Eine sportliche Geschäftsidee: Das neue Netzwerk Sports for Friends

Bei Sports for Friends handelt es sich um ein neues Sportnetzwerk, mit dem man unter anderem eigene Teams online organisieren kann.

Mit Olaf Klostermann – einem der vier Gründer – sprachen wir über die Chancen vergleichbarer Geschäftskonzepte im Sport- und Freizeitumfeld:

Was genau ist beziehungsweise was „kann“ Ihre Community Sports for Friends?

Mit „Sports for Friends“ möchten wir alle Sportteams und -gruppen in der Organisation unterstützen – egal ob Vereinteams, ob Freizeitteam oder Jugendteam – egal ob Fussball, Basketball oder Lacrosse, usw.

Derzeit bieten wir bereits die Verwaltung der Spieler und deren Verfügbarkeit sowie sämtlicher Aktivitäten, wie z.B. Spiele oder Trainings. Hierbei geht es insbesondere darum, dass jeder informiert ist: Wer muss Getränke mitbringen? Wo treffen wir uns? Wer ist nicht dabei und wer muss leider absagen? Hinzu kommen umfangreiche Statistiken wie Torschützen oder die gespielten Minuten und ausserdem lässt sich die Teamkasse einfach verwalten, so dass z.B. immer klar ist wer noch etwas zu zahlen hat. Typische Funktionen wie ein Team-Kalender, umfangreiche Erinnerungen per E-Mail, oder auch Fotos von den einzelnen Aktivitäten sind selbstverständlich auch verfügbar.

In Kürze werden dann noch weitere Funktionen hinzukommen wie beispielsweise die Möglichkeit Abstimmungen durchzuführen (Spieler des Monats? Ziel der Teamfahrt?), die Verwaltung von Spielaufstellungen und eine einfach einzurichtende Team-Homepage für Fans, Eltern und Freunde.

Viele Vereine dürften sich über diese Hilfe bei der Organisation freuen. Soll die Nutzung für diese kostenlos bleiben, und wie wird Sports for Friends dann finanziert?

Sämtliche bereits verfügbare Möglichkeiten und ebenso weitere Funktionen, die wir derzeit entwickeln, sind und bleiben für alle Teams und Sportler frei verfügbar.

Motiviert wurden wir durch den eigenen Bedarf einer solchen Community und so wird Sport for Friends derzeit von uns Gründern entwickelt und finanziert. Eine weitere Finanzierungen ist in absehbarer Zeit nicht nötig und so gibt es keine konkreten Überlegungen zu diesem Thema – ggf. werden wir uns bei einem sehr großen Anstieg der Benutzerzahlen und den damit verbundenen Kosten Gedanken über Werbepartner machen.

Sport im Team ist derzeit so angesagt wie nie. Können Sie von aktuellen Veranstaltungen wie der vergangenen EM oder aktuell Olympia profitieren?

Von Großereignissen wie die EM oder nun Olympia profitieren ganz klar alle Sportvereine und -gruppen – und so auch wir bei Sports for Friends. Der Sport rückt noch weiter in den Mittelpunkt, für viele gibt es so endlich den entscheidenden Ruck z.B. endlich in einer Volleyball-Hobbymannschaft mitzumachen oder sich im Fussballverein anzumelden, und so besteht auch für immer mehr Teams der Bedarf sich besser zu organisieren.

Wie wollen Sie neue Mitglieder und Sportler für Ihr Portal gewinnen?

Derzeit profitieren wir von Empfehlungen unserer aktiven Teams und vor allem von unserer Partnerschaft mit Sport Böckmann, einem Sportausrüster für Vereine, Schulen und Betriebe.

Ansonsten betreiben wir derzeit keine aktive Werbung, weil wir beim derzeitigen moderatem Wachstum viel besser mit Erweiterungs- und Verbesserungswünsche umgehen können und wir diesbezüglich aktuell auch durch unsere finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt sind. Für uns persönlich ist es ein Erfolg, dass so viele Teams die Plattform sehr aktiv nutzen und wir sehr viel positives Feedback erhalten – feste Ziele wie z.B. eine bestimmte Anzahl registrierter Teams wollen wir uns nicht setzen.

Entstand die Geschäftsidee vor dem Hintergrund des aktuellen Hypes rund um Facebook & Co.?

Die Idee der Entwicklung kam uns, weil schnell klar wurde, dass Facebook & Co. für eine einfache und schnelle Kommunikation natürlich perfekt sind, es für die Organisation eines Sportteams aber noch viele weitere Anforderungen und Wünsche gibt. Die Verwaltung einer Teamkasse bekomme ich mit Facebook einfach nicht hin.

Ein anderes Beispiel sind die umfangreichen Statistiken, welche für jede Sportart unterschiedlich sind: Tore, Spielzeiten, Asse, gelbe Karten, Siebenmeter, usw. – alles sehr speziell und daher kann so etwas mit einer Kommunikationsplattform nicht perfekt unterstützt werden.

Wer steckt hinter dem StartUp?

Wir entwickeln und betreiben Sports for Friends neben unseren Berufen bzw. dem Studium mit 4 Freunden: Olaf Klostermann, Simon Overmeyer, Peter Klostermann, Rainer Tegenkamp. Hervorragend unterstützt werden wir von Freunden, Bekannten und unseren Familien. Beizutragen hat bei einem solchen Thema eigentlich jeder etwas, weil ein jeder schon mal in einem Team Sport getrieben hat, und so bekommen wir sehr viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

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