschütteten Kaffee oder auf beschädigten Bodenfliesen gibt es keinen Schadenersatz aus der beruflichen Haftpflichtversicherung. Solche Schadensfälle gehören in den Zuständigkeitsbereich der Betriebshaftpflichtversicherung.

Kostenbewusste Existenzgründer schauen sich am besten nach Kombi-Policen um, denn sie sind in der Regel etwas günstiger als der Abschluss von zwei Einzelpolicen. Hinzu kommt, dass für alle Haftpflichtfragen nur ein Ansprechpartner kontaktiert werden muss.

Ein Vorteil solcher Haftpflichtversicherungen wird in der Praxis häufig unterschätzt. Er besteht im passiven Rechtschutz. Die Haftpflichtversicherer wehren im eigenen Interesse unberechtigte Forderungen gegen ihre Versicherten ab. Das spart im Ernstfall sogar Kosten für die Einschaltung eines Rechtsanwalts.

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