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eat-the-world.com: Kulinarische Stadtführungen für echten Hochgenuss

eat the world Berlin Hamburg München Münster

Das junge Unternehmen eat-the-world.com aus Berlin bietet einmalige kulinarisch-kulturelle Stadtführungen unter anderem in Berlin, Hamburg und München an.

Wir sprachen mit Gründerin Elke Freimuth:

Frau Freimuth, wie entstand diese sehr schöne Geschäftsidee?

Danke für das Kompliment;-) Ich bin viel gereist und habe schon immer gern gegessen. Als ich in New York gelebt habe, hat mich eine Freundin zu einer food tour eingeladen.

Das Konzept war ähnlich, allerdings wählen wir bei eat-the-world bewusst vornehmlich kleine, inhabergeführte Betriebe aus. Zurück in Deutschland habe ich dann kurz vor der Verbeamtung meinen alten Job an den Nagel gehängt und mich mit eat-the-world selbständig gemacht.

Mir ist immer wieder aufgefallen, dass die kleine Betriebe immer mehr von den großen Ketten vertrieben werden und deswegen möchten wir den kleineren Betrieben so mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Was lernen die Teilnehmer Ihrer Touren, was andernorts eher auf der Strecke bleibt?

So wie andere Stadtführungen Monumente und Denkmäler vorstellen, stellen wir die kleinen Betriebe aus der Kulinarik mit guter Qualität vor. So lernt man eine Stadt/ ein Stadtviertel durch das Essen und die Menschen dahinter gut kennen.

Aber wir legen Wert darauf, keine bloße Essenstour zu sein. Zwischen den kulinarischen Stationen gibt es immer wieder Informationen zur Geschichte, Architektur und Unterhaltungsangeboten zu dem Viertel. Wir möchten fremden Alltag darstellen; wer hat hier früher gelebt, wer lebt heute hier, wie kam es zu dem Wandel etc.

Wer sind die typischen Kunden für eine kulinarische Stadtführung, und können auch Sie durch diese immer wieder etwas dazulernen?

Elke Freimuth

Unsere Kunden sind gebildete und bewusste Genießer. Wir waren am Anfang überrascht, dass nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische unsere Touren sehr gern buchen.

Vom Alter her gibt es keine Einschränkung, man kann mit einer 12-Jährigen ebenso über Essen reden wie mit einem 90-Jährigen. Es ist immer interessant, sich mit Kunden auszutauschen, da kommen viele Gedanken zu den verschiedensten Themen zusammen.

Und dadurch, dass gemeinsames Essen die Kommunikation fördert, ist man bei unseren Touren spätestens bei der 3. kulinarischen Station im regen Austausch untereinander.

Planen Sie den Ausbau der Führungen auf weitere kulturelle und sonstige Gebiete, oder soll es bei der Kulinarik bleiben?

Wir wurden schon oft gefragt, ob wir keine Weinführungen oder so machen möchten. Aber wie behalten den Fokus auf der Kulinarik.

Meiner Meinung nach braucht man einen Schwerpunkt und sollte nicht alles machen. Das ist wie im Restaurant: Hat die Speisekarte 100 und mehr Speisen im Angebot, ist die Qualität der einzelnen Gerichte garantiert nicht so gut wie in einem Restaurant, das nur 4-10 (wechselnde) Speisen anbietet.

Welche Städte möchte Ihr Team als nächstes erobern, und suchen Sie hierfür noch nach geeigneten Mitstreitern, Gründern und Partnern?

Wir würden vorerst gern noch 2-3 Städte in Deutschland, danach gern Europa kulinarisch erkunden. Wir haben uns dazu entschlossen, als Franchise-System zu expandieren, da es Sinn macht, dass Einheimische unser Konzept vor Ort umsetzen. Das ist viel authentischer.

Wir sind also auf der Suche nach Franchisenehmern, allerdings sind wir kein klassisches Franchisesystem, das ein Produkt überall gleich vertreibt, sondern wir sind ein nachhaltiges Franchisesystem, das mit den Gegebenheiten vor Ort arbeitet.

2 Kommentare zu "eat-the-world.com: Kulinarische Stadtführungen für echten Hochgenuss"

  1. Ein sehr verlockendes Angebot. Da könnte ich mir durchaus vorstellen auch meinen Mann mal zu einer Stadtführung überreden zu können. Und die Tochter macht da bestimmt gerne mit, wenn ein paar Stück Kuchen für sie reserviert werden :-) Finde ich schön, dass man bei der Führung die für die jeweilige Stadt typischen Gerichte kennenlernen kann.

    • Finde ich ebenfalls :-) gerade für mich kulinarisch zwar interessierten aber völlig ahnungslosen sicherlich eine gute Variante.. Mal schauen, vielleicht schaffe ich es ja mal daran teilzunehmen))

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