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Startup-Launch nach nur 3 Wochen Entwicklungszeit: Die innovative Wohnungsbörse Wohnraumkarte.de

wohnraumkarte

Zwei Informatikstudenten aus Passau veröffentlichen mit Wohnraumkarte.de eine Wohnungsbörse, die auf einem Map-Ansatz basiert. Und das nach nur drei Wochen Entwicklungszeit. Das interessierte uns natürlich ganz besonders. Mehr zu den Hintergründen im Interview mit den Gründern Andreas Donig und Manuel Koch:

Welche Idee steckt hinter Wohnraumkarte.de, und seit wann gibt es das StartUp?

Wo will ich wohnen und was ist um mich herum los? Diese Frage bringt es eigentlich auf den Punkt. Wie weit ist es zur Uni oder zum Arbeitsplatz? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe? Kann ich gut weggehen? Welche Schulen und Kindergärten sind zu Fuß erreichbar? Wer eine Wohnung sucht, den interessiert nicht nur der Preis und die Größe, sondern insbesondere auch die Lage. Deshalb gibt Wohnraumkarte die Suchergebnisse nicht als Liste aus, sondern verzeichnet diese mit verschiedenfarbigen Markern auf einer Landkarte. Die GbR wurde am 09. Juli 2013 in Passau gegründet, die Website ging am 21. Juli 2013 online.

Wie seid ihr auf das Konzept gekommen? Gibt oder gab es Vorbilder in anderen Ländern?

Wir sind selbst oft umgezogen und mussten auf bestehende Plattformen im Internet zurückgreifen. Für uns sind die gängigen Angebote allerdings zu benutzerunfreundlich, nicht intuitiv genug und optisch nicht ansprechend. Also haben wir einfach ein neues, eigenes System entwickelt. Das ging durch unseren Informatik-Background dann auch recht flott in 3 Wochen.

Wir verfolgen natürlich was die Konkurrenz macht, orientieren uns bei unseren Features aber jetzt nicht wirklich daran. Wir achten bewusst auf Minimalismus, da wägen wir schon genau ab, welche Funktion die Plattform nun wirklich bereichert, oder für den Benutzer einfach nur nervig ist.

Was macht Wohnraumkarte.de einzigartig? Und an wen richtet sich das Angebot?

Andreas Donig und Manuel Koch

Andreas Donig und Manuel Koch

Bei uns ist der Benutzer von Anfang an mitten im Geschehen. Er hat die große Karte vor sich und kann sofort sehen, wo es überhaupt Inserate gibt. Mit zwei Klicks kommt er so schon auf die Detailansicht. Mit den Echtzeitfiltern kann er ohne Neuladen der Seite genau das herausfiltern, was er eigentlich möchte. Man hat bei uns Inserate aus der ganzen Welt direkt vor sich und muss sie einfach nurnoch anklicken.

Wir sprechen alle an die WG-Zimmer, Wohnungen oder Häuser zur Miete oder zum Kauf suchen oder anbieten möchten. Viel wissen wir über unsere Benutzer nicht, weil wir nur die E-Mail-Adresse und ein Passwort speichern. Angeboten wird bei Wohnraumkarte aber alles vom WG-Zimmer bis hin zum Ferienhaus an der spanischen Mittelmeerküste.

Wie geht ihr beim Marketing vor? Und sucht ihr noch nach Mitarbeitern oder Kooperationspartnern?

Marketing läuft bei uns derzeit über Social-Media-Kanäle, Flyer und Plakate, Presseartikel und Radiosendungen. Wir machen zum Beispiel Aktionen auf Facebook, so konnte man uns beide als Umzugshelfer in Passau gewinnen. Während der Passauer Herbstdult haben wir fünf mal a hoibs Hendl und a Maß verlost. Seit ein paar Wochen läuft in Kooperation mit mymuesli die Aktion „Müsli für Wohnraum“. Wer bei Wohnraumkarte einstellt, bekommt als Belohnung ein kostenloses mymuesli2go per Post zugeschickt. Details hierzu findet man auf unserer Facebook-Seite.

Wir sind derzeit an Kooperationen mit Verlagshäusern und gewerblichen Immobilienanbietern interessiert. Weitere Mitarbeiter können wir uns bisher nicht leisten, aber wer sich bei uns melden möchte, kann das gerne machen. Wir erhalten viele schöne, ermutigende oder auch kuriose E-Mails und freuen uns jeden Morgen auf’s Neue einen Blick in die Mailbox zu werfen.

Wo soll die Plattform in einem Jahr stehen?

Zur Zeit ist es für uns sehr wichtig die Plattform profitabel zu machen. Unsere Ausgaben sind zwar gering, aber mittlerweile arbeiten wir beide vollzeit und am Ende des Monats wird es manchmal finanziell etwas eng, ein Problem das vermutlich viele Studenten kennen. In einem Jahr wären wir gerne soweit, dass sich die Plattform selbst finanziert und natürlich hätten wir gerne viel viel mehr Benutzer und Angebote als jetzt. Auch wollen wir noch weitere Features einbauen. Wir haben viele tolle Ideen.

2 Kommentare zu "Startup-Launch nach nur 3 Wochen Entwicklungszeit: Die innovative Wohnungsbörse Wohnraumkarte.de"

  1. Das Projekt ist wirklich gut gelungen. Klar und Übersichtlich. Das nach drei Wochen die Anzahl an Inseraten noch nicht explodiert ist natürlich klar. Ich habe das Projekt und auch das Interview auf unserer FB Seite geteilt.

    Noch ein Hinweis: Auf meinem Laptop ist die Performance etwas schwach. Vielleicht testet Ihr nochmal.

  2. Das Projekt ist wirklich gut gelungen. Klar und Übersichtlich. Das nach drei Wochen die Anzahl an Inseraten noch nicht explodiert ist natürlich klar. Ich habe das Projekt und auch das Interview auf unserer FB Seite geteilt.

    Noch ein Hinweis: Auf meinem Laptop ist die Performance etwas schwach. Vielleicht testet Ihr nochmal.

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