hearbeat medical macht Erfolg medizinischer Eingriffe messbar

heartbeat medical misst Daten

Nirgends auf der Welt werden jährlich so viele Menschen operiert wie in Deutschland. Patienten erhalten jedoch kaum Einblick in die Behandlungsqualität einzelner Krankenhäuser. Dies will heartbeat medical nun ändern. Marc Tiedemann, einer der 4 Gründer erklärt, womit genau, damit sich Ärzte wieder primär auf ihre Patienten konzentrieren können.

Herr Marc Tiedemann, kurz und knapp: Erklären Sie Ihre Geschäftsidee?

Wir heartbeat medical, also Yannik Schreckenberger, Sebastian Tilch, Yunus Uyargil und ich, helfen Ärzten dabei weniger Zeit für die verpflichtende Dokumentation zu verschwenden.

Denn dass sind derzeit 40% ihrer Zeit. Zeit – welche für den Patienten fehlt.

Darüber hinaus machen wir Behandlungsergebnisse messbar und damit vergleichbar. Wir glauben, das kann nachhaltig das Gesundheitswesen revolutionieren.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Das Problem kam praktisch zu uns. Yannik und Sebastian, die schon seit vielen Jahren mit ihrer Medizinconsulting Agentur in diesem Bereich unterwegs waren, bekamen die Anfrage ein neues Praxisverwaltungssystem zu schaffen. Also der Bedarf für etwas neues war da.

Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Wir bringen subjektive Patientenbefragungen und die objektive Arztseite zusammen.

Daraus lassen sich komplett neue Ansätze zur Qualitätsbewertung schaffen.

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

Vom niedergelassenem Arzt bis zum kompletten Krankenhaus. Je größer, desto lieber natürlich.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir haben mit einigen Umwegen ein Jahr Vorlaufzeit gebraucht. Was da an Arbeitszeit, also Geld reingeflossen ist, möchte ich gar nicht ausrechnen. Anfang 2014 haben wir dann einen privaten Buisines-Angel gefunden der 250.000€ in uns investiert hat. Damit konnte dann das Produkt entwickelt werden.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Das Produkt wird als Software-as-a-Service (SaaS) zu Preisen ab 89,- pro Monat vermietet. Bei großen Häusern kann der Betrag allerdings auch vierstellig werden.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Damit fangen wir ehrlicher Weise gerade erst richtig an. Das Produkt ist ja auch erst seid ein paar Wochen wirklich bereit, schnell an weitere Kunden ausgeliefert zu werden.

Von daher waren wir da noch etwas vorsichtig. Bisher waren es vor allem Präsentationen auf Fachkongressen die gezogen haben.

Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

„Deutsches Startup revolutioniert die klinische Forschung!“… ja das wär was!

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Jira zur Planung, Slack und Google Hangouts als stehenden Kontakt zwischen unseren zwei Büros in Köln und Berlin.

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Etwas zu schaffen, was nachhaltig Bestand hat und etwas bewegen kann. Ich glaube deswegen sind wir auch alle im Gesundheitsbereich gelandet und machen keine Flaschendreh-App. Naja und seien wir mal ehrlich, Geld spielt schon auch eine Rolle.

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Testen, testen, testen! Und zwar schon bevor das Produkt überhaupt angefangen wurde zu entwickeln.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

„Brenne ich so für die Idee, evt. auch eine Zeit lang — evt. eine lange Zeit zurückzustecken?“ Wenn das nicht gegeben ist, hat man schon verloren.

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Neu-gier-ig,

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