Musikwettbewerb für Gründer „Battle of the Startup Bands“: Rock die Szene!

In Berlin startet in einigen Monaten der erste Gründer-Bandwettbewerb „Battle of the Startup Bands“.

Mit-Initiator Christoph Raethke vom Founder Institute Berlin verrät uns, was es damit auf sich hat:

Herr Raethke, was steckt hinter dem Battle of the Startup Bands, und wer genau kann teilnehmen?

Ende Januar saß ich am Morgen nach einer Jam Session mit Freunden am Rechner und mir fiel auf, dass alle, mit denen ich am Abend vorher gejammt hatte, aus der Startup- und Tech-Szene waren.

Martin Möllmann von shortbet am Schlagzeug, mein Freund Kemal – selbständiger Softwareentwickler – am Bass und noch einige mehr. Da dachte ich mir: Verdammt, in der Startup-Branche tummeln sich doch echt so viele kreative und durchaus extrovertierte Leute – sollte man da nicht mal ein „Deutschland sucht den Superstar“ für Start-ups draus machen?

Teilnehmen kann entsprechend jeder, der im weiteren Sinne zu „unserer“ Branche gehört, also inklusive selbständige Grafiker und Programmierer, Tech-Journalisten, VCs. Und sowieso darf in jeder Band auch einer dabei sein, der GAR nichts mit Tech zu tun hat. Ich will nur vermeiden, dass professionelle Bands mitmachen – es soll ein Family Event bleiben.

Wie kam es zu der ja nicht gerade alltäglichen Idee, Start-ups musikalisch gegeneinander antreten zu lassen?

Das Motto von BOTSB ist ja: „Wer verrückt genug ist, Jahre seines Lebens auf das unrealistische Vorhaben, eine profitable Firma zu gründen, zu verschwenden, kann auch jede Bühne in Grund und Boden rocken!“

Und pitchen müssen wir ja alle sowieso ständig – warum nicht mal mit der Axt (Fachbegriff für „Gitarre“) im Anschlag?

Müssen die teilnehmenden Gründer perfekte Musiker sein, oder welche Kriterien entscheiden über Sieg oder Niederlage im „Battle“?

Also – es schadet wahrscheinlich nicht, gut Musik machen zu können. Aber ich glaube, es werden die gewinnen, die das Publikum am besten unterhalten können.

Das ist nämlich das Hauptkriterium – singen, tanzen, feiern die Leute mit? Und da kann komischer Dilettantismus oder eine geile Inszenierung viel mehr bringen als Virtuosität!

Mit welcher Intention wird der Wettbewerb veranstaltet, und wer steckt dahinter?

Die BOTSB ist wirklich eine Familienveranstaltung – von Startups für Startups. Und sie ist komplett nonkommerziell – wenn man irgendwie mit Musik und Spaß Geld verdienen muss, wird aus Lust an der Sache nämlich sofort ein Weg der Dornen.

Man könnte natürlich sagen, dass jedes Event, das die Gründer-Community stärkt, Aufmerksamkeit für Start-ups erzeugt und vielleicht auch ein Netzwerk schafft, gut ist für die kommerzielle Seite unseres Geschäfts. Aber das ist nur meine mittelbare Motivation.

Die unmittelbare ist: Ich bin schon mein ganzes Leben Mucker, und ich weiß, wie unglaublich viel Spaß die Sache macht. Und ich hab das Glück, doch einige Protagonisten der Startup-Szene zu kennen, sodass es schnell geklappt hat, die Idee im Umlauf zu bringen

Dahinter stehe ursprünglich nur ich, allerdings seit buchstäblich 60 Minuten nach Geburt der Idee mit der umfangreichen, selbstlosen und enthusiastischen Unterstützung von Freunden, ohne die das alles gar nicht ginge.

Sie konnten einige namhafte Kooperationspartner aus der StartUp-Szene für das Event gewinnen. Wer ist jetzt schon mit dabei, und sind Sie noch auf der Suche nach weiteren Sponsoren?

Die Agentur Best Friend Berlin hat die Website und das obercoole Logo designt und gebaut, Kathi Zegers von Frische Fische macht PR, Samuli Sirén von K-New Media hilft mit Kontakten und materieller Unterstützung, Holger Weiss` Aupeos sind voll bei der Sache – and the list goes on!

Philipp von wahwah.fm will das Konzert live auf Mobile streamen, kürzlich meldete sich der Verlagsleiter Wirtschaftsmedien von G&J bei mir und will eines seiner Magazine die BOTSB begleiten lassen.

Wenn ich nach Sponsoren suche, dann in der Form von Firmen, die Lust haben, sich aus Leidenschaft zu beteiligen. Denn BOTSB ist keine „Vermarktungsplattform“ oder ein „Media Channel“, auf dem Werbeflächen vermarketet werden müßten. Eine Brauerei, die uns Getränke sponsert, ein Musikvertrieb, der uns ein paar Amps auf die Bühne stellt, das ist es.

Christoph Raethke

Wann und wo kann man den „Battle oft he Startup Bands“ live verfolgen?

Im September und in der Nacht der Nächte, dem 2. Oktober, an Orten, die noch bekannt gegeben werden.

Es wäre ja Wahnsinn, schon jetzt, wo wir weder Geld noch eine Ahnung hat, wie viele Bands überhaupt mitmachen, sich räumlich – und damit auch finanziell – festzulegen.

Darüber hinaus hoffentlich live im Internet und auf Mobile – with a little help from our friends ist nichts unmöglich!

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