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Die persönliche Kontaktseite mit PersPage.com: „Schauen und Kontaktieren ohne Verpflichtung“

Das Portal PersPage will eine neuartige persönliche Kontaktseite für Liebe, Beruf und mehr bieten.

Über eine Art Baukasten können Nutzer so – ganz je nach Lebenslage, Anforderung, Lust und Laune – eine vor allgemeinem Zugriff geschützte Website erstellen.

Stefan Bohl aus Augsburg hatte die Idee zu PersPage, wir befragten ihn zu seinem Projekt:

Singlebörsen im Internet gibt es ja bereits einige. Was ist das besondere an Ihrem Konzept?

PersPage selbst ist keine Singlebörse. Hier gibt es keine Suchfunktion, keine Matchingfunktion, keine Listung aller Profile, kein Schönreden, keine Konkurrenz. Bei PersPage erstellt der User eine eigene separierte und vor allem für Andere geschützte Profilseite und geht damit selbst auf Partnerfang.

Der User erstellt eigene personalisierte Zugänge, die sogenannten Codes, und gibt den Zugang an ausgewählte Personen weiter. Der User geht aktiv auf Suche, und zwar online wie offline, und entscheidet selbst wer die Daten sehen und wer Kontakt aufnehmen darf.

PersPage ist ja auch nicht nur für die Partnersuche da (so ist die Idee aber entstanden). Jeder kann eine Seite erstellen und für verschiedene Zwecke nutzen, unabhängig von der Partnersuche. Es gibt auch ein freies Portal, hier kann man Daten, Bilder, Links, Texte hinterlegen. Möglich wäre hier z.B. eine Seite auf der ich bestimmte Informationen nur einem ausgewählten Personenkreis anbieten will (z.B. meine Hochzeitsbilder meinen Hochzeitsgästen, meine Geburtstagsparty planen, meine Arbeiten Freunden zeigen), eben ohne dass es die ganze Welt zu Gesicht bekommt. PersPage ist einfach, flexibel und ich lege fest, wer Zutritt zu meiner Seite bekommt.

Man kann auch sagen es ist ein Club, in dem nur ausgewählte Besucher Zutritt haben. Was ich in dem Club dann mache, bleibt jedem selbst überlassen.

Wieso sollte man als persönliche Kontaktseite nicht einfach seinen Facebook- oder sonstigen Account benutzen?

Ich habe das Problem selbst gehabt, so ist auch die Idee entstanden. Ich denke man geht bei einer Partnersuche anders vor als man sich auf einem Facebookprofil darstellt. Bei Singlebörsen habe ich viele Fragen die ich gar nicht beantworten kann oder will, die einfach „doof“ sind.

Mit PersPage habe ich wirklich die Angrenzung, ich kann Angaben machen die ich wo anders nicht machen kann, ich kann mich besser präsentieren ohne dass meine Facebookfreunde davon etwas mitbekommen. Ich kann meine Seite anpassen wie ich es für richtig halte ohne mich an die Vorgaben von anderen Seiten halten zu müssen. Je nachdem für was ich eine Seite habe, kann es durchaus sein dass es persönlich zugeht, das muss nicht die ganze Welt erfahren.

Die Codes sind personalisiert. Ich kann festlegen wer meine Seite sehen darf und wer nicht. Das macht das auch wieder spannend. Schaut die Person wirklich mein Profil an oder nicht. Auch das kann ich als User beobachten.

Für die Besucher ist es nicht notwendig sich zu registrieren oder eine Freundschaftsanfrage zu senden und auf Bestätigung zu warten. Wenn ich kein Facebookprofil oder Singlebörsenprofil habe muss ich keines anlegen. Hier brauche ich nur den Code, mehr nicht, und mein Profil steht zum ansehen bereit. Ich zwinge keinen Besucher irgendwo Mitglied zu sein oder zu werden und bin trotzdem frei in meiner Suche. Ich denke auch das ist ein großer Vorteil, die Hürden für die Besucher sind gering. Schauen und Kontaktieren ohne Verpflichtung.

Wie entstand die Geschäftsidee zu PersPage.com?

Wie bei der obigen Frage schon kurz angerissen, hatte ich im Endeffekt das gleiche Problem wie viele andere auch. Wie finde ich eine Partnerin. Singlebörsen habe ich natürlich auch ausprobiert, aber da kommen auf 10 Frauen gefühlte 100 Männer, dazwischen noch die ganzen „Fakes“, welche die Frauen noch mehr abschrecken. Außerdem müssen Männer immer ordentlich in die Tasche greifen.

Also habe ich mir was einfallen lassen um aufzufallen. Die Idee kam ziemlich spontan. Ich habe mir eine solche Seite, damals noch recht simpel, erstellt und mal eine Handvoll Codes verteilt. Von der Resonanz war ich überrascht (Einen Auszug dazu gibt’s im Übrigen auch auf PersPage.com zu sehen). Ermutigt davon und den Kommentaren meiner Freunde habe ich die Idee dann weiterverfolgt und den Dienst erstellt.

Ausgangspunkt war das Partnerinfinden. Aber beim darüber schlafen und mit Freunden diskutieren sind weitere Ideen dazu gekommen, und auch weitere Möglichkeiten.

Mit welchen Partnern und Kooperationen wollen Sie das Konzept möglichst erfolgreich vermarkten?

Grundsätzlich hoffe ich auf die User, da diese selbst ihre Seite vermarkten und somit auch den Dienst mit, somit die Mund-zu-Mund-Propaganda. Damit sind die User gleichzeitig die Partner. Außerdem muss ich sagen, dass das Projekt privat entstanden ist und derzeit neben meinem Hauptberuf läuft.

Auf meiner schönen ToDo-Liste stehen einige Ideen zur Vermarktung, jetzt habe ich erst einmal ein Affiliate-Programm angebunden. Grundsätzlich gilt es jetzt PersPage in relevanten Informationsplattformen vorzustellen.

Wann wird der Dienst offiziell starten, da man beispielsweise für den Aufruf der Demoseiten noch einen Zugangscode benötigt?

Der Dienst ist nun gestartet. Die Demoportale kann nun jeder mit dem Zugängen nutzen, die jeweils auf den Login-Seiten angegeben sind. Ich hoffe auf viele Tester und auch Rückmeldungen, damit ich den Dienst weiter verbessern kann.

Wie ist der weitere Ausbau des Onlineportals sowie des Layouts geplant?

Es wird weitere Portale zu unterschiedlichen Themen geben. Aktuell in der Planung sind die Themen Beruf und Erotik. Beruf im Sinne eines digitalen Lebenslaufes, den ich Personalverantwortlichen oder Chefs einfach und doch personalisiert geben kann.

Ich hoffe nur dass sich die Themen nicht zu arg beißen und damit gegenseitig ausbooten..

Titelfoto: Hanspeter Klasser

2 Kommentare zu "Die persönliche Kontaktseite mit PersPage.com: „Schauen und Kontaktieren ohne Verpflichtung“"

  1. Hallo Herr Bohl
    OK, interessantes Konzept, aber wo soll Ihr Nutzer Fokus nun wirklich liegen?
    Wenn Sie ein Portal mit der Ausrichtung „Beruf und Erotik“ planen, kann ich Ihnen jetzt schon sagen das Sie definitiv 50 % Ihrer Arbeit verschwenden. Davon abgesehen, jede Themenzusammenstellung die auch nur andeutungsweise „Erotik“ beinhaltet loest ein extremes Gefaelle/Steigerung aus…jenachdem von welchem Themenschwerpunkt Sie es sehen wollen.
    MfG, Klaus Kramer CEO Voice Ads Ltd

    • Dieses immer wieder auftauchende Gerede mit „Arbeit verschwenden“ ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Lieber Klaus, lass doch den guten Mann machen. Er hat eine Vision seines Dienstes im Kopf und er selbst will sehen wie sich alles entwickelt. Ist das nicht viel mehr wert als sich im Vorfeld auf eine Bahn festzulegen und dann zwar „Erfolg“ zu haben, aber im Endeffekt nur das Bekannte wieder zu kauen.
      Ich finde die Idee klasse, da sich hier einer hinstellt und einfach seine Gedanken ausprobiert. Die Arbeit kann dann gar nicht verschwendet sein. Er persönlich wird definitiv an seinem innovativen Projekt wachsen!
      Viele Grüße
      Gerald

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