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Relaunch der Carsharing-Plattform tamyca.de: Feedback von außen ist wichtig

Das Portal tamyca.de aus Aachen ist „Deutschlands größte private Carsharing-Plattform“.

Nun steht – nach einem umfangreichen Relaunch – die private Autovermittlung und –Vermietung noch mehr im Vordergrund. Ein größeres Update ist für jedes Onlineportal eine große Herausforderung. Wie reagieren die Nutzer? Funktioniert alles so, wie ursprünglich geplant?

Wir fragten den Geschäftsführer von tamyca, Michael Minis, wie sein Team diese spannende Phase meisterte:

Herr Minis, wie kam die Entscheidung zur Neugestaltung zustande?

Wir sind ein junges, innovatives Startup, das immer wieder neue Ideen hat. Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, unsere Website neu zu gestalten. Zum einen, um den Spaß, den man mit tamyca haben kann, mehr in den Vordergrund zu rücken und zum anderen, um uns von anderen Anbietern abzuheben.

Wir möchten mit der neuen Website vermitteln, dass wir für jeden ein passendes Auto haben. Sei es der günstige Cityflitzer für die Shoppingtour in der Stadt, die große Familienkutsche für den Ausflug oder der Straßenheld und das Cabrio „oben ohne“ für das besondere Erlebnis.

Spannend auch die Idee, die Autos in Nutzertypen einzuteilen (wie eben „Für Muttis“, „Oben Ohne“, „Große Klappe“ u.v.m.). Wie kommt das bei den bereits bestehenden Nutzern an?

Von unseren Nutzern haben wir bisher viel positives Feedback zum Relaunch erhalten. Die Idee, die Autos in Nutzertypen zu unterteilen ist für viele interessant und zeigt auf einen Blick, was für Autos in der Nähe zur Verfügung stehen.

Hinzu kommt, dass es zusätzlich auch einfach lustig ist, sich anzuschauen, welche neuen „Straßenhelden“ es z.B. in der eigenen Umgebung gibt. Unsere Website soll neben der Dienstleitung, die wir anbieten, auch Spaß machen – und dafür eignen sich die neuen Nutzertypen sehr gut.

Haben Sie sich externe Unterstützung und Beratung geholt, was die Umgestaltung anbelangt, oder alles mit dem eigenen Team gestemmt?

Die Umstrukturierung der Website sowie die Bilder, Ideen und Texte sind alle im Team entstanden und auch technisch intern umgesetzt worden. Auch die verschiedenen Nutzertypen sind vom Team zusammengetragen und identifiziert worden.

Wie sind Sie beim Relaunch generell organisatorisch und technisch vorgegangen, und was waren die größten Herausforderungen?

Michael Minis

In einem ersten Schritt haben wir überlegt, was wir machen können, um unsere bestehenden Nutzer und potenzielle neue Nutzer noch besser anzusprechen und auf tamyca aufmerksam zu machen.

Dabei ist die Idee entstanden, verschiedene Nutzertypen zu identifizieren und auch die Autos entsprechend zielgruppengerecht zu präsentieren.

In einem zweiten Schritt haben wir dann das Design der neuen Website entwickelt und anschließend technisch umgesetzt. In allen Phasen hat das gesamte Team immer eng zusammengearbeitet und sich ausgetauscht. Natürlich wurden ab und zu auch Sachen geändert, neue Ideen entwickelt und optimiert – Schlussendlich hat aber alles gepasst!

Nicht jede Neugestaltung eines bestehenden Onlineportals münzt gleich in steigenden Besucherzahlen, längerer Verweildauer etc. Wie hat sich das bei tamyca entwickelt, und mussten Sie in einzelnen Bereichen auch noch einmal nachjustieren?

Der Relaunch hat sich für uns direkt gelohnt. Die Bounce-Rate der Landingpage hat sich stark verringert und die Verweildauer auf der Homepage entwickelt sich durch die vielen neuen Elemente sehr positiv.

Welche Rolle spielt die sogenannte User Experience beim Design von tamyca und wie gehen Sie hier vor?

Bevor wir die neue Website gelauncht haben, haben wir natürlich Verwandte, Bekannte, Freunde aber auch Personen, die tamyca bisher nicht kannten, die Website testen lassen. Dadurch sind uns einige Dinge aufgefallen, die wir dann direkt beheben konnten.

Hier ist es natürlich hilfreich, das Ganze mal von anderen Augen betrachten zu lassen. Wir selbst haben uns so lange und intensiv mit dem neuen Design und der Gestaltung beschäftigt, dass wir nach einer Weile den objektiven Blick dafür verloren haben.

Ihre Tipps für unsere Leser, was sollte man bei einem derartigen Unterfangen im Vorfeld unbedingt berücksichtigen und gut planen?

Da wir ein junges Startup sind, haben wir beim Relaunch nicht streng mit einem Projektplan oder ähnlichem gearbeitet. Wir haben uns regelmäßig intern abgestimmt, welche To Do’s anstehen und was erledigt werden muss.

Wichtig ist vor allem die Arbeit im Team und gegenseitiges Feedback, welches man sich immer wieder von den anderen einholt. Auf diese Weise können alle Ressourcen optimal genutzt und miteinander verknüpft werden, so dass am Ende ein ganzheitliches Ergebnis herauskommt.

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