Gründer und ihre Geschäftsidee vorgestellt: Kinderbekleidung kaufen und verkaufen mit Vintage-Kids

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Den Bereich der Secondhand Kinderbekleidung auffrischen, das möchte das StartUp Vintage-Kids aus Berlin. Eine schöne Idee steckt dahinter, über die wir mit einem der Gründer Bosko Todorovic sprachen:

Herr Todorovic, was genau macht Vintage-Kids?

Vintage-Kids ist eine vereinfachte und moderne Art neue, neuwertige oder leicht gebrauchte Kinderbekleidung zu kaufen und verkaufen. Denn alle kennen das Problem: Kinder wachsen – die Bekleidung leider nicht. Man schickt lediglich ein Paket an Vintage-Kids und erhält Geld dafür. Somit erspart man sich den sonntäglichen Flomarkt oder das fotografieren, einstellen und verschicken wie bisher. Zusätzlich hat man als Käufer eine Qualitätsgarantie, da wir alle Teile genau unter die Lupe nehmen.

Wann und wo wurde Ihr Unternehmen gegründet?

Offiziell gegründet wurden wir im Januar 2013 in Berlin. Wobei wir schon seit Mitte 2012 an der Idee gearbeitet haben.

Wie entstand die Geschäftsidee selbst?

Wir sind selber zwei Familien mit Kindern. Letztendlich brachte uns unsere eigene Situation auf die Idee eine Lösung für das Problem zu finden. Gerade deshalb ist es so ein Herzensprojekt. Und gerade deshalb haben wir einen solchen Schnellstart hinbekomen.

Gibt oder gab es Vorbilder in anderen Ländern, an denen Sie sich orientieren?

In den USA gibt es bereits seit 2009 ein sehr erfolgreiches Vorbild, welches wir aber erst gefunden hatten, nachdem wir mit unserem Kozept in der Umsetzung waren. Gerade das hat uns in der Idee bestätigt.

Über welche Alleinstellungsmerkmale verfügt das Konzept? Was unterscheidet es von ähnlichen Ansätzen?

Im Bereich Secondhand Kinderbekleidung sind wir aktuell der Erste mit einem solchen Konzept in Deutschland, der dieses Projekt live hat.
Besonderen Fokus legen wir auf Transparenz, Service und Qualität. Das Angebot und der Service sollen perfektioniert werden und dem Kunden ein schönes Einkaufsgefühl geben. Im Prinzip möchten wir, trotz Secondhand, den professionellen Ansprüchen von Neuware gerecht werden. Zusätzlich versuchen wir in allem besonders einfach zu sein. Um der Gesellschaft auch etwas zurückzugeben, spenden wir für jedes verkaufte Produkt an die „Rote Nasen“.

Welche Zielgruppen sollen konkret angesprochen werden?

In erster Linie sprechen wir Eltern an. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass viele Familien auch viel Kinderbekleidung zu Hause haben, die Platz weg nehmen und noch einen hervorragenden Zustand haben, oder sogar noch komplett ungetragen sind. Auf der anderen Seite gibt es genug Familien, die eben genau nach solchen Sachen suchen. Und der Umwelt helfen wir auch noch auf diese Weise.

Wie wollen Sie Ihre Idee vermarkten?

Die Erfahrung der ersten drei Monate zeigte, dass es sich dabei um ein sehr emotionales Thema handelt. Vor allem wenn es sich rund um Kinder dreht.
Wir wissen, dass zufriedene Mütter uns gerne und häufig weiterempfehlen. Das sehen wir vor allem auch an dem positiven Feedback über unsere Facebook-Gruppe und den süßen Briefen in den Paketen.

Neben den organischen Empfehlungen beginnen wir gerade viele Kooperationen und starten nach und nach verschiedene Marketingkanäle. Die Kommunikation soll verdeutlichen, dass wir eben der Premiumanbieter im Secondhand Kindermode Bereich sind. Dabei soll das Marketing im steigenden Maße intensiver werden.

Welches Team mit welchem Know How arbeitet an Ihrer Idee?

Zum Team gehören natürlich erstmal unsere Familien und aktuell noch Freelancer. Der Plan sieht aber vor bereits bis Ende des Jahres mehrer Festangestellte zu haben und alle Ressourcen Inhouse zu haben.

Welche Ziele verfolgt Ihre Gründung, wo möchten Sie in einem Jahr stehen?

Ziel ist es nicht nur der Platzhirsch zu sein, sondern in diesem Segment auch zu bleiben. Dabei sehen wir ettliche bestehende Secondhand-Ansätze als keine wirkliche Konkurrenz an, da wir uns in der Zielgruppe doch unterscheiden. Wir haben ausserdem schon mehrere weitere Ideen, um die Plattform auszuweiten. So haben wir bereits die ersten Deals mit Herstellern, die uns in Zukunft auch als Outlet-Plattform für Kinderbekleidung nutzen werden.

Suchen Sie noch nach Mitarbeitern und/oder Kooperationspartnern, und wer kann sich bei Ihnen melden?

Bosko Todorovic

Bosko Todorovic

An Kooperationen sind wir immer interessiert. Vor allem, wenn sie auch einen Mehrwert für unsere Kunde bieten. Aussließen würden wir von vornherein niemanden. Irgendwie liebe wir auch schräge Ideen. Nach neuen Mitarbeitern werden wir uns sicherlich ab dem Sommer konkreter umschauen.

Ein paar Worte zu Ihnen und Ihrem Werdegang?

Ich persönlich bin schon seit über 10 Jahren im Online-Bereich tätig. Dabei begann die Karriere klassisch in einer kleinen Marketingagentur und ging über einen der größten Affiliatenetzwerke, über Beratung hin zum aktuellen Hochschuldozenten und Verantwortlichen für das führende Fashionnetzwerk in Europa tracdelight.com. Somit bringe ich recht viel Erfahrung aus den Welten des Onlinemarketings und der Mode mit.

Der Rest des Gründerteams versteht sich perfekt in den anderen Bereichen, wie z.B. Vertrieb, Buchhaltung, Logistik etc. Also ebenfalls wichtige Bereiche eines solchen jungen Unternehmens.

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