Die Digitalisierung für die eigenen Nischenprodukte nutzen

erfolgreich Nischenprodukte finden

Ein Problem für viele Existenzgründer ist die immer schwieriger werdende Suche nach Marktlücken. Mit einem großen Reiseportal oder einem allgemeinen Fashion-Webshop lassen sich kaum noch Umsätze generieren, da die großen Portale den Markt weitgehend unter sich aufgeteilt haben.

Doch wer sucht, findet auch heute noch Nischen.

Was haben Boote, Baustoffe und Flammenwerfer gemeinsam?

Eines der ganz großen Themen der letzten Jahre war die sogenannte Sharing Economy, die von Startups wie AirBnB und Uber angetrieben wurde. Dahinter steckte eine simple Idee: Warum das leerstehende Gästezimmer nicht mehrmals pro Jahr an zahlende Gäste vermieten oder zahlende Mitfahrer auf dem sonst leeren Beifahrersitz Platz nehmen lassen?

Findige Existenzgründer erkannten das Potenzial der Sharing Economy schnell und dehnten es auf immer mehr spezifische Nischen aus.

Wer eine Bohrmaschine besitzt, kann sie zum Beispiel gegen Gebühr an Menschen in der eigenen Stadt ausleihen, die einmal im Jahr ein Regal andübeln möchten. Und wer ein Boot besitzt, welches die meiste Zeit im Hafen vor sich hindümpelt, kann es über eine Sharing-Plattform für Boote anderen Freizeitkapitänen anbieten.

Nischenanbieter profitieren von der Digitalisierung

Der Trend zur Nische macht sich auch bei klassischen Onlineshops bemerkbar, wie die Gründer von meinbaustoffversand.de beweisen: Sie bieten Baustoffe für Dächer, Fassaden und Gärten gezielt online an und erreichen so einen weit größeren Kundenkreis als mit dem stationären Handel in einer Stadt.

Verbraucher erhalten bei diesen Spezialisten weit konkretere Informationen und eine detailliertere Beratung als im Baumarkt mit seinem riesigen Angebot. Die Lieferung nach Hause ist ein weiterer Vorteil, denn niemand muss sich mehr Gedanken darüber machen, wie große Acrylglaswände oder 200 schwere Dachschindeln nach Hause transportiert werden können.

Baustoffe sind natürlich nur eines von vielen Produkten, die von der Digitalisierung profitieren. Im StartUp-Bereich tummeln sich die unterschiedlichsten Anbieter: Spezialfutter für Pferde, im eigenen Garten gezüchteter Blütenhonig oder auf Anforderung gestrickte Schals sind nur einige der vielen Verkaufsideen. Dass es immer noch doller geht, beweist diese Liste von schrägen Online-Shops, die Flammenwerfer, Jetpacks und sogar Seelen verkaufen.

Wie finde ich meine Nische?

Am leichtesten haben es Existenzgründer, die bereits viel Erfahrung mit ihrem Produkt haben und ganz einfach vom stationären Ladengeschäft auf den E-Commerce umsteigen, um weit größere Kundenkreise anzusprechen. Ohne Kompetenz geht es nicht, denn schließlich wenden sich die Verbraucher vor allem deswegen an Nischenanbieter, weil sie hier Experten mit viel Fachwissen über ihre Nische erwarten. Fehlt die berufliche Kompetenz, lässt sich vielleicht das Hobby zum Beruf machen, zum Beispiel als Experte für Star Wars-Merchandise oder das optimale Campingzubehör für Rockfestivals…

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