jobworkbook.com: Berichte aus dem Arbeitsalltag

Das neue Portal jobworkbook.com aus Klingberg bei Lübeck stellt Berufe und deren Protagonisten näher vor. Wie diese Geschäftsidee vermarktet werden soll, unter anderem das fragten wir Existenzgründer Marco Seeliger:

Herr Seeliger, wie lässt sich Ihre Geschäftsidee in zwei/drei kurzen Sätzen auf den Punkt bringen?

Im jobworkbook kann jeder aus seinem Job-Alltag berichten. Zum Beispiel was einen begeistert, berührt oder was man an spannenden Geschichten erlebt. Darüber hinaus kann man auch in Jobs von anderen Menschen stöbern und schauen, was welches Aufgaben und Tätigkeiten in anderen Jobs anfallen. Interessant ist natürlich auch das Gehalt, welches bei den Jobbeschreibungen freiwillig angeben werden kann.

Wann und wo wurde Ihr Unternehmen gegründet?

Gegründet wurde das Projekt im August 2012 und im September wurde das Portal jobworkbook.com eröffnet.

Wie entstand die Geschäftsidee selbst?

Als IT-Freelancer habe ich mit vielen Menschen zu tun , die tolle Job-Bezeichnungen – meist auf Englisch haben. Mich hat aber schon immer interessiert, was die Personen in Ihrem Job aber wirklich tun, welches Ihre Aufgaben sind und was Ihnen in Ihrer Position besonders Spaß macht und worauf sie stolz sind.

Über Freizeit und Familie und Hobbys wird ja viel in Social-Portalen geschrieben, über den Job aber ziemlich wenig. Daher kam die Idee, ein Portal zu entwickeln, das ein „Facebook für Berufstätige“ wird.

Gibt oder gab es Vorbilder in anderen Ländern, an denen Sie sich orientieren?

Sicherlich inspirieren einen die aktuellen Social-Portale, aber ein direktes Vorbild gab es für die Entwicklung nicht.

Über welche Alleinstellungsmerkmale verfügt das Konzept? Was unterscheidet es von ähnlichen Ansätzen?

Ein Portal, wo die Menschen von Ihrem Job berichten gibt es meines Wissens noch nicht. Bei anderen Business-Konzepten wie z.B. Xing steht mehr die Vernetzung Wer-kennt-wen im Job im Vordergrund. Beim jobworkbook stehen die Tätigkeiten als solches im Fokus. Daher sind die Berichte auch mit einem anonymen Nutzernamen einstellbar und viele Angaben sind freiwillig. Aber es ist denkbar, dass man seine Jobbeschreibung in der Zukunft auch mit seinem Facebook- oder Xing-Profil verknüpfen kann.

Welche Zielgruppen sollen dabei angesprochen werden?

Die Zielgruppe ist ganz klar jeder der einen Job hat oder einen Job sucht, der zu einem passt. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Studentenjob, Handwerker oder Topmanager handelt. Jeder der von seinem Job berichten möchte ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Wie wollen Sie Ihre Idee vermarkten?

Da es sich bei dem jobworkbook um ein reines Mitmach-Projekt handelt soll die „Vermarktung“ über Weiterempfehlung an Freunde, Arbeitskollegen und Geschäftspartner erfolgen. Eine klassische Werbekampange mit Zeitungswerbung oder Online-Werbung ist nicht geplant.

Welches Team mit welchem Know How arbeitet an Ihrer Idee?

Aktuell wird das jobworkbook von mir federführend umgesetzt. Sowohl vom Konzept als auch von der technischen Entwicklung. Für die Zukunft ist es aber angedacht, noch zusätzliche Verstärkung für den Community-Aufbau und die Entwicklung neuer Features zu bekommen.

Welche Ziele verfolgt Ihre Gründung, wo möchten Sie in einem Jahr stehen?

Das Ziel ist, viele Menschen zu begeistern von Ihrem Job, also die Zeit die einen Großteil des Tages einnimmt, zu berichten und etwas auf dem jobworkbook zu schreiben. In einem Jahr soll das Portal möglichst viele User in Deutschland haben, dass eine Expansion in andere Länder möglich und sinnvoll wird. Sicherlich ist es bis dahin noch sehr viel Arbeit aber ich bin zuversichtlich, dass die Richtung stimmt.

Suchen Sie noch nach Mitarbeitern und/oder Kooperationspartnern, und wer kann sich bei Ihnen melden?

Aktuell werden drei PHP-Entwickler gesucht, und jemand für das Online-Marketing/Social-Community. Interessant wäre auch noch ein Investor, der in einer frühen Phase in dieses Projekt investieren möchte.

Ein paar Worte zu Ihnen und Ihrem Werdegang?

Marco Seeliger

Ich bin 1975 in Wolfenbüttel geboren und in Braunschweig aufgewachsen. Während des Studiums der Informatik begann ich als Softwareentwickler bei einem amerikanischen Video- und TV-Editing-Unternehmen zu arbeiten. Während einer Weitbildung zum staatl. gepr. Informatiker lernte ich meinen späteren Kollegen kennen, mit dem ich in Wolfsburg ein Medienunternehmen gründete und ein lokales Rabattsystem etablierte.

Später kamen der Bereich Print- und Onlinewerbung hinzu. Nach 3 Jahren erfolgte dann der Ausstieg aus dem Unternehmen und der Wechsel in den Automotive-Bereich mit der Tätigkeit als Software-Engineer für hauptsächlich webbasierte Applikationen. Seit dem Umzug an die Ostsee vor drei Jahren berate und entwickle ich als IT-Freelancer im eCommerce-Umfeld und habe die Freiheit eigene Webprojekte und Ideen umzusetzen. In meiner Freizeit genieße ich jeden Tag am Meer.

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