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StartUp Happy Cups aus Berlin: „Image und Außendarstellung spielen eine immer größere Rolle“

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Ein neues Trend-Style-Produkt kreieren? Das Team von Happy Cups aus der Hauptstadt will genau dies möglich machen. Ein kleiner aber sehr feiner Becher soll es richten, gebündelt mit der Erfahrung eines Teams aus Design-Enthusiasten. Wir wollten mehr genau hierüber wissen, von Omar Lessoued, zuständig für das Business Development:

Herr Lessoued, in wenigen Sätzen: Was genau macht Happy Cups?

Happy Cups ist Anbieter speziell und aufwändig designter Coffee-to-Go Cups und folgt dabei einem sehr hohen Anspruch an Qualität und Design. Als Unternehmenszweig der Coffee Ad GmbH, einer Spezialagentur für Cup Campaigning, weist das Team jahrelange Erfahrung auf und wird mit Happy Cups nun der steigenden Nachfrage nach individuellen und aufmerksamkeitserregenden To-Go Cups gerecht. Die erste Pilotproduktion startete im April 2013 mit fünf offenen und zwei limitierten Sondereditionen, gestaltet von namhaften, international tätigen Designbüros wie dem Hort, der auch schon für Nike oder die New York Times tätig wurde, sowie dem Designbüro Irrgang aus Berlin.

Wann und wie sind sie auf die Idee gekommen, sich in diesem speziellen Nischenmarkt aufzustellen?

Die Idee von Happy Cups entstand im Sommer 2012. Über Coffee Ad haben wir viele Insights in die Kaffee- und Gastronomenszene. Diese Einblicke verstärkten den Eindruck, dass Image und Außendarstellung eine immer größer werdende Rolle für Kaffeebesitzer spielen – Kunden treffen Entscheidungen aus ästhetischen, qualitativen und zumeist auch nachhaltigen Gründen. Damit einher geht ein immer stärker werdendes Bedürfnis nach speziellen, nachhaltigen und einzigartigen Cups mit Wiederkennungswert. Diesem Bedarf möchten wir jetzt mit Happy Cups nachgehen.

Zusätzlich ist auf persönlicher Ebene zu sagen, dass wir uns, als Kaffee- und Designliebhaber, selbst oft genug über die 0815-Becher, die selbst in den szenigsten Cafés zu finden sind, geärgert haben und nun eben selbst für aufsehenerregende Alternativen sorgen möchten.

Wer unterstützt sie? Wie groß ist ihr Team derzeit?

Derzeit sind wir zu fünft, wobei wir je nach Bedarf natürlich auch zusätzlichen Support durch Coffee Ad bekommen. Das Team wurde sorgfältig ausgewählt und aufgestellt. Wir wollen uns als Marke etablieren und den To-Go-Markt wirklich auf den Kopf stellen. Als „happy“ Unternehmen ist ein „happy“ Team natürlich absolut unabkömmlich.

Sie sitzen mit ihrem Unternehmen in Berlin. War das von Anfang an geplant oder kam ein anderer Unternehmenssitz in Frage?

Berlin bietet für unseren Markt beste Voraussetzungen. Wie so oft bietet die Hauptstadt auch in der Kaffeekultur mehr Potential als jede andere Stadt. Kaffeegenuss ist in Berlin zu einem Lifestyle geworden und die internationale Szene versammelt sich hier. Von hier aus haben wir die besten Möglichkeiten, Kontakte in die ganze Welt zu knüpfen. Das wissen wir zu schätzen.

Das Team von Happy Cups

Das Team von Happy Cups

Sie verschiffen ihre Cups weltweit – demnach stellten sie sich von Anfang an international und zweisprachig auf. Erschwerte das die Gründung sehr und wenn ja, wie?

Natürlich bedeutet es immer mehr Aufwand, zweisprachig zu agieren. Auch die Logistik, Kaufabwicklungen und die rechtlichen Bedingungen müssen immer doppelt und dreifach bedacht werden. Für uns war jedoch von Anfang an klar, dass wir global agieren müssen, um erfolgreich zu sein.

Wie sieht die Marktsituation im Coffee-to-Go Bereich aus? Gibt es vergleichbare Akteure?

Es gibt viele Cup-Anbieter, die im gleichen Segment tätig sind, aber keinen, der mit ähnlichen Cups aufwartet. Genau das war, was uns zur Gründung motivierte. Unser Ziel ist, einzigartige und spezielle Cups zu designen, um eine Alternative zu den bisherigen Cups anzubieten. Der To-Go-Markt zeigt mit jährlich etwa 3 Milliarden verkauften To-Go-Heißgetränken riesiges Potential. Dieses gilt es für uns jetzt auszuschöpfen.

Wie machen sie die Öffentlichkeit auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Welche Maßnahmen ergreifen sie?

Wir setzen viel auf das persönliche Netzwerk. Die Kaffeebranche arbeitet stark vernetzt und unterstützt sich gegenseitig. Zufriedene Kunden sind also Marketinginstrument Nummer 1, sowohl auf Kaffeebetreiberseite als auch auf Seite der Kunden. Erste Erfahrungen zeigen, dass Menschen auf der Straße auf ihre Kaffeebecher angesprochen und gefragt werden, wo sie die Cups bekommen haben. Einige Kaffeebesitzer wurden daraufhin auf uns aufmerksam und bestellten dann auch. Daneben haben wir natürlich eine starke Salesmannschaft, setzen auf Sponsoring spezieller Branchenevents, Social Media und lockere Öffentlichkeitsarbeit in Fachmedien.

Wie sehen Ihre Pläne für das nächste Jahr aus? Welche Ziele verfolgen Sie?

Der wichtigste Schritt ist die Internationalisierung. Wir haben bereits vereinzelt Kunden außerhalb Deutschlands und Europa, zum Beispiel in Neuseeland, möchten das aber noch verstärken. Außerdem möchten wir unser Produktportfolio um neue Designs und Verbrauchsgüter ergänzen.

2 Kommentare zu "StartUp Happy Cups aus Berlin: „Image und Außendarstellung spielen eine immer größere Rolle“"

  1. Sehr sehr coole Idee. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Aber so wie es aussieht, kann es mit dem gegebenen Backroung nur weiter nach oben gehen.

  2. Ludwig Justus-Wim Marx | 21. April 2014 um 21:00 | Antworten

    Auf jedenfall eine tolle Idee :) Die Frage ist bloss: Werden eingesessene Unternehmen auf Cups verzichten, welche maßgeblich zur Kundenbindungs- und Marketingstrategie beitragen?

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