Kinder-Onlineshop pinkmilk.de: „Wir wollen Geschichten erzählen“

Schönes zum Spielen, Wohnen und Anziehen für Kinder, das bietet www.pinkmilk.de aus Hamburg. So einfach, und doch so einzigartig.

Mit Geschäftführer Michael Adam sprachen wir über das Konzept von pinkmilk:

Herr Adam, pinkmilk ist ein absolut schöner Onlineshop rund um das Thema Familie & Co. Wer ist Ihre Hauptzielgruppe?

Unsere Hauptzielgruppe sind zu 95% anspruchsvolle Mütter, die das Besondere wollen und sich nicht mit dem rein Funktionalen oder Durchschnittlichen zufrieden geben.

Mütter, die für sich oder ihre Familie besonders ausgewählte Produkte von Trendmarken aus ganz Europa suchen, die man nicht an jeder Ecke oder bei jedem Online-Universalversender erhält. Unsere Kunden legen also besonderen Wert auf Design und Nachhaltigkeit.

Nun ist der Online-Shopping-Markt ja mittlerweile recht hart umkämpft, fast täglich starten neue vergleichbare StartUps. Mit welchem Konzept wollen Sie aus der Masse herausstechen?

pinkmilk unterscheidet sich dabei in drei Punkten ganz wesentlich von den Wettbewerbern. Neben der bereits erwähnten Auswahl an besonderen Marken und Produkten, insbesondere durch das persönliche Einkaufserlebnis, das sie heutzutage selbst im stationären Handel meist nicht mehr erleben (geschweige denn online).

Das kling trivial, ist es aber im E-Commerce-Alltag überhaupt nicht und erfordert eine bedingungslose Ausrichtung auf den Kunden in allen operativen Prozessen: vom charmanten und flexiblen Kundenservice bis hin zu einer persönlichen Verpackung. Ein Beispiel: Wir verpacken alle unsere Lieferungen in Seidenpapier, legen eine persönlich geschriebene Karte bei sowie eine kleine Tüte Bonbons einer kleinen Bonbon-Manufaktur aus Hamburg (und eben keine Massenware wie eine Gummibären-Tüte). Das kommt bei unseren Kunden sehr gut an, und wir erhalten täglich dafür jede Menge Fan-Post.

Eine Auslagerung des Kundendienstes und Versands (wie es unsere Wettbewerber gerade tun) wäre auch für uns undenkbar, da sie mit die wichtigsten Schnittstellen zu unseren Kunden und der Garant für das besondere Qualitätserlebnis sind. Und drittens will pinkmilk Geschichten erzählen und nicht nur Produkte verkaufen, denn kaum ein Lebensbereich ist mit so vielen Erinnerungen und Emotionen behaftet wie die eigene Kindheit.

Teile aus dem Sortiment von pinkmilk

Das ist wie im Film Ratatouille, als der kritische Tester auf das Gericht seiner Kindheit trifft und an diese glückliche Zeit erinnert wird. Genau diese emotionale Zeit-Reise möchten wir unseren Kunden bieten.

pinkmilk möchte eine Einkaufatmosphäre schaffen, die inspiriert und Freude macht. Trotz des tollen Internetauftritts, stehen Onlinekonzepte und Wohlfühlatmosphäre nicht in einem gewissen Widerspruch zueinander?

Überhaupt nicht! Wie schon gesagt will der Konsument von heute nicht einfach nur ein Produkt kaufen und konsumieren. Er möchte Geschichten erzählt bekommen und erleben. Aber nicht einfach irgendwelche Geschichten, sondern solche, die ihn direkt berühren und ihn zu sich selbst zurückführen.

Und das können Sie über die vielen technischen Möglichkeiten und Kommunikationswege heute online viel besser und effizienter als stationär. Darüber hinaus müssen die Kunden dieses Urvertrauen entwickeln, dass Sie – egal was auch passiert – sich über alle Kommunikationswege immer an uns wenden können und wissen, dass ihnen immer geholfen wird.

Es gibt auch ein „reales“ Pink Milk-Geschäft in Osnabrück. In wie weit half Ihnen dies bei der Umsetzung des Online-Konzepts weiter, und wie können hier die beiden Geschäftskonzepte voneinander profitieren?

Das stationäre Geschäft ist ein sehr wichtiges „Labor“ für uns, um neue Marken und Produkte zu testen. Dadurch verhindern wir, dass wir das Sortiment am Bedarf der Kunden oder unserem eigenen Leistungsversprechen gegenüber unseren Kunden vorbei entwickeln. Alles wird in der Praxis sofort getestet, erst dann wird es aufgenommen.

Und wie bei jedem Multi-Channel Konzept profitiert natürlich auch das Ladengeschäft davon, dass Kunden auch bequem von zu Hause aus bestellen können, wenn sie das möchten. Mein Wunsch wäre auch, pinkmilk bundesweit stationär erlebbar zu machen (z. B. in Form von Pop-up Stores). Aber das wird noch ein wenig dauern.

Welches Team steckt hinter Pinkmilk, und sind Sie noch auf der Suche nach spannenden Lieferanten und Partnern?

Derzeit besteht unser Team aus etwa 8 Mitarbeitern und einem kleinen aber feinen Netz exquisiter Dienstleister. Und unser Partner- und Lieferantennetz wächst auch mit jedem Tag.

Selbstverständlich sind wir immer auf der Suche nach spannenden Kooperationspartnern und Lieferanten und freuen uns über jeden Tipp, solange die „DNA“ des Partners stimmt.

Ihr Angebot ist überschaubar, und genau das macht den Reiz der Plattform aus. Werden Sie dieses Konzept weiterhin beibehalten?

Michael Adam, Danielle Wefel & Hubert Jakob von pinkmilk

Absolut. Natürlich werden wir die Sortimentsbreite und auch die –tiefe ausbauen.

Gerade der Bereich Wohnaccessoires und Kleinmöbel bietet noch ein sehr großes Potenzial, auch wenn gerade in diesen Bereich derzeit alle reinspringen.

Aber unser Konzept lebt davon, eine vertrauensvolle Auswahl an Produkten zu bieten, die zu uns und unseren Kunden passen. pinkmilk wird nie ein Universalversender.

1 Kommentar zu "Kinder-Onlineshop pinkmilk.de: „Wir wollen Geschichten erzählen“"

  1. Bei einem Shop für Kinder würde ich eher die Kinder als Zielgruppe sehen, denn Mama hat spätestens wenn das Kind im Kindergartenalter ist, nichts mehr zu melden in Sachen Spielzeug und Kleidung. Da haben die Kleinen schon ihre eigenen Vorstellungen.
    Das Seidenpapier und die emotionale Zeitreise ist schön für Mama, kaufen sollte man am Ende aber fürs Kind…

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Kinder-Onlineshop pinkmilk.de: „Wir wollen Geschichten erzählen“

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