Fixxoo: Berliner Startup erobert deutschen Reparatur- und Ersatzteilmarkt für Smartphones

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Seit einigen Jahren schon boomt der Smartphone- und Tablet-Markt, und ein Ende ist noch lange nicht absehbar. Schließlich entwickeln sich die allseits beliebten Lifestyle-Produkte rasant weiter.

Doch ein wichtiger Aspekt wird von Herstellern und Medien bislang nur sehr wenig beachtet: Je ausgefeilter und diffiziler die Technik, desto schwieriger ist auch deren Reparatur. Oftmals wird diese jedoch nicht durch die Herstellergarantie abgedeckt und ist dementsprechend teuer. Wer auf der Suche nach einer günstigeren Alternative war, konnte bislang oft nur in den kleinen Handyreparaturladen an der Ecke gehen.

Innovativer Abwicklungsprozess soll eine schnelle Bearbeitung garantieren

Für dieses bislang vernachlässigte Problem will das Berliner Startup www.fixxoo.de die passende Antwort gefunden haben. Fixxoo repariert Smartphones, Tablets und auch Spielkonsolen zu verbindlichen Festpreisen und verwendet dabei ausschließlich Original-Ersatzteile. Außerdem gibt es auf alle Ersatzteile und Reparaturleistungen eine einjährige Garantie. Der gesamte Abwicklungsprozess läuft über einen intuitiven Konfigurator ab. Der Kunde wählt sein Gerät und die Art des Schadens aus einer Liste aus und erhält sofort ein Angebot für die Reparatur. Dann braucht er nur noch sein Gerät zu Fixxoo zu schicken und in wenigen Tagen kommt es repariert zu ihm zurück, so verspricht es das Startup. Hin- und Rückversand seien sogar schon im Preis inbegriffen. Für Hobbybastler, die ihr Gerät lieber selber reparieren, biete Fixxoo auch die Original-Ersatzteile zu günstigen Preisen sowie Video-Tutorials an.

Wilm Prawitt, der Gründer und Geschäftsführer von Fixxoo, hat mit seinem Angebot voll ins Schwarze getroffen, da ist er sich sicher. Denn etwas Vergleichbares würde es in Deutschland bislang nicht geben. Der Erfolg seiner Geschäftsidee werde auch durch die Umsatzzahlen des Startups untermauert, die bereits in den wenigen Monaten seit dem Launch im Juli 2012 die Schallmauer von einer Million Euro durchbrochen hätten. Das Startup schreibt bereits jetzt schwarze Zahlen. Dabei kommt Prawitt eigentlich nicht aus dem Dienstleistungsbereich; als Gründer der Unternehmens Lioncast GmbH und PetTec war er bisher auf den Vertrieb von Spielkonsolen und deren Zubehör bzw. Erziehungshalsbändern für Hunde spezialisiert.

Mangel an guten Angeboten führte zu der Geschäftsidee

Wilm Prawitt

Wilm Prawitt

Die Idee zu Fixxoo kam ihm, als er selbst einmal eine Reparatur für sein Smartphone benötigte und kein zufriedenstellendes Angebot dafür fand. Aus der Idee ist mittlerweile ein Unternehmen mit 30 Angestellten und einem eigenen Reparaturcenter auf etwa 1000 Quadratmetern geworden. Um im schwierigen Segment der Reparaturdienstleistungen zu bestehen, werden die Prozesse ständig weiterentwickelt und optimiert, so der Gründer. Denn das oberste Gebot sei stets die Zufriedenheit der Kunden – und diese stellen hohe Anforderungen an die Reparatur: Sie muss vor allem schnell, günstig und fachgerecht ausgeführt werden. Da Fixxoo in Spitzenzeiten bis zu 200 Geräte am Tag zur Reparatur erhält, werden hohe Summen in die Automatisierung von Prozessen und Maschinerien investiert, um eine schnelle und reibungslose Abwicklung zu gewährleisten. Dabei ist Fixxoo derzeit nicht auf Fremdkapital angewiesen, denn hinter dem Startup steht Prawitts finanzstarkes Unternehmen Lioncast GmbH.

Auch Partnerschaften mit stationären Geschäften und größeren mittelständischen Unternehmen wurden bereits eingegangen. Mit dabei sind kleinere Elektronikhändler, welche über ein Affiliateprogramm ihre Reparaturen anonym über Fixxoo abwickeln, aber auch größere Unternehmen wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die die Geräte ihrer Mitarbeiter zum Vorzugspreis bei Fixxoo reparieren lassen. Weitere namhafte Kooperationspartner befinden sich bereits in der Warteschlange, so Prawitt. Und auch der Gründer selbst hält mit seinem Team stets die Augen offen nach neuen interessanten Kooperationen mit Unternehmen, die auch gerne von sich aus auf Fixxoo zukommen dürfen.

Gründer sieht großes Potenzial

Für die Zukunft ist Wilm Prawitt optimistisch, denn er sieht für Fixxoo noch großes Potenzial. Dieses liegt beispielsweise im stationären Handel, in B2B-Partnerschaften und natürlich weiterhin im Endkundengeschäft, auf das man sich auch in Zukunft weiter konzentrieren möchte. Der wachsende Markt im Bereich von Smartphones, Tablets und anderen Lifestyle-Produkten werde zwangsläufig zu einer steigenden Nachfrage im Reparaturdienstleistungsbereich führen. Auch die Erschließung weiterer europäischer Märkte fasst Wilm Prawitt ins Auge. So würden Fixxoo schon jetzt zahlreiche Reparaturanfragen aus Österreich erreichen, so dass dieser Markt auf der Liste ganz oben stehe. Für 2013 peilt Fixxoo einen zweistelligen Millionenumsatz an und will seine Spitzenposition als Deutschlands führender Anbieter von Reparaturdienstleistungen und Ersatzteilen für Smartphones, Tablets und Spielkonsolen weiter ausbauen.

1 Kommentar zu "Fixxoo: Berliner Startup erobert deutschen Reparatur- und Ersatzteilmarkt für Smartphones"

  1. Hört sich erstmal gut an. Bin bisher noch nicht in die Notsituation einer benötigten Reparatur gekommen, aber ich denke, dass das nur eine Frage der Zeit ist und dann werde ich mir auch dieses Angebot mal anschauen.

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