Neue innovative Franchise Chance im privaten Bildungssektor

FRANCHISE IM PRIVATEN BILDUNGSSEKTOR

So macht Lernen wieder Spaß - Learn2Learn Franchise Konzept

Eine neue Frachise Geschäftsidee verspricht „Lernhilfe statt Nachhilfe“.

Learn2Learn Geschäftsführerin Karin Schmausser verriet unserer Redaktion, wobei es bei einer Existenzgründung im privaten Bildungssektor ankommt, und warum der Markt hierfür noch längst nicht gesättigt ist:

Der Bildungs- und Nachhilfesektor sowie die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten ist sehr groß, dennoch gibt es bereits mehrere Franchise-Konzepte in diesem Bereich. Was macht Learn2Learn so einzigartig und „anders“?

Das Learn2Learn-Training basiert auf einer mehr als 10jährigen Erfahrung in den Bereichen Intelligenz- und Begabungsforschung im Rahmen einer Forschungsgruppe der Universität Tübingen sowie der Diagnostik und Beratung bei Schulproblemen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie), Rechenschwäche (Dyskalkulie) etc. und wird aufgrund seiner wissenschaftlichen Grundlagen auch von Kinderärzten und Lehrern empfohlen.

Sehr wichtig ist uns, zunächst die individuell sehr unterschiedlichen Ursachen der Schulschwierigkeiten eines Schülers zu ermitteln. Dabei kommen neben Gesprächen auch z.B. Lese-Rechtschreibtests, Tests bzgl. Rechenschwäche, Lerntyp oder Arbeitsverhalten zum Einsatz.

Das anschließende Lerntraining in Kleingruppen mit maximal 4 Schülern kann dann z.B. Trainingsprogramme in den Bereichen Lernverhalten (Motivation, Zeitplanung, Systematik, Hausaufgabeneffizienz, Klassenarbeitsvorbereitung, Gedächtnistraining etc.), spezielle Programme bei ADHS oder eben Lese-Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche beinhalten. Auch das Textverständnis (z.B. in Fächern wie Geschichte) sowie logisches und abstraktes Denken können geübt und verbessert werden. Teilweise werden auch Entspannungsübungen vorgestellt. Dies alles sind Aspekte, die in der Nachhilfe nicht geleistet werden, die aber außerordentlich wichtig sind. Deshalb heißt auch unser Slogan „Lernhilfe statt Nachhilfe!“.

Das Konzept von Learn2LearnDie meisten Schüler haben nach unseren Erfahrungen eben nicht nur in einem speziellen Fach schlechte Noten, sondern sehr oft in mehreren, was dann meist an einem generell ungünstigen Lernverhalten liegt und nicht überwiegend an Verständnisschwierigkeiten.

Man kann dann z.B. noch so viel Englisch mit einem Schüler üben, er wird seine Leistungen nicht wirklich verbessern können, wenn er starke Prüfungsangst hat, Konzentrationsprobleme oder eben einfach zuhause nicht strukturiert lernt oder nicht weiß, wie er seine Vokabeln am leichtesten lernt.

Längerfristiges Ziel des Learn2Learn-Trainings ist neben dem selbstständigen Lernen also oft auch das Verringern von Prüfungsangst und Denkblockaden, das Aufbauen des Selbstvertrauens und Reduzieren von Flüchtigkeitsfehlern.

Der fachliche Schulstoff der Schüler wird bei Learn2Learn aber mit einbezogen, um Lücken zu schließen und Klassenarbeiten vor- und nachzubereiten, also als kurzfristiges Ziel möglichst bald Notenverbesserungen zu erzielen.

Learn2Learn ist markenrechtlich geschützt und beinhaltet selbst entwickeltes Lernmethodik-Material, das nicht frei verkäuflich ist.
Das Learn2Learn-Lernmaterial ist sehr abwechslungsreich und leicht einzusetzen. Es werden auch z.B. Übungen am Computer durchgeführt, die den Kindern sehr viel Spaß machen.

Während Nachhilfe fast immer erst aufgesucht wird, wenn sich die Schulnoten deutlich verschlechtert haben, können sich Eltern bereits dann an Learn2Learn wenden, wenn Anzeichen für geringe Konzentration oder Ausdauer, Prüfungsängste, Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Textverständnis oder Rechnen oder aber Probleme mit Ordnung, Heftführung, Zeitplanung und Systematik ersichtlich werden. Das Learn2Learn-Training wird deshalb im Unterschied zur Nachhilfe auch von zahlreichen Grundschülern besucht sowie seit einiger Zeit auch von Kindern im Vorschulalter ab 4 Jahren.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Ihr Unternehmen als Franchise-System deutschlandweit auszubauen, und ist es vielleicht sogar für Bewerber in Österreich oder der Schweiz interessant?

Nach umfangreichen Vorarbeiten seit 2004 haben wir 2007 unser erstes Lernhilfe-Institut in Tübingen eröffnet. Seitdem sind unsere Schülerzahlen stetig angestiegen. Viele Schüler kommen auch aus weiter entfernten Städten zu uns und immer mehr Eltern fragten nach, ob wir unser Konzept nicht auch in ihrer Nähe anbieten könnten.

Deshalb haben wir uns entschlossen, ein Franchise-Unternehmen zu gründen. Im Oktober 2010 ging unsere erste Franchise-Partnerin Bettina Hugger in Sindelfingen an den Start. Jetzt, ein gutes halbes Jahr später hat sich ihr Lernhilfe-Institut bereits hervorragend etabliert. Die Schülerzahlen liegen jetzt schon über den laut Businessplan erwarteten Werten.

Inzwischen haben wir unser Konzept noch zusätzlich erweitert, da Eltern, Kinderärzte und Erzieherinnen uns immer öfter auch nach Programmen für Vorschulkinder fragen. Gerade bei Vorschulkindern werden seit einigen Jahren stark zunehmende Defizite in den Bereichen Konzentrationsfähigkeit, visuelle Wahrnehmung, Ausdauer, Wortschatz und sprachlicher Ausdruck beobachtet. Das neuartige Vorschulprogramm von Learn2Learn bietet einen großen zusätzlichen Markt für unsere künftigen Franchise-Partner.

Wir suchen zunächst weitere Franchise-Partner in ganz Deutschland. Wenn das Learn2Learn-System in Deutschland weiter gewachsen ist, können wir uns aber auch vorstellen, in Österreich und der Schweiz Franchise-Partnerschaften zu ermöglichen.

Ihr Unternehmen ist als Franchise-Konzept noch sehr neu am Markt. Wo genau suchen Sie nach Franchisenehmern, und wer ist hierfür geeignet?

Derzeit suchen wir nach Franchise-Partnern in großen und mittleren Städten in ganz Deutschland. Interessenten beraten wir bei der Standortwahl und gewähren den Franchise-Partnern Gebietsschutz.

Bewerber sollten ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit betriebswirtschaftlichem, psychologischem oder pädagogischem Schwerpunkt haben.

Wichtig ist darüber hinaus die Fähigkeit, sozial kompetent mit Eltern, Schülern, Mitarbeitern, Lehrern und Kinderärzten umgehen zu können.

Was sollten passende Kandidaten mit sich bringen?

Karin Schmausser von Learn2Learn

Karin Schmausser von Learn2Learn

Neben dem Interesse an den pädagogischen bzw. psychologischen Aufgaben ist auch kaufmännisches Denken und Handeln erforderlich, um als Franchise-Partner ein Learn2Learn-Institut zu leiten.

Es sollte zudem Eigenkapital in Höhe von 10.000 Euro vorhanden sein. Die Einstiegsgebühr liegt bei 7.500 Euro. Bezüglich des weiteren Finanzierungsbedarfs, der je nach Standort unterschiedlich hoch sein kann, beraten wir die Franchise-Interessenten umfassend.

Natürlich schulen wir die Franchise-Partner vor dem Start sehr gründlich bzgl. Gründung des Partnerbetriebs und Organisationsaufbau sowie Kundenbetreuung und –gewinnung, Mitarbeiter, Marketing, Verwaltung und Finanzen.

Im zweiten Teil der Grundschulung werden die pädagogischen und psychologischen Grundsätze des Learn2Learn-Konzepts, die Vorbereitung und Durchführung der Trainingsstunden sowie das Führen der Gespräche mit Eltern, Lehrern, Ärzten etc. behandelt. Zudem werden die Trainingsmaterialien vorgestellt sowie Checklisten und Formulare, durch die viele Abläufe systematisiert und vereinfacht werden.

Natürlich ist die Geschäftsführung auch nach der Gründung des neuen Partnerbetriebes weiterhin die Ansprechpartnerin für Fragen, neue Ideen und Erfahrungsaustausch.

Wie finden interessierte Leser heraus, ob Ihr Konzept und sie vielleicht zusammenpassen?

Interessenten sollten sich am besten zunächst einmal unsere Homepage ansehen, die viele ausführliche Informationen bietet, auch über unser Franchise-System und die einzelnen Schritte bei der Gründung eines Partnerbetriebs.

Unter der Rubrik „Franchise-Partnerschaft“ auf der Homepage finden interessierte Leser auch ein Online-Formular, mit dem sie ersten Kontakt zu unserer Systemzentrale aufnehmen können. Die Mitarbeiter der Zentrale werden dann umgehend zurückrufen, um in einem Telefongespräch weitere Fragen klären zu können.

3 Kommentare zu "Neue innovative Franchise Chance im privaten Bildungssektor"

  1. Ich hab selbst während des Studiums einige Jahre für die beiden bekanntesten Nachhilfeinstitute, bekannt aus der TV-Werbung, gearbeitet. Diese sind auch Franchiseunternehmen und existieren schon seit Jahrzenten. Neu und innovativ ist das Geschäftsprinzip im privaten Nachhilfesektor also nicht. Ich kann aber durchaus verstehen, dass hier die Werbetrommel gerührt werden soll, um bekannter zu werden. Und dass die meisten Unternehmen meinen, besser und innovativer als die Konkurrenz zu sein, versteht sich von selbst. Macht ja werbetechnisch auch Sinn. Nur nachweisen muss man es dann auch.

  2. @Frank: Wie in dem Bericht geschildert gibt es zwar viele solcher „Institute“, jedoch ist die Methode als auch die Zielgruppe eine andere und in dem Sinne „neue“.

    Ich denke gerade in diesem Sektor ist noch Platz für „mehr“, nicht jedoch für reine Kopien, da gebe ich dir natürlich Recht..

  3. Learn2Learn jetzt in Berlin

    Das Lernhilfeinstitut Learn2Learn freut sich über den Start der zweiten Franchise-Partnerin Christiane Richter in Berlin.

    Die 41jährige Diplom-Kauffrau hat nach ihrem Studium eine Mediatoren-Ausbildung absolviert und schließlich viele Erfahrungen bei einer längeren Tätigkeit im Personalwesen in einem großen Unternehmen gesammelt.

    Mittlerweile stehen zwei weitere Learn2Learn-Partner kurz vor der Eröffnung (Düsseldorf und Saarbrücken) und Learn2Learn sucht deutschlandweit nach weiteren Franchise-Partnern. Auch in Berlin gibt es neben dem vertraglich geschützten Gebiet von Frau Richter noch durchaus Möglichkeiten für ein bis zwei weitere Franchise-Partner, so das Unternehmen.

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