Modomoto aus Berlin: Modische Rettung für Shopping-faule Männer

„Einkaufen ist für Männer kein Vergnügen!“, stellt das StartUp Modomoto aus Berlin gleich treffend selbst fest.

Deswegen hilft Modomoto mit einer Art Stilberatung, und schickt das passende Outfit gleich nach Hause. Geschäftsführerin Corinna Powalla verriet uns mehr über diese spannende Geschäftsidee:

Frau Powalla, wie funktioniert die Kleiderfindung für shoppingfaule Männer genau?

Wir haben festgestellt, dass Männer deutlich anders einkaufen als Frauen, nämlich seltener, dafür aber heftiger. Shopping als Problemlöser sozusagen. Da setzt Modomoto an. Wir wollen alle Männer, die eben nicht gern shoppen gehen, endgültig von dieser Last befreien.

Mann meldet sich einfach auf www.modomoto.de an und füllt einen kurzen Fragebogen zu Stil und Kleidergrößen aus. Danach meldet sich eine Modomoto-Stylistin telefonisch und klärt letzte Details. Auf Basis des Gesprächs und Fragebogens, stellen wir dann zwei bis drei passende Outfits zusammen und schicken sie den Herren direkt nach Hause.

Unsere Kunden können bequem zuhause anprobieren und behalten nur was ihnen gefällt. Der Service, sowie Hin- und Rückversand, sind bei Modomoto kostenlos.

Nun geht die Vorstellung bei Männern was diese gerne tragen würden und was ihnen eigentlich tatsächlich „steht“ manchmal recht weit auseinander. Wie kann Ihre Beratung dem vorbeugen?

Unsere Kunden sehen Modomoto als echten Service an. Das heisst man kann sich zurücklehnen und muss sich um genau diese Frage eben nicht mehr kümmern. Dafür gibt es bei Modomoto Profis. Wir erwarten von unseren Kunden einzig ein wenig Offenheit auch mal was neues auszuprobieren.

Begutachten Sie auch das „Endergebnis“ einer Modomoto-Shopping-Tour, und justieren bei Bedarf entsprechend nach?

Na klar. Wir wollen mit unseren Kunden in eine langfristige Beziehung treten, also über die Zeit lernen und besser werden. Das heisst, dass das erste Paket selten schon 100% passt.

Dann legen wir nach und verbessern uns mit jeder Lieferung. Selbstverständlich wissen wir auch in einem Jahr noch was einem Kunden heute nicht gefallen hat und beziehen diese Information immer mit ein.

Wie ehrlich dürfen Sie dabei zu Ihren Kunden sein, das eigene Aussehen und Wirken ist sicherlich für nicht wenige Männer ein heikles Thema?

Wer sich bei Modomoto anmeldet zeigt eine grundsätzliche Offenheit und ein unverklemmtes Verhältnis zu Mode. Man ist also bereit, sich beraten zu lassen und das bedeutet eigentlich immer ein modisches Upgrade. Modomoto-Kunden sind selbstbewusst, aber uneitel.

Ihr Unternehmen ist in Berlin-Kreuzberg angesiedelt, eine schöne Gegend, aber nicht gerade besonders wohlhabend. Wer kann sich den Dienst von Modomoto leisten?

Modomoto ist weder billig noch teuer, sondern berechnet für die Kleidung die selben Preise wie in besseren Modehäusern.

Das heisst, es gibt in Deutschland Millionen potentieller Kunden – selbstverständlich auch in Kreuzberg.

Wie kam es zu der Geschäftsidee von Modomoto?

Ich habe einfach beobachtet, wie ungern mein Freund – ein typischer Modomoto-Kunde – shoppen geht. Ich habe ihm dann einfach häufiger mal Sachen mitgebracht und er hat sich Zuhause ein paar Teile ausgesucht. Der Rest wurde einfach umgetauscht. Diesen Service bieten wir jetzt einfach allen Männern an.

Ein paar Worte zu Ihnen und dem StartUp-Team?

Ich bin 29 Jahre jung und habe in Freiberg und Berlin BWL studiert. Danach habe ich in verschiedenen Berliner Startups gearbeitet, zuletzt beim Online-Optiker Mister Spex.

Unterstützt wurde ich bei der Gründung von einigen Business Angels, die wie ich fest an Modomoto glauben. Inzwischen werde ich von einem Team von Stylisten unterstützt. Jeder einzelne Kunde will ja individuell beraten werden.

Kommentar hinterlassen on "Modomoto aus Berlin: Modische Rettung für Shopping-faule Männer"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Modomoto aus Berlin: Modische Rettung für Shopping-faule Männer

Lesezeit: 2 min
0