BringMeBack: Die „Verlieren war Gestern“ Geschäftsidee

Bring mich zurück - Lost and Found

BringMeBack.de ist quasi der erste bundesweite Rückführ-Dienst für verlorene Gegenstände, den es so bislang eigentlich nur bei der Kennzeichnung von Haustieren gab.

Nun kann man endlich auch teure Gadgets & Co. schützen lassen.

Ein tolles Konzept, über welches wir mit Geschäftsführer Thomas Ott sprachen:

Herr Ott, wie kommt man auf eine solche ja doch einfache und zugleich geniale Geschäftsidee?

Der Ansatz ist nicht ganz neu. Schlüsselrückbringdienstleister (spannendes Wort) und ähnliche Services bieten im Endeffekt auch Rückführ-Dienste für verlorene Gegenstände an. Aber wir sind vielmehr über eigene Erfahrungen auf BringMeBack gestoßen und verfolgen andere Ansätze als die Bestehenden.

Ich muss eingestehen, dass ich schon etliche Dinge verloren habe. Besonders tragisch war der Verlust von meinem Schlüsselbund inkl. Zentralschlüssel meines damaligen Arbeitgebers. Die Kosten spielten dabei eine nebensächliche Rolle. Schlimmer war das Gespräch mit dem Chef und dem damit verbundene Aufwand das Unternehmen wieder zu sichern.

Das Konzept von BringMeBack

Im Moment des Verlustes denkt man nur darüber nach, welche Möglichkeiten bestehen das Verlorene wieder zu bekommen. Fundbüro? Geschäft in der Nähe? Sonstige öffentliche Einrichtung? Aber es ist leider keine direkte Zuordnung zu mir als Verlierer möglich, obwohl die meisten Funde zurückgegeben würden (Laut Studien ca. 90 %, wenn eine Zuordnung möglich ist).

Durch diese Erfahrung schmorrte schon länger der Wunsch nach mehr Sicherheit meiner Gegenstände in mir. Nach dem Studium, als Christoph und ich uns zusammenschlossen um onlinebasierte Geschäftsmodelle zu entwickeln, erzählte ich ihm von meinem Vorfall und schon hatte er eine passende Geschichte seiner Freundin parat. Uns ließ es nicht mehr los und wir entwickelten BringMeBack.

Eigentlich kann fast alles über Ihren Dienst für den Fall eines Verlusts geschützt werden. Was ist bislang der kurioseste oder auch interessanteste Artikel, der nun erfolgreich bei BringMeBack registriert ist?

Ein Auto. :-)

Was macht BringMeBack so besonders?

Mir wurde immer wieder gesagt „nur Einfaches geht!“ und daher möchten wir BringMeBack so simpel und transparent halten wie möglich.

Außerdem hassen wir es, wenn so liebreizende Gegenstände wie Ipad, Notebook und Handy mit hässlichen Kennzeichnungen verschandelt werden. Daher ist es unser Ziel, ansprechende und durchdachte Marker zu entwickeln. In Zukunft möchten wir für jeden Geschmack passende Designs anbieten können.

Wie refinanziert sich Ihr Portal sowie der Service an sich?

Momentan befinden wir uns in der Einführungsphase, was auch so gerne Betaphase genannt wird. In der jetzigen Phase kann sich jeder Interessent auf www.BringMeBack.de registrieren und erhält ein kostenloses und unverbindliches Starterpaket incl. einem Jahr Schutz.

Nach der Einführungsphase werden wir ein eindeutiges und transparentes Abrechnungsmodell integrieren. Für den Schutz einer Person wird eine jährliche Gebühr von 24,95 € erhoben und der Kunde erhält dafür ein umfangreiches Paket mit BringMeBack-Markern sowie weiteren Leistungen.

Weitere Marker können jederzeit und kostenlos auf BringMeback.de angefordert werden. Neben Privatkunden und dem Onlinemarkt haben wir einiges im Geschäftskundenbereich sowie im Einzelhandel vor.

Ein Konzept wie BringMeBack lebt natürlich von möglichst vielen Nutzern. Wie möchten Sie Ihren Dienst möglich bekannt machen, und wie sind Sie mit der bisherigen Entwicklung der Teilnehmerzahlen zufrieden?

Thomas Ott

Natürlich werden wir von vielen Nutzern profitieren. Momentan bauen wir uns ein umfangreiches Kooperationsnetzwerk auf, welches uns bei Vertrieb, Rückführung, Marketing etc. unterstützt.

Außerdem planen wir einige abenteuerliche Aktionen, die für Aufmerksamkeit sorgen sollen. Zwar rät uns unser Anwalt von jeder geplanten Aktion ab, aber ich denke das ist seine Pflicht und wir müssen unsere eigenen Erfahrungen machen.

Ihr könnt auf Facebook.com/BringMeBack.de live dabei sein. Ansonsten sind wir mit der Entwicklung der Teilnehmerzahlen sehr zufrieden.

Noch ein paar Worte zu Ihrem Unternehmen, welche Portale außer BringMeBack betreiben Sie noch?

Wie bereits erwähnt haben Christoph und ich uns direkt nach dem Studium zusammengeschlossen und entwickeln onlinebasierte Geschäftsmodelle im Kundenauftrag sowie für das eigene Portfolio.

Momentan gilt unsere komplette Aufmerksamkeit BringMeBack. Weitere Informationen unter www.UnitedOne.de.

2 Kommentare zu "BringMeBack: Die „Verlieren war Gestern“ Geschäftsidee"

  1. Rückfürdienste wie diesen gibt es berreits seit meheren Jahren.
    Die ist nichts weiter als ein nachgemachtes System bestehender Fundsysteme wie z.B. clever ID oder LFID

  2. Am 28. Juni startet das Unternehmen BringMeBack sein Crowdfunding bei Seedmatch:

    http://www.meinstartup.com/seedmatch-startup-finanzierung-via-crowdfunding/1387/

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


BringMeBack: Die „Verlieren war Gestern“ Geschäftsidee

Lesezeit: 3 min
2