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Erfolgs-App Wunderlist aus Berlin: „So simpel und übersichtlich wie möglich“

wunderlist app

Mit Wunderlist hat das in Berlin ansässige Startup 6Wunderkinder eine absolut tolle Organisations-App für Android, iPhone & Co. erschaffen, die jetzt schon international mit zu den bekanntesten ihrer Art zählt.

Geschäftsführer Christian Reber verriet uns mehr zu der tollen Geschäftsidee:

Herr Reber, das Programm Wunderlist selbst ist kostenlos. Wie refinanzieren sich Ihre Tools?

Wunderlist ist komplett kostenlos. Im Moment sind wir durch Investorengelder finanziert.

In 6Wunderkinder investiert haben bisher e42, der High-Tech Gründerfonds & T-Venture, der Corporate Venture Arm der Deutschen Telekom. Den ersten Umsatz werden wir mit Wunderkit generieren.

Das „nächste große Ding“ aus Ihrer App-Schmiede wird das „Wunderkit“ sein. Können Sie unseren Lesern bereits ein paar Dinge darüber verraten, worum es sich hierbei handelt?

Wunderkit wird eine Plattform sein, die wir zum ersten Produktivitäts-Netzwerk der Welt und zu einem Arbeitsnetzwerk machen wollen. Unser Ziel ist damit einen neuen Standard zu setzen.

Im Moment können wir noch nicht allzu viel verraten, aber ihr solltet auf www.wunderkit.com dranbleiben. Das Warten lohnt sich, wir planen den Launch später in diesem Jahr.

Apps für das Smartphone gelten derzeit als der Megatrend der Zukunft. Sie gestalten diese nicht im Silicon Valley, und auch nicht in Indien, sondern in Berlin, und werben zudem offensiv mit dem Slogan „Made in Berlin“. Warum kann gerade die innovative Kreativwirtschaft derzeit so gut Fuß fassen in der Hauptstadt?

Dafür gibt es wohl verschiedene Gründe. Zum einen gibt es hier die TU und viele weitere gute Universitäten, die Entwickler ausbilden. Dazu kommen noch die niedrigen Kosten in der Stadt und eine extrem lebendige Kulturszene die nicht nur Deutsche, sondern Leute aus der ganzen Welt anzieht.

In den letzten Jahren konnten gab es sehr viele junge und kreative Unternehmer die innovative Startups gegründet haben, das erzeugt natürlich Hoffnung und motiviert andere junge Leute hier in der Stadt ihren Erfolg zu suchen.

Was einige unserer Leser interessieren wird: Suchen die 6Wunderkindern noch „Nachwuchs“, oder haben Sie Angst dass Sie dann den Firmennamen ändern müssten?

Den Namen werden wir natürlich nicht ändern, die 6 bezieht sich auf die 6 Gründer. Im Moment sind aber schon 23 Leute und wir suchen auch weiter nach neuen Talenten.

Wie schafft man es heutzutage, bei täglich nahezu tausenden neuen Apps trotzdem aus dieser Masse herauszustechen, so wie Ihre Werkzeuge dies tun?

Die Einfachheit und dass Wunderlist kostenlos ist, haben viele User überzeugt. Unsere Konkurrenten verlangen viel Geld für Features die wir schon integriert haben.

Das Problem bei vielen anderen Task Managern ist, das man immer einen Kompromiss eingehen muss. Manche Apps sind zwar für mehrere Plattformen verfügbar, bieten aber keine vernünftige Cloud Synchronisation an. Andere sind für manche Plattformen nicht verfügbar oder man muss auf bestimmte Features verzichten. Wieder andere sind dann extrem teuer oder sehen schrecklich aus.

Eine Sache die wir von unseren Nutzern gelernt haben ist: sie haben schon alle anderen Apps ausprobiert. Sie konnten sich aber nicht an einen Task Manager binden weil ihnen immer etwas gefehlt hat. Deshalb ist unser Ziel den User eine App anzubieten bei denen sie auf nichts verzichten müssen.

Gleichzeitig versuchen wir aber auch Wunderlist so simpel und übersichtlich wie möglich zu halten.

1 Kommentar zu "Erfolgs-App Wunderlist aus Berlin: „So simpel und übersichtlich wie möglich“"

  1. Das ist eine schöne Geschichte. Ich mag es solche Erfolgsgeschichten zu lesen. Die beweisen mir immer wieder, dass mit der richtigen Idee etwas großes zu Bewegen ist. Die App werde ich ausprobieren. Ich werde auf jeden Fall die weitere Entwicklung verfolgen.

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