Evotum.com: Kunden aktiv in die Produktgestaltung mit einbinden

Mit Evotum.com geht seit einigen Monaten ein neues innovatives Abstimmungsportal für Lifestyle-Themen an den Start.

Dort können die Nutzer an diversen Umfragen teilnehmen, und die Umsetzung der Ergebnisse nur kurze Zeit später direkt miterleben.

MeinStartup.com im Gespräch mit Roger Schlecht von der Evotum Schlecht Vetter UG aus Berlin Friedrichshain:

Was genau kann man sich unter einem Abstimmungsportal für Lifestyle-Themen vorstellen, können Sie uns ein paar praktische Beispiele von Nutzern nennen?

Man kann sich Evotum als eine Plattform vorstellen, auf der wir für unsere Partner aus verschiedensten Bereichen wie Design & Fashion, Musik, oder gar Genussmittel wie Getränke Abstimmungen durchführen.

Wir denken, dass der moderne Kunde nicht einfach nur fertige Produkte vorgesetzt bekommen will, sondern dass man ihn als Designer oder Produzent aktiv in den Entstehungsprozess des Produkts einbinden sollte. Dies geschieht bei uns auf zwei verschiedene Arten: Zum einen kann der Kunde in ‚Preis-Special‘ Abstimmungen durch die Abgabe seiner Stimme dafür sorgen, dass der favorisierte Artikel für ihn zu einem Sonderpreis erhältlich ist.

Zum Anderen bieten wir die Möglichkeit, über Designs abzustimmen, zu denen noch gar kein Produkt existiert. Das meistgewählte Produkt wird dann im Anschluss exklusiv nur bei Evotum und in limitierter Auflage erhältlich sein. Als Praxisbeispiel ist dabei ein Damen Shirt zu nennen, welches auf einem Foto der amerikanischen Fotografin Lindsey Lee basiert, und in dieser Form nirgendwo anders erhältlich ist.

Für wen wurde die Plattform ursprünglich konzipiert, und haben sich mit den ersten Votes vielleicht schon weitere Anwendungsfelder ergeben?

Das Konzept war in der allerersten Phase für Musikevents gedacht. Es sollte potentiellen Besuchern der Events ermöglichen, über Details der Veranstaltung, wie z.B. Künstler, DJ, Mottos oder Running Order abzustimmen.

Bereits in der ersten Ansprache von Partnern ergab sich aber schnell ein viel breiteres Anwendungsfeld. Mittlerweile wurde über viele Fashion Produkte, über Musiktitel, sowie über Designs von Frühstückssets und sogar die Geschmacksrichtung eines Bier-Mate Tee Mixgetränkes abgestimmt.

Uns ist es wichtig, dass wir uns nicht auf ein einziges Segment beschränken, sondern den Begriff „Lifestyle“ so vielfältig auslegen, wie er es zulässt. Dabei sollen trotzdem die außergewöhnlichen Produkte im Auge behalten werden.

Nutzer können über Evotum auch in Produktdesigns mit eingreifen. Wer nutzt diese Möglichkeit?

Diese Möglichkeit wird derzeit vor allem von Illustratoren, Photographen und Grafikern genutzt, um in Kooperation mit uns Produkte mit ihrem kreativen Input zu gestalten, die sie selbst in dieser Form noch nie zuvor angeboten haben.

Aber auch Modelabels geben uns verschiedene Entwürfe, und lassen ihre Fans und Kunden darüber abstimmen, welches der Teile sie in ihre kommenden Kollektionen übernehmen werden. Zudem haben auch Getränkehersteller wie das oben erwähnte „Mier“ unsere Plattform genutzt. Wir übernehmen also das Antesten von neuen Märkten und Trendscouting in bestehenden Kundenkreisen.

Auch ein innovatives und kreatives Tool wie Evotum benötigt Einnahmen. Wie oder durch wen generieren Sie diese, um dennoch unabhängig arbeiten zu können?

Roger Schlecht

Die Einnahmen stammen aus verschiedenen Kanälen.

Zum einen wird Evotum an Verkäufen beteiligt, die über unsere Plattform getätigt werden, und zum anderen bieten wir einen Service, der sich aus Marketing / Promotion und Meinungsforschung zusammensetzt.

Unser Auswertungsmodell erlaubt weitreichende Verknüpfungen zwischen Produktgruppen und Merkmalen, die es unseren Partnern erlaubt, noch genauer nach den Wünschen ihrer Kunden designen/ produzieren zu können.

Sie haben sehr viel Energie und Arbeitsstunden in ein erst kürzlich erfolgtes ReDesign gesteckt. Warum war dies notwendig geworden?

Es ging bei der kürzlichen Umstrukturierung weniger um das optische Design, als vielmehr um die Datenstrukturen und Abläufe hinter dem Portal. Wir haben die positive und negative Resonanz unserer ersten Wochen aufgenommen, und verarbeitet.

Die wichtigste Neuerung dabei ist, dass unser Service jetzt noch schnellere Auswirkungen hat. Eine abgegebene Stimme in eine Sonderpreis-Abstimmung ermöglicht dem User von nun an, sein Lieblingsprodukt unmittelbar vergünstigt erwerben zu können. Es muss also nicht mehr auf das im Ergebnis allgemein beliebteste Produkt gewartet werden, und zudem können wir so garantieren, dass niemand vom Ergebnis enttäuscht sein muss.

Jede einzelne Stimme hat ihren Wert, und wird von uns nun so behandelt.

Welches Team arbeitet an Evotum, und welche weiteren Projekte betreut Ihr Unternehmen?

Das Gründungsteam besteht aus Sebastian Vetter (IT + CEO) und mir (Marketing + Kommunikation). Mit Christopher Puschies haben wir nun kürzlich einen neuen Kollgen im Team. Er wird sich noch eingehender mit dem Auswertungsmodell, und der Trendforschung beschäftigen. Extern erhalten wir von diversen Kollegen Unterstützung in den Bereichen Vertrieb, Design und juristischen Angelegenheiten.

Mit Evotum.com geht nun zunächst das erste und einzige Projekt an den Start. Das Konzept hinter der Plattform bietet allerdings unzählige Andockpunkte. An dieser Stelle können wir dazu zwar noch nichts weiteres sagen, aber es werden sicher weitere Projekte folgen.

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