Fünf Tipps, wie Jungunternehmer typische Fehler vermeiden

Fünf Tipps, wie Jungunternehmer typische Fehler vermeiden

Fachbeitrag von Jacqui Keep, Powwownow:

Irren ist menschlich und aus Fehlern lernt man. Als Jungunternehmer sollte man aber auch nicht zu viele begehen, sonst verschwindet das frisch gegründete Unternehmen wieder, bevor es überhaupt richtig in Schwung gekommen ist.

1. Wen möchte ich erreichen?

Als Gründer müssen Sie die aktuellen Wünsche Ihrer Zielgruppe genau kennen. Bereits wenn Sie Ihren Businessplan aufstellen, sollten Sie eine klare Positionierung für Ihr Unternehmen entwickeln.

Auch eine intensive Markt- und Wettbewerbsanalyse ist schon in dieser frühen Phase unerlässlich. Ein „gutes Gefühl“ für den Markt zu haben, das reicht nicht mehr aus – auch nicht bei möglichen Kreditgebern, die Sie von Ihrer Geschäftsidee überzeugen möchten.

Bei ihnen punkten Sie mit fundiert ermittelten Zahlen, Fakten und Analysen der Wettbewerber. Im Internet finden Sie beispielsweise die Handelsbilanzen von Kapitalgesellschaften.

Zudem lohnt es sich, früh Gespräche mit möglichen Kunden zu führen, um sich über ihre Bedürfnisse zu informieren. Vergewissern Sie sich im persönlichen Kontakt darüber, was Ihre Zielgruppen interessiert.

2. Kenne ich Kundenwünsche und Wettbewerber genau?

Wenn Sie den Markteinstieg geschafft haben, sollten Sie kontinuierlich mit bestehenden und potenziellen Kunden im Gespräch bleiben. So erfahren Sie aus erster Hand, welche Ihrer Produkte oder Dienstleistungen eventuell nicht gut ankommen, und können auf Kritik reagieren.

Versäumen Sie es also nicht, kontinuierlich eine verlässliche Marktanalyse zu betreiben.

Ihre Konkurrenz sollten Sie ebenfalls nicht nur in der Startphase Ihres Unternehmens genau unter die Lupe nehmen. Deuten beispielsweise Stellenanzeigen auf Wachstum hin, erschließen die Mitbewerber neue Standorte, oder testen sie einen neuen Service?

Wenn Sie über alle diese Punkt kontinuierlich informiert sind, können Sie nicht nur Überraschungen vorbeugen und potenzielle Bedrohungen erkennen, sondern auch von Ihren Konkurrenten lernen und Chancen für das eigene Geschäft erkennen.

3. Wie gestalte ich meinen Finanzplan?

Sich hohe Ziele zu setzen, schadet in aller Regel nicht. Bei den Finanzen ist es jedoch wichtig, die Planung so zu gestalten, dass Sie weich fallen, wenn mal etwas nicht so klappt wie vorhergesehen.

Kalkulieren Sie daher in Ihrem Finanzplan alle Eventualitäten wie späte Zahlungseingänge und Schäden an der Ausstattung mit ein. Vergessen Sie Ihre privaten Ausgaben nicht, sie gehören ebenfalls zur Finanzplanung.

Sehr empfehlenswert ist es, den Rat von unbeteiligten Experten wie professionellen Steuer-, Existenzgründer- oder Unternehmensberatern in Anspruch zu nehmen.

Heben Sie als Jungunternehmer nicht ab und hinterfragen Sie jede einzelne Ausgabe gründlich. Übernehmen Sie sich nicht doch, wenn Sie schon jetzt einen Experten fest einstellen? Vielleicht macht es mehr Sinn, mit ihm vorerst nur projektweise zusammenzuarbeiten?

Das gilt auch für Arbeitswerkzeuge, beispielsweise wenn es um den Austausch mit Mitarbeitern und Kunden geht: Muss es die Collaboration-Lösung sein? In den meisten Fällen reicht eine einfache und kostengünstige Telefonkonferenz aus.

4. Networking – lohnt sich das überhaupt?

Gute Netzwerke haben oberste Priorität. In diesem Punkt unterscheiden sich Startups nicht von traditionellen Mittelstandsunternehmen.

Networking ist nicht die Lieblingsbeschäftigung aller Gründer, jedoch eine hervorragende Möglichkeit, ein Kontaktportfolio aufzubauen und das Geschäft anzukurbeln.

Das geht aber nicht von heute auf morgen, sondern erfordert Ausdauer und Einsatz. Bieten Sie Ihren Gesprächspartnern bei Events auch Ihre Hilfe an und stellen Sie Beziehungen her, von denen beide Seiten profitieren.

Machen Sie sich dabei bewusst: Wer nicht nach Rat fragt, der wird auch keinen bekommen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern bringt Sie und Ihre Firma voran.

5. Welche Tools kann ich nutzen?

Der Markt für Kommunikationstechnologie bietet mit Tablets, Smartphones, WLAN und Breitbandverbindungen eine Vielzahl von Möglichkeiten für eine effektive Vernetzung unter Kollegen oder auch mit Kunden.

Ein großer Vorteil für Jungunternehmer: Dank moderner Technik können sie je nach Bedarf mit Freelancern und Experten kooperieren, ohne diese gleich fest anzustellen und ihnen einen Büroarbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Nehmen Sie als junger Unternehmer Abstand von traditionellen, unflexiblen Arbeitsmodellen und gewähren Sie Ihren Mitarbeitern die Freiheit, von zu Hause oder unterwegs zu arbeiten.

Diese modernen Tools erlauben es, Arbeitsrhythmus und Privatleben flexibel aufeinander abzustimmen:

Die Videokonferenz: Der Sichtkontakt zum Gesprächspartner ist vielen Menschen wichtig. Besteht er, lassen sich Reaktionen besser einordnen. Viele Anbieter bieten jedoch nur Videokonferenzen mit zwei Teilnehmern. Für mehrere Nutzer gibt es weiterentwickelte Angebote, die mit dementsprechend höheren Kosten verbunden sind.

Die Telefonkonferenz: Günstige Telefonkonferenz-Anbieter ermöglichen Meetings ab ca. 9 Cent/Minute. Der Vorteil für Homeoffice-Arbeiter liegt auf der Hand: Sie können sich mehr auf die Inhalte konzentrieren und müssen sich nicht zu sehr um ihr Auftreten und Äußeres Gedanken machen. Es können außerdem sehr einfach drei und mehr Personen an einer sogenannten „Telko“ teilnehmen.

Screen Sharing: Diese Art von Informationsaustausch erlaubt allen Teilnehmern, zeitgleich Dokumente und Präsentationen auf dem Bildschirm zu betrachten. Diese müssen somit nicht per E-Mail geschickt und lange erklärt werden. Dokumente oder Websites können mit Screen Sharing zusammen während einer Telefonkonferenz besprochen und bearbeitet werden.

Online Document Sharing: Teams, die über große Entfernungen zusammenarbeiten, brauchen einen Weg, einander Daten und Dokumente zugänglich zu machen. Etliche onlinebasierte Ablagemöglichkeiten stehen zur Verfügung, viele davon sind sogar recht günstig. Mit teureren, besser ausgeklügelten Optionen können mehrere Nutzer unkompliziert Daten teilen. Zugleich bieten sie ein hohes Maß an Sicherheit.

Instant Messaging: Mit dieser Kommunikationsmethode, die immer beliebter wird, können mehrere Nutzer miteinander chatten und Dokumente, Audio- und Videodateien austauschen. Darüber hinaus können sie jederzeit weitere Kollegen hinzuziehen. Der Dienst ist oft mehr als ein normaler Chatroom und kann zu einer effizienten und kostengünstigen Austauschplattform werden.

 

Autorenprofil:

Jacqui Keep ist Business Developerin und Content Marketing Managerin bei Powwownow, Europas führendem Anbieter für kostenfreie Telefonkonferenzräume.

In dieser Rolle verantwortet sie neben dem Geschäftsausbau das Umsetzen strategischer und kommerziell ausgerichteter Kampagnen und Inhalte.

Dabei liegt ihr Schwerpunkt auf Social Media. Keep bringt über acht Jahre Erfahrung im digitalen Marketing mit, sowohl für B2B- als auch für B2C-Märkte.

Weitere Informationen unter: www.powwownow.de

(Bild: powwownow)

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