Die große Nebenjobliebe: Nebenjobsuche nach dem Modell der online Partnervermittlung mit www.mojob.com

Das Portal mojob.com aus Göttingen ist seit Februar 2012 Online. Es bietet die schnelle Vermittlung von Nebenjobs und Teilzeitkräften, zunächst verstärkt im Raum München.

Mit Judith Korth von mojob sprachen wir unter anderem darüber, wie die Idee zu dem Portal entstand, und was dieses so einzigartig macht:

Frau Korth, was ist der Unterschied von mojob.com zu den großen „normalen“ Online-Jobbörsen?

Der Unterschied zu „normalen“ Online-Jobbörsen ist:

  1. Geringer Zeitaufwand:
      • Die Registrierung erfolgt in nur 3 Schritten. Z.B werden Stärken und Schwächen der Jochsuchenden sowie Fähigkeiten, die bei einem Job von Seiten des Anbieters vorausgesetzt werden, anhand einer Matrix schnell eingetragen.
      • Kein langes Suchen nach passenden Angeboten. Unser Suchalgorithmus stellt Ihnen, anhand Ihres Profils, eine Liste von möglichen Matches zusammen. Wie bei der Partnervermittlung. Das ist der elementare Unterschied!
  2. Direkter Kontakt: Durch eine eingebaute Nachrichtenfunktion (wie man es auch von Online-Partnervermittlungen kennt) entfällt die umständliche anonymisierte Kontaktaufnahme. D.h keine Anschreiben, kein Austausch von Kontaktdaten. Es kann sofort losgehen.
  3. Konzentration: Wir vermitteln Neben- und Teilzeitjobs.

Mojob startet zunächst exklusiv im Großraum München. Wann und für welche Gebiete ist der weitere Ausbau geplant, und suchen Sie hierfür noch nach geeigneten Kooperationspartnern und/oder Mitarbeitern?

Wir tasten uns langsam ran. Nach München stehen Nürnberg, Köln und Berlin auf dem Plan.

Wir selber suchen vor Ort vor allem Studenten die uns bei Marketingkampagnen unterstützen. Da die Zusammenarbeit mit Teilzeitagenturen sehr gut funktioniert werden wir auch diese weiter verfolgen.

Vom „Kellner“ bis hin zum „Babysitter, Gärtner zur Sekretärin und Buchhalter“ und vielem mehr wird das Portal sämtliche Arbeitsbereiche abdecken. Wer ist die Hauptzielgruppe, und was kostet die Nutzung von Mojob bzw. wie refinanziert sich Ihr Dienst?

Unsere Zielgruppe sind alle, die Neben- und Teilzeitjobs suchen oder anbieten. Von Studenten über Mütter, die sich zurück in die Arbeitswelt tasten und mit ein paar Stunden in der Woche anfangen möchten, bis hin zu Menschen die einen zweiten Job suchen findet hoffentlich jeder ein passendes Angebot.

Wir bieten mojob.com in der Aufbauphase kostenfrei an und wollen uns so weit wie möglich mit Werbung finanzieren. Die Seite ist ja aus der eigenen Not geboren. Wir haben immer ein Portal gesucht, in dem die Suche nach einem Nebenjob schnell, unkompliziert und möglichst kostenfrei ist.

Schon mehr als 180 Firmen und Privatpersonen sind auf Ihrer Anbieterseite registriert. Wie erfolgt die Akquise, sowohl von Kunden aber auch seitens des B2C-Marketings, um neue Nutzer und Jobsuchende zu gewinnen?

In den letzten Wochen haben wir verstärkt auf Social Media, Radio und Flyerverteilung mit verschiedenen Zielgruppen gesetzt. Die Teilzeitfirmen kontaktieren wir via Kaltakquise was sehr gut funktioniert, da für diese Firmen Schnelligkeit sehr wichtig ist.

In den nächsten Wochen soll noch eine Printkampagne folgen.

Was waren Ihre Gründe dafür, eine eigene Onlinebörse für Nebenjobs ins Leben zu rufen, und wie ist die erste Resonanz auf dem Markt?

Die Idee ist im Studium entstanden. Uns hat eine Möglichkeit gefehlt schnell und unkompliziert einen Nebenjob zu suchen. Ohne das durchsuchen von Anzeigen, ohne Anschreiben und ohne das Austauschen von Kontaktdetails. Schnell und unkompliziert.

Woran denken Sie, wenn Sie an Social Media denken? Richtig, Facebook. Woran denken Sie, wenn Sie sich einen Nebenjob suchen wollen? Wir werden die klare Antwort dazu sein.

Die Resonanz ist wirklich toll. Wir waren nicht die Einzigen, die sich mit dem bestehenden Angebot an Job-Börsen rumgeärgert haben. Derzeit planen wir einen Ausbau der Service-Funktion. Zukünftig sollen Sie in regelmäßigen Abständen eine aktualisierte Angebotsliste bekommen, wenn neue Angebote zu Ihrem Profil passen.

Judith Korth

Welches Team steckt hinter Mojob?

Mario, Travis und ich haben uns im Auslandssemester unseres Studiums in Sydney kennengelernt. Uns war immer klar: wenn einer von uns mal eine zündende Idee hat, arbeiten wir zusammen. Mario ist sehr IT-affin, ich bin der kreative Kopf und Travis hält beides zusammen.

Ein paar Worte zu Ihnen?

Nach meinem Studium in „Int. Business & Management“ und diversen Auslandsaufenthalten und Praktika mache ich gerade einen Master in Wirtschaftspsychologie.

Durch die Nachfolge in unserem Familienunternehmen bin ich aktiv bei den Jungen Unternehmern und dort im Bundesvorstand für den „Club der Junioren“ zuständig.

Zurzeit liegt mein Fokus aber ganz klar auf: vollzeit. teilzeit. nebenbei. mojob.com.

1 Kommentar zu "Die große Nebenjobliebe: Nebenjobsuche nach dem Modell der online Partnervermittlung mit www.mojob.com"

  1. Wolf-Peter Korth | 6. März 2012 um 19:56 | Antworten

    .. das wird eine tolle sache…

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