Mietwagen-Revolution mit dem MyTripCar Vergleichsportal

Mietwagen Vergleichsportal MyTripCar

Laut MyTripCar hat das deutsch-spanische Startup das größte Problem der Autovermietungs-Branche entschlüsselt. Denn die Erwartungen der Kunden entsprechen oftmals nicht der Realität. Lockangebote werben mit niedrigen Preisen, so dass sich der Kunde freut. Doch holt er das Auto ab, ist seine Freude meist vorbei. CEO Fernando Almenara erklärt, wie die Freude durch vollständige Transparenz auf dem Mietwagen-Vergleichsportal dauerhaft bleibt.

Fernando, kurz und knapp: Pitche Deine Geschäftsidee?

MyTripCar ist das User-orientierte Vergleichsportal, dass die gesamte Information die man vor der Buchung wissen muss, in einem übersichtlichen Design anzeigt. Wir haben uns bemüht um das Kleingedruckte der AGB von jeder Autovermietung zu analysieren, um Kostenfallen aufzudecken.

Damit es dem User leichter fällt die Angebote zu vergleichen, sind sie nach Autokategorie sortiert; so kann man den Preis der verschiedenen Autovermietungen für dasselbe Auto sehen. Zum ersten Mal ist die Automiete einfach – und eine gute Erfahrung.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Während wir für eine der bekanntesten Autovermietung Spaniens als Berater arbeiteten, haben wir bemerkt, dass die Firma Tausende Kundenbeschwerden angesammelt hat. Die Kunden Buchen ein sehr günstiges Angebot, und werden dann bei der Wagenübernahme von unerwarteten Kostenfallen und Zusätzlichen Gebühren überrascht, welche die Kosten für das Fahrzeug um erheblich erhöhen – Im Endeffekt war das gebuchte Angebot viel zu schön, um wahr zu sein.

Oft ist es nicht mal schuld der Autovermietung, denn die Vergleichsportale verheimlichen gewollt diese Information. Wir haben uns vorgenommen dieses Problem zu lösen, indem wir ein besseres Vergleichsportal für den Verbraucher machen.

Die Autovermietungen freuen sich, dass wir die gesamte Information ihrer Produkte aufzeigen, sodass der Mieter frei wählen kann, welches Angebot am besten zu ihm passt.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Ganz einfach: Die beste Dienstleistung für den User anzubieten. Unser Prinzip ist die Ehrlichkeit: Wir bieten die Information und die Beratung vor der Buchung, die wir gerne selbst bekommen würden, wenn wir auf der Suche nach einem Mietwagen sind. Es ist eine einfache Idee, die in einem gewinnorientierten Sektor, revolutionär ist.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Jeder Mensch, der ein Mietwagen buchen will. Vor allem wenn es darum geht, ein Wagen für den Urlaub zu Buchen, und das Ziel der Reise die Mittelmeerzone ist. Endlich kann man die Buchung sicher abschließen und sich dabei Geld und Sorgen ersparen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir haben ungefähr ein Jahr und 100 tsd. € benötigt um die erste Version der Webseite aufzubauen. In diesem Zeitrahmen haben wir den Autovermietungen unser Projekt vorgestellt, um deren Fahrzeuge auf MyTripCar anzubieten – es war eine unglaublich tolle Erfahrung: Die Vermietungen waren von unserer Initiative begeistert, denn eigentlich wollten sie Transparent sein, doch die Vergleichsportale haben das nicht ermöglicht.

Wir haben es endlich gewagt diejenigen zu sein die das ändern.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Für jede Anmietung, die durch unsere Seite vermittelt wird, bekommen wir eine kleine Provision von den Autovermietungen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Unsere ersten Besucher kamen durch das Suchmaschinen-Ranking von Google.
Facebook ist auch ein tolles Marketing Tool, wenn man etwas Interessantes zu erzählen hat – und auch weiß, wie man es erzählen soll.

Welche Vision verfolgst Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Man muss ein wenig verrückt sein, um sich mit dem Status quo anzulegen und eine Preisvergleich-Suchmaschine zu gründen, welche anstatt von billige Lockangebote die ganze Wahrheit verrät. Leider kann man andere Suchmaschinen nicht wirklich vertrauen. Es wäre toll, in der Zukunft ein Beispiel für Vergleichsportale zu sein, und somit mehr Transparenz für die User zu gewinnen.

Eine Schlagzeile von der wir träumen wäre z. B. “MyTripCar revolutioniert den Mietwagensektor und beweist, dass Ehrlichkeit sich lohnt”.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Slack, Gmail und Chrome.

Wir lieben Slack. Wir nutzen es um Ideen, Artikel, Visionen und Erfolge zu teilen, es baut eine gute Arbeitsstimmung auf.

Auf Gmail kann wohl keiner heutzutage verzichten, es ist notwendig, um mit dem Rest der Welt zu kommunizieren und um unsere User zu Beraten.

In Chrome sammeln wir Ideen und Konzepte, die unser Verständnis der Welt herausfordern, es bietet die Möglichkeit auf so viel wissen Einblick zu bekommen … deswegen lieben wir Internet.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Es gibt viele Erfolgsstufen: mit den talentierten Menschen unseres Team zu rechnen, ist für mich schon der erste Erfolg. Finanzierung für unsere Idee zu bekommen (Wir hatten nur eine Powerpoint-Präsentation!) ist ein Erfolg.

Die erste Buchung die wir vermittelt haben, war ein Erfolg.

Die erste Buchung durch Adwords war noch ein Erfolg. Es so weit geschafft zu haben, obwohl wir so viele Hindernisse im Weg hatten, (genau wie jede andere Startup) ist für mich ein großer Erfolg.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Es gibt Hunderte von Fehlern, die man begehen kann. Das Wichtigste ist, dass die Fortschritte und Erfolgsstufen die man erreicht, genügend sind um diese Fehler auszugleichen und somit die Weiterentwicklung erlauben.

Wir haben sicher alle Fehler die man machen kann gemacht. Aber wir sind ehrgeizig geblieben, und haben weiterhin Wege gesucht, um den Vergleich und die Buchung für den Kunden so leicht wie möglich zu gestalten.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Man kann sich so viele Fragen stellen, deren Antwort man nicht hören bzw. denken will, dass man am besten erst gar nicht damit anfängt. Wenn du dir zu viele Fragen stellst, fängst du vielleicht nie mit deinem Projekt an. Vor allem in der Startphase wird es so aussehen als ob es nur Probleme und Hürden gäbe.

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

CoFounder.
Marketing-verrückter.
Vater.

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