Faszinierender Schmuck von monomer – mit Crowdfunding zum weiteren Erfolg

Nicht irgendeine Online-Schmuck Gründung geht mit monomer an den Start. Faszinierende Unikate machen den Reiz der Manufaktur in Schlangenbad bei Wiesbaden aus.

Derzeit läuft eine Crowdfunding-Finanzierung für das StartUp, unter anderem darüber sprachen wir mit Geschäftsführer Thomas Mrokon:

Herr Mrokon, nun gab es ja in letzter Zeit bereits einige Anbieter im Online-Schmucksegment, die an den Start gegangen sind. Monomer bietet jedoch ganz besondere Kreationen. Was ist das Grundkonzept dahinter?

Die Idee von monomer steck schon im Namen. Das Wort kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Einzelteil. Unsere Schmuckstücke sind auch alles Einzelteile.

Neben dem parametrischen Design bieten auch die Herstellungsverfahren die Möglichkeit, dass jeder Kunde sein persönliches Unikat gestaltet. Dieser große Gestaltungsspielraum ist für monomer ganz entscheidend. Und für Unentschlossene bieten wir natürlich auch viele vorkonfigurierte Ringe an, die unsere breite Vielfalt zeigen.

Über welche Kanäle vertreiben Sie Ihre kunstvollen Werke, und welche Zielgruppen möchten Sie ansprechen?

Natürlich ist für ein Start-up der Weg über das Internet der erste und einfachste. Diesen Weg werden wir auch gezielt ausbauen, weil die technischen Möglichkeiten eines Webshops natürlich ideal sind, um die unzähligen Konfigurationen abzubilden. Dennoch merken wir immer wieder, dass die größte Faszination für unseren Schmuck entsteht, wenn man diese kleinen Skulpturen in der Hand hält und sich die Strukturen genauer betrachten kann. Vor allem die Leichtigkeit unserer Modelle wird immer wieder sehr positiv wahrgenommen.

Auf eine beschränkte Zielgruppe möchten wir uns gar nicht festlegen. Unsere bisherigen Kundinnen sind im Alter zwischen 16 und 66 Jahren. Natürlich spielt in dieser Altersspanne das Budget eine Rolle, aber unser Angebot reicht von den günstigen Polyamidringen in modischen Trendfarben, über Edelstahlschmuck bis hin zu den Sonderanfertigungen aus purem Gold. Was aber alle unsere Kundinnen gemein haben ist der Wunsch nach etwas Besonderem mit hohem Designanspruch.

Unser Design setzt sich sehr deutlich von klassischem Schmuck ab und es polarisiert. Das ist für uns aber ein gutes Zeichen. Entweder man liebt monomer oder man bleibt bei traditionellen Schmuck.

Monomer möchte sein Wachstum über die Ausgabe von Anteilen an Kleininvestoren finanzieren, eine entsprechende Ausschreibung läuft gerade bei Innovestment. Was erhoffen Sie sich von diesem Schritt?

Die Auktion bei Innovestment ist für uns ein wichtiger Meilenstein und Indikator. Wir sind überzeugt von monomer und dem vielversprechenden Wachstumsszenario. Bei Innovestment hoffen wir, daß sich potentielle Investoren ebenfalls von unserem Schmuckkonzept begeistern lassen. So wie wir die modernsten Fertigungstechnologien nutzen, so ist für uns auch das neue Konzept des Crowdfunding das passende Finanzierungsinstrument.

Die auf ein sehr positives Echo stoßende Kollektion Odyssee ist unser erster Schritt in den Schmuckmarkt und mit dem Startkapital von Innovestment werden sicher noch weitere erfolgreiche Schritte folgen.

Das Geld soll unter anderem in den Ausbau des Marketings und des Webshops investiert werden. Nun kann man einen eShop ja mittlerweile mit relativ einfachen Mitteln umsetzen. Was sind Ihre Anforderungen an ein solches Projekt?

Ein Unikat von monomer

Das ist richtig. Einen eShop zu erstellen ist heutzutage fast genauso einfach wie eine Webseite zu erstellen. Aber wer etwas im Internet unterwegs ist und regelmäßig im Web einkauft, der kennt die großen Unterschiede zwischen einem guten Webshop und einem, den man nach 20 Sekunden ohne Kauf wieder verläßt.

Jedes Produkt, welches Sie über das Internet verkaufen wollen hat ganz spezielle Anforderungen. Nehmen Sie beispielsweise die umfangreichen Automobil-Konfiguratoren. Jeder Interessierte hat sich bestimmt schon einmal sein Wunschfahrzeug konfiguriert, aber kennen Sie eine Person, die dann auf „bestellen“ klickt? Nein, darauf ist das Interface auch nicht ausgelegt. Man will dem Kunden aber ein sehr konkretes Bild von seinem persönlichen Auto vermitteln. Und dafür wird ein sehr großer Aufwand betrieben.

Es gibt eine Reihe von Webshops, die ähnlich umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten bieten und auch für den Verkauf über das Internet gedacht sind. Das sind meist Shops von großen Marken, die dafür viel Geld investiert haben, was uns im Moment noch fehlt. Unsere aktuelle Shop-Lösung basiert auf einer Opensource Lösung. Für die Zukunft planen wir aber den Einsatz einer professionellen Software, die uns neue Konfigurationsmöglichkeiten bietet, über eine Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem verfügt und vor allem dem Kunden die Kaufentscheidung erleichtert.

Mit welchen konkreten Marketingmaßnahmen wollen Sie sich von Ihren Mitbewerbern im Onlinebereich absetzen?

Nun, Sie werden verstehen, daß ich darüber nicht so offen sprechen kann, weil Marketing immer auch von Überraschungen lebt. Natürlich werden wir auch auf die klassischen Marketingmaßnahmen setzen und deren Erfolg stets überprüfen. Die Möglichkeiten für Werbung im Internet (AdWords, Facebook, etc.) sind bekannt und hier kann man sich primär mit dem notwendigen Kapital „Gehör“ verschaffen. Wir gehen allerdings eher davon aus, dass monomer in Zukunft gezielt gesucht und nicht zufällig auf einem Banner gefunden wird.

Was meinen Sie: Wird ein Großteil des Schmuck-Marktes in der Zukunft vom lokalen Händler in das Internet abwandern, oder ist es dafür zu sehr ein Produkt, welches man haptisch erleben möchte, bevor man es kauft?

Das ist eine gute Frage. Und weil man das ohne weiteres gar nicht eindeutig beantworten kann wollen wir uns auch nicht auf einen Vertriebsweg festlegen. Wie bereits erwähnt übt unser Schmuck gerade beim Probetragen große Faszination aus. Daher werden wir monomer natürlich auch gezielt im Offline-Handel platzieren.

Hinzu kommt, daß es für Frauen oft sehr schwer ist die richtige Ringgröße zu ermitteln. Jede Frau kennt Ihr Schuhgröße aber kaum eine kennt Ihr Ringweite. Das ist natürlich nur eine kleine Hürde beim Bestellen im Internet, aber im Laden ist das zum Beispiel überhaupt kein Problem. Ich bin überzeugt, dass wir bei monomer für beide Zukunftsszenarien des Schmuckvertriebes den richtigen Weg finden, weil wir den Kunden und sein Bedürfnis nach einem ganz persönlichen Schmuckstück immer in den Vordergrund stellen.

1 Kommentar zu "Faszinierender Schmuck von monomer – mit Crowdfunding zum weiteren Erfolg"

  1. Eine sehr interessante und wunderschöne Schmuckkombination.

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