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Stephan Bayer, sofatutor.com: „Wenn es nach uns geht, werden wir immer ein StartUp bleiben“

Bei sofatutor handelt es sich um die größte Online-Nachhilfe-Plattform im deutschsprachigen Raum, bereits seit 2009 Online.

Effektives Lernen durch Videos und interaktive Tests ermöglicht das Portal, wir fragten Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer von sofatutor.com, nach seinem Erfolgsrezept:

Herr Bayer, welchen konkreten Maßnahmen schreiben Sie die Entwicklung von sofatutor zu?

Zunächst einmal bestand von Anfang an eine konkrete Verbindung zu den Problemen und Bedürfnissen, die Lernende haben: Schließlich wurde sofatutor.com selbst aus dem Studium heraus gegründet!

Auf Grundlage dieser eigenen Erfahrungen haben wir mit unseren Lernvideos zielgerichtet hochqualitative Inhalte produziert und unser dreistufiges Trinity-Konzept entwickelt: prägnante, leicht verständliche und geprüfte Videos, anschließende Testfragen und eine individuelle Betreuung im Live-Chat mit echten Lehrern.

Zudem bieten wir ein unschlagbares Preismodell und achten auf ein gutes Marketing, was uns sowohl bei Eltern als auch bei Schülern bekannt macht.

Mittlerweile gibt es einige Nachahmer mit sehr ähnlichen Geschäftsmodellen. Nehmen Sie diese Herausforderung sportlich oder ärgert Sie dies eher?

Die anderen Produkte zum Online-Lernen nehmen wir vor allem positiv wahr. Sie fördern die Akzeptanz und verstärken den unaufhaltsamen Trend hin zum Online-Lernen.

Allerdings lässt sich derzeit keines davon wirklich mit sofatutor.com vergleichen. Nur wir decken alle Fächer ab und bieten mit unserem Trinity-Konzept aus Videos, Tests und Live-Chat umfangreiche Nachhilfe für jedermann und zu jeder Zeit.

Unser Anspruch ist es, das beste Produkt am Markt zu sein und unseren Nutzern mit dem Erreichen von Top Noten wirklich ein echtes Ergebnis zu garantieren.

Als Vorreiter des Online-Lernens wurde sofatutor mehrfach als innovatives StartUp ausgezeichnet. Haben Sie aktiv an vergleichbaren Wettbewerben teilgenommen, oder wie entstanden diese Prämierungen?

Häufig wurden wir von engagierten Menschen vorgeschlagen, die sehen, dass wir mit der Digitalisierung von Bildungsinhalten etwas völlig Neues in der Gründerszene bewegen und viel Potential besitzen. Aktiv haben wir eher weniger an diesen Wettbewerben teilgenommen.

Das Schreiben von Bewerbungen nimmt viel Zeit in Anspruch, die wir in erster Linie direkt in unsere stetige Erweiterung und Weiterentwicklung stecken. Mir jeder Auszeichnung sehen wir dann auch, dass es sich lohnt. Das spornt natürlich an!

Sofatutor kann zahlreiche namhafte Partner vorweisen. Wie ist es Ihnen gelungen, diese zu akquirieren?

Stephan Bayer

Wir wurden angesprochen, weil auch unsere Partner davon überzeugt sind, dass wir ein gutes, innovatives Produkt entwickelt haben, das zusammen mit einem ausgezeichneten Team auch in Zukunft ganz vorne mit dabei sein wird.

Mit unserem Kooperationspartner Klett gelingt es uns so beispielhaft, eine Brücke zwischen Online- und Offline-Lernmedien zu schlagen und aus Lehrbuch-Käufern Online-Nutzer zu machen. Davon profitiert zum einen der Klett-Verlag, welcher somit quasi eine Online-Veredelung seiner Produkte erreicht.

Wir wiederum profitieren, da wir viel über die Arbeit an staatlich anerkannten Lehrbüchern gelernt haben. Dementsprechend hoch sind auch die Standards, die wir anlegen, um diesem Niveau vollends gerecht zu werden.

In welchem Stadium sehen Sie Ihr Unternehmen momentan: Längst „herausgewachsen“ aus der StartUp-Phase? Etabliertes Unternehmen? Innovationsführer?

Wenn es nach uns geht, werden wir im Grunde immer ein StartUp bleiben. Zwar etablieren sich unsere Strukturen und festen Arbeitsprozesse, aber es gibt nach wie vor Momente, bei denen wir in neue Märkte expandieren und es sich wieder anfühlt, wie in den ersten Monaten der Gründung.

Voller Elan werden dann neue Konzepte ausprobiert, es wird getestet, ausgewertet, interniert, neu erfunden und diskutiert. Alle packen mit an und jeder hat ein Mitspracherecht. Dieses Selbstverständnis, fernab von strikten Hierarchien, treibt uns an.

Wir wollen kein festgefahrener Tanker werden, sondern agil bleiben. Gleichzeitig haben wir uns als Innovationsführer bereits fest im Nachhilfe-Markt etabliert und erheben ganz klar den Anspruch, diese Position auch zu halten.

Was haben Sie mit sofatutor in den nächsten Monaten und Jahren noch vor?

Unsere Ziele stecken wir generell hoch. So denken wir auch an unsere direkten Nachbarn und wollen zukünftig die Schweiz und Österreich optimal mit unseren deutschen Inhalten versorgen.

Da wir bereits Inhalte für die Hochschule anbieten, werde diese in Zukunft weiter ausgebaut. Langfristig wird auch die Erschließung des internationalen Marktes eine Rolle spielen.

Wie entstand ursprünglich Ihre Idee zu sofatutor?

Die Idee, eine Plattform für Lernvideos zu bauen, entstand während meiner eigenen Prüfungsvorbereitung im BWL-Studium. Statt in meinen Büchern zu lernen, drehte ich mit meiner Kamera einen kurzen Film zum Stoff des Studiums und stellte diesen auf YouTube ein.

Realität wurde das Projekt dann 2008, als ich aus dem Studium heraus die sofatutor GmbH gründete.

1 Kommentar zu "Stephan Bayer, sofatutor.com: „Wenn es nach uns geht, werden wir immer ein StartUp bleiben“"

  1. Pünktlich zum Start in das neue Schuljahr hat die Online-Nachhilfe-Plattform sofatutor ihr Angebot erweitert. Ab sofort stehen 230 Lernvideos zur Verfügung, die sich gezielt an Grundschüler von der 1. bis zur 4. Klasse richten.

    „Mit unseren speziell an Grundschüler gerichteten Lernvideos möchten wir kleine und große Lernschwierigkeiten auffangen und mit Spaß am multimedialen Lernen den Start in eine erfolgreiche Schullaufbahn langfristig sicherstellen“, erläutert Gründer und Geschäftsführer Stephan Bayer.

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