limoBOX: Die eigene Bio-Limonade selber mixen

„Mit der limoBOX mischst Du Deine Bio-Limonade einfach selbst“, mit diesem einfachen aber wirksamen Versprechen geht limobox.de an den Start. Die bunten Brausen sind neuerdings wieder Kult, wieso also nicht auch „selber“ machen? Unser Interview mit Gründer Martin Eckardt:

Die eigene Bio-Limonade selber mixen, wie sind Sie auf diese „leckere“ Geschäftsidee gekommen?

Ich mag selbst keinen Alkohol und greife deshalb meistens auf Limonaden als Alternative zurück. Ich trinke sie also einfach gerne. Aus ökologischen Gründen bevorzuge ich dabei Bio-Limonaden. Da diese im Verhältnis aber sehr teuer sind, kam mir die Idee zur limoBOX.

Nun haben Konzentrate jeglicher Art ja nicht immer den besten Ruf. Wie gehen Sie beim Vertrieb und der Vermarktung Ihrer Produkte mit diesem Vorurteil um?

Bei der limoBOX handelt es sich ja genau betrachtet nicht um ein Konzentrat. Es werden ausschließlich unbehandelte Direktsäfte verarbeitet, die mit Traubensüße entsprechend verfeinert werden, so dass sie für die Verdünnung mit Wasser geeignet sind. Nichts anderes macht ein Bio-Limonaden Hersteller auch! Wir haben also nur einen Bearbeitungsprozess auf den Verbraucher übertragen, der dadurch Geld spart. Wenn man das also entsprechend kommuniziert, muss sich der Verbraucher auch nicht sorgen, ein Konzentrat zu kaufen, von dem er nicht genau weiß wie es entstanden ist.

Die Limobox verfolgt auch einen Charity-Zweck. Wollen Sie uns ein wenig mehr darüber erzählen?

Für mich war immer klar: Wenn ich ein Unternehmen gründe, soll ein Teil des Ertrags für wohltätige Zwecke gespendet werden. Das stand also schon bevor es die Idee zur limoBOX gab. Weiterhin wollte ich einen direkten Partner haben, dem die Spenden zugeführt werden, so dass der Kunde genau weiß, für was sein Geld verwendet wird. „Viva con Agua“ als Hamburger Verein passt einfach ideal zur limoBOX, denn wer sie trinkt, hilft dabei, dass andere auch etwas zu trinken haben.

Eine Limonade ist heutzutage nicht einfach nur eine Limonade, sie muss „stylish“ und „angesagt“ sein. Wie begegnen Sie und Ihr Team dieser Herausforderung?

Wir denken, dass unsere limoBOX in ihrem mausgrauen Anzug und schlichten Design mit dem entsprechenden ökologischen und sozialen Hintergrund genau den Nerv der Zeit trifft. Wir machen uns also keine Sorgen, dass unser Produkt für die heutige Zeit nicht „stylish“ genug ist.

Produzieren Sie die Limobox selbst, oder übernimmt dies einPartnerunternehmen?

Die limoBOX wird von unserer Partner-Kelterei hergestellt – ein kleines Familienunternehmen aus Bayern. Die meisten der verwendeten Früchte stammen direkt aus dem eigenem Anbau der Kelterei. Die Südfrüchte werden wir in naher Zukunft mit Hilfe unserer Partner-Kelterei direkt aus Ghana beziehen. Denn dort leistet sie aktiv Entwicklungshilfe.

Martin Eckardt

Welche Ziele haben Sie sich für die nächsten 12 Monate vorgenommen?

Das nächste Ziel ist erstmal möglichst schnell ein rentables Unternehmen aufzubauen. Das Produktionsvolumen soll stetig vergrößert werden, so dass der Preis nochmal deutlich gesenkt werden kann.

Weiterhin sollen den aktuellen Sorten noch weitere Folgen. Die Produktpalette soll dabei saisonal aufgebaut und möglichst heimische Früchte verwendet werden. Die Südfrüchte kommen dann, wie bereits beschrieben, direkt aus Ghana. So werden wir unsere Produktionsprozesse und Handelsbeziehungen transparent darstellen können, damit jeder weiß, woher die Produkte kommen und wie sie verarbeitet werden.

Ein paar Worte zu Ihnen und Ihrem Unternehmen?

Ich bin 28 Jahre und habe Medientechnologie im Thüringischen Ilmenau studiert. Seit meinem Abschluss arbeite ich als Ingenieur für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich wollte ein Unternehmen auf Basis nachhaltiger Prinzipien gründen, das Mensch und Natur fair begegnen sollte. Auf dieser Basis wurde die limoBOX gegründet.

1 Kommentar zu "limoBOX: Die eigene Bio-Limonade selber mixen"

  1. Das Statement…… „Wir denken, dass unsere limoBOX in ihrem mausgrauen Anzug und schlichten Design mit dem entsprechenden ökologischen und sozialen Hintergrund genau den Nerv der Zeit trifft. Wir machen uns also keine Sorgen, dass unser Produkt für die heutige Zeit nicht “stylish” genug ist.“ …ist schlicht und ergreifend ideenlos durchgekaut, und „billig“ im Vergleich zu den Mitbewerbern in diesem speziellen Markt.

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