Social Networking mit Doonited: Eine Bewegung mit großer Kraft

Eine grundsätzliche positive Lebenseinstellung gab den Startschuss für das Projekt und Portal Doonited aus Berlin.

Doonited will jeden Tag die Idee für eine gute Tat „verteilen“. Initiator und Ideengeber Oliver Stark verrät uns mehr:

Herr Stark, welche Grundidee steckt hinter diesem Konzept?

Die eine gute Tat am Tag, zu der Doonited inspiriert, steht für einen positiven Lebensstil der Basis unserer Gesellschaft sein sollte.

Sie symbolisiert auf einfache Art und Weise, wie wir alle in der Lage sind Gutes zu tun, indem wir verantwortlich handeln. Tun wir dies gemeinsam, können wir die Welt verändern und jeder kann dabei sein und andere inspirieren. Stell dir vor jeden Tag machen Millionen die selbe gute Tat – das ist die Grundidee von Doonited.

Gelebt wird diese Idee durch die Community selbst und das auf eine sehr positive Art und Weise, denn Gutes tun macht Spaß und das muss es auch, um möglichst viele Menschen anzusprechen. So kann eine Bewegung mit großer Kraft entstehen.

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Wie entstand die Idee zu der Onlineplattform?

Die Idee entstand während einer Indienreise bei der ich mein Patenkind Aradhana besuchte. Hoch motiviert wollte ich im Anschluss an dieses Erlebnis meine Freunde ebenfalls zu einer Patenschaft motivieren. Schnell gerät man jedoch an die üblichen Mitmachbarrieren: fehlende Identifikation, die monetäre Verpflichtung und Zweifel an der Spendenverwendung.

So stellte sich mir die Frage „was bedeutet Gutes tun?“ und schnell wurde mir bewusst, dass dies nicht immer an eine Spende gekoppelt sein muss. Jeder kann Gutes tun, überall und jederzeit. Damit war die Grundidee von Doonited geboren und hat seinen Lauf genommen…

In der innovativen Verbindung von Social Responsibility und Social Networking sehe ich die Chance, das positive Potential unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und damit besser zu nutzen. Es liegt in unser aller Hände einen positiven Wandel zu schaffen.

Manche „Doos“ sind sehr kreativ und witzig, wie etwa „Verstecke eine nette Nachricht im Supermarkt“, andere wiederum dienen der Gesellschaft. Aber auch Aufrufe wie „Presse dir einen frischen Orangensaft“ gehören dazu. Wie passen diese Aspekte zusammen?

DailyGoods haben mal eine ökologische, eine sozial zwischenmenschliche oder auch eine selbstorientierte Ausrichtung. So nutzen sie mal unserem Planeten, bereiten Mitmenschen eine Freude oder stärken das eigene Bewusstsein und Wohlbefinden.

Gutes tun fällt einfacher, wenn man sich selbst gut fühlt – so sind auch solche DailyGoods ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Zudem schätzen die Teilnehmer die Kreativität und Abwechslung von Doonited, jeden Tag Strom zu sparen wäre schlichtweg langweilig.

Einige DailyGoods sind sehr einfach erledigt, andere verlangen ein höheres Maß an Engagement. Letztlich ist das aber sehr individuell zu bewerten und auch ein scheinbar einfaches DailyGood wie „Sei heute ein guter Zuhörer“ kann man so gestalten, dass man dafür mal einen Abend im Altenheim verbringt. Grundsätzlich sollte jedes DailyGood von jedem machbar sein, bei der Ausgestaltung erweisen sich die Teilnehmer als positiv kreativ. Ziel ist es, positive Gedanken zu Taten und Taten zu Gewohnheiten werden zu lassen – dabei hilft der tägliche Anstoß, auch wenn man sich nicht danach fühlt jeden Tag das DailyGood zu erledigen.

Teilnehmer können auf der Plattform selbst berichten und erzählen, wie es ihnen bei der täglichen Umsetzung ergangen ist. Wie wird dieses schöne Angebot mittlerweile genutzt?

Die emotionalen Geschichten der Teilnehmer sind das Herz von Doonited. Es entstehen wirklich tolle Geschichten und Bilder die motivieren selbst aus der Komfortzone zu kommen und die guten Taten auch einmal etwas umfangreicher umzusetzen.

Die Geschichten zeigen, dass Doonited nicht nur eine Online Community ist, sondern eine Bewegung mit wahrer Wirkung im realen Leben. Man merkt wie die Menschen Gefallen daran finden, von ihren Erlebnissen zu berichten. In Kürze werden wir einen Relaunch der Website machen, damit wird der Austausch zwischen den Teilnehmern weiter gefördert.

Teilnehmer können gute Taten übrigens auch selbst vorschlagen – auch diese Möglichkeit wird oft genutzt, was uns sehr freut, da es sich ja um eine Bewegung durch die Gesellschaft und für die Gesellschaft handelt.

Wie kann man die Initiative unterstützen, sowohl als Privatperson aber vielleicht auch als Kooperationspartner?

Als Privatperson kann man aktives Mitglied auf doonited.com werden und so die Bewegung unterstützen. Natürlich kann man auch gerne all seine Freunde einladen und über Doonited sprechen.

Für wahre Fans gibt es weiteres Engagement wie zum Beispiel das Branding des eigenen Profilbildes, den Kauf eines Doonited T-Shirts und vieles mehr bis hin zu einem kompletten Doonited-Botschafter-Paket. Am wichtigsten jedoch ist es bewusst Gutes zu tun, um so auch andere Menschen zu inspirieren dabei zu sein.

Doonited ist ein Social Business, was bedeutet, dass trotz Fokus auf die positive Wirkung, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu Grunde liegt. Für Firmen gibt es unterschiedliche Kooperationsmöglichkeiten vom Sponsoring der guten Taten bis hin zu redaktionellen Partnerschaften. Das Engagement unterscheidet sich deutlich von der klassischen Spende und dem Unternehmen wird ein klarer Mehrwert in Form von positiver Aufmerksamkeit bei einer relevanten Zielgruppe, Mitarbeiteridentifikation mit dem sozialen Engagement und redaktionell emotionale Inhalte geboten.

Da Kooperationen sehr individuell aussehen können, laden wir alle Interessenten ein sich mit uns in Verbindung zu setzen. Die Identifikation mit der Vision von Doonited ist natürlich Grundvoraussetzung.

Ein paar Worte zu Ihrem Werdegang?

Oliver Stark

Nach meinem Abitur habe ich Medienwirtschaft studiert und anschließend noch einen Master in international Business absolviert.

Während des Studiums habe ich ein Praktikum bei Publicis (Werbeagentur) und Mercedes Benz gemacht. Zudem hatte ich die Möglichkeit Semester in den USA (Miami), Mexiko (Monterrey) und Vietnam (Saigon) zu verbringen, was meine Leidenschaft zum Reisen und mein Interesse an fremden Kulturen weiter bestärkt hat.

Im Jahr 2006 kam dann der Berufseinstieg bei PUMA, wo ich schnell für die weltweite Expansion der Shop-in-Shop Flächen verantwortlich wurde. Auch hier war die internationale Ausrichtung ein wichtiger Aspekt für mich und ich denke gerne an die Zeit zurück. 2009 habe ich für PUMA aus der Schweiz heraus gearbeitet.

Nach 3,5 Jahren bei PUMA suchte ich schließlich nach einer neuen Herausforderung, wurde e-Commerce Manager bei Crumpler und zog aus Zürich nach Berlin. Hier arbeite ich seit Januar 2011 Vollzeit daran mit Doonited meinen Traum zu verwirklichen und habe ein super Team um mich rum.

2 Kommentare zu "Social Networking mit Doonited: Eine Bewegung mit großer Kraft"

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