Preisgekrönte Navi-App Greenway: „enormes Optimierungspotenzial für Straßensysteme“

Der „Spiegel“ hat jüngst über die innovative Navi-App Greenway berichtet. Da sind wir natürlich sofort hellhörig geworden, nicht alle Tage darf man über eine solch spannende Geschäftsidee berichten.

Sebastian Heise von Greenway berichtet uns mehr über das Tool, welches Erfindungsreichtum mit einem ganz besonderen ökologischen Zweck verbindet:

Nach dem Spiegel-Bericht können Sie sich vor Anfragen wahrscheinlich kaum mehr retten?

Das stimmt. Das Medieninteresse am Imagine Cup und den vorgestellten Projekten ist wirklich enorm – schon im Vorfeld. Als Preisträger haben wir auch jetzt, im Nachhinein, viele Interviewanfragen. In der letzten Woche bewältigten wir fast 100 Interviews von Rundfunk, Print und Web.

Sind darunter auch Kooperationspartner, die Ihnen tatsächlich weiterhelfen können, etwa im technischen oder auch finanziellen Bereich?

Ganz klar. Eine ganze Reihe von interessanten Gesprächen haben wir schon geführt und weitere stehen in der nächsten Zeit noch an. Dann wird sich herausstellen wo sich tragfähige Kooperationen entwickeln.

Sie konnten in Sydney 10.000 Dollar bei dem Technikwettbewerb von Microsoft für sich gewinnen, selbst die internationale Presse ist voll des Lobes für Ihre Erfindung. Ermutigen Sie diese Stimmen, oder stellt diese Erwartungshaltung auch eine gewisse Bürde dar?

Jede Unterstützung tut gut nach der intensiven Vorbereitung für den Wettbewerb. Die vielen Schlagzeilen sorgen aber nicht nur für positive Resonanz sondern befeuern auch immer wieder die kritische Diskussion um die Risiken die mit dem Vorhaben verbunden sind. Das immer währende Verteidigen und wiederholende Argumentieren um unser Projekt ist tatsächlich aufreibend.

Die Anwendung auf einem Windows Smartphone

Fast schon in den Hintergrund rutscht hierbei der ökologische Aspekt Ihres StartUps. Welche Mission verfolgt Ihr Team?

Naja, das Reden, Diskutieren und Beantworten von Fragen gehört für uns auch mit zu unserer Mission. Trotz aller Risiken und Kritik wollen wir unbedingt das System online bringen.

In unseren Simulationen sehen wir das enorme Optimierungspotential der Straßensysteme. Wie groß es wirklich ist wird uns nur die Live-Version zeigen. Wir wollen unsere Technologie den Menschen zur Verfügung stellen und damit unseren Beitrag leisten eine bessere Welt zu schaffen. Die Strategie werden wir jetzt detailliert entwickeln und weiter an der Technologie feilen, damit wir möglichst viele kritische Punkte einarbeiten können.

Welche konkreten weiteren Schritte sind nun für Greenway geplant, und suchen Sie hierfür noch nach Unterstützung?

Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck daran die Navigation-App auf die 3 wichtigen Smartphone Plattformen zu bringen und stabile Allianzen mit Partnern aufzubauen.

Das Team hinter Greenway

Unterstützung? ..klar – die braucht man wohl immer. Wir freuen uns über jede Resonanz und Anmerkung und gehen gerne die Diskussionen rund um das Thema ein. So sammeln wir eine Menge Ideen und Features für unsere App auf die wir alleine wohl nie gekommen wären.

Konkret bedeutet das auch, dass wir eine Liste mit Interessierten zusammenstellen die, wenn es soweit ist, an der nächsten Testphase teilnehmen und helfen das System stabil zu gestalten. Schreibt uns!

1 Kommentar zu "Preisgekrönte Navi-App Greenway: „enormes Optimierungspotenzial für Straßensysteme“"

  1. Greenway ist ein Detail Upgrade und der Oeko Faktor nur ein Gimmick.

    Spiegelonline 14.08.

    „Da ist zum Beispiel die App Waze, ein GPS-Navigationssystem mit angebundener Community. Autofahrer übertragen bei der Fahrt auch ihre Geschwindigkeit, Waze errechnet daraus, wie verstopft welche Straßen sind und leitet Nutzer bei Bedarf um. Seit kurzem informiert die 20 Millionen Nutzer starke Community ihre Kunden auch über günstige Tankstellen auf ihrer Route – nützlich für Autofahrer, perfektes Marketing für Tankstellenbesitzer.

    Facebook, Google und Co. haben beste Voraussetzungen, selbst solche Dienste zu starten. Sie verfügen über mehr Nutzer als irgendeine mobile Community – und damit über die nötige Reichweite. Dennoch sind sie derzeit nicht diejenigen, die die mobile Revolution vorantreiben.“

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