TaskTillDone – Mobiler Marktplatz für Startups und Freelancer

TaskTillDone - Mobiler Marktplatz für Startups und Freelancer

Gewinne mehr Zeit für das Wesentliche – Diesen Satz haben sich die beiden Köpfe von TaskTillDone zur Maxime gemacht und ihr Projekt gezielt danach aufgebaut. Mit ihrem kostenfreien mobilen Marktplatz wollen sie helfen, zu erledigende Aufgaben ganz einfach über das soziale Netzwerk auszulagern und so bereits vorhandenes Vertrauen nutzen.

Herr Brunnhofer – kurz und knapp: erklären Sie Ihre Geschäftsidee.

TaskTillDone unterstützt Startups, sowie Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) dabei, ihre täglichen Aufgaben sehr einfach an vertrauenswürdige Freelancer aus dem erweiterten, sozialen Netzwerk auszulagern.

Für Freelancer und Serviceprovider kann es zum Beispiel ein zusätzlicher Vertriebskanal sein, bzw. auch der Einstieg in ein orts-­ und zeitunabhängiges Business.

Insgesamt wollen wir die Art wie Menschen zusammenarbeiten ein Stück weit beeinflussen. Arbeiten soll flexibler werden und Ideen schneller und erfolgreicher umgesetzt werden können.

TaskTillDone ist ein kostenfreier mobiler Marktplatz und auf IOS und Android verfügbar.

Auch unser Business ist übrigens von der Idee bis zur jetzigen Phase voll durch Task Outsourcing bzw. durch das geschickte Nutzen von externen Komponenten entstanden. Wir sind aktuell zu zweit in Wien und ansonsten sind unsere Remote-Helfer über den ganzen Erdball verteilt.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Rückblickend betrachtet war ich schon sehr früh in meiner Jugend vom Unternehmer­“bug“ infiziert. Ich hatte immer wieder Ideen, die ich auch umgesetzt habe, um mein Taschengeld aufzubessern.

Ich arbeite sehr gerne, aber nur wenn ich das Gefühl habe, dass ich Nutzen stifte bzw. etwas „Sinnvolles“ mache.

Das war mir schon sehr früh klar. Damals konnte ich das natürlich nicht so klar einordnen, da ich aus keinem Unternehmerumfeld komme. Irgendwie war es aber doch immer klar, wohin die Reise führen wird.

Sei 2003 bin ich selbstständig und Freelancer im Software­Bereich. 2004 hab ich dann für 2,5 Jahre erste Startup­Luft geschnuppert und 2010 meine erste eigene Firma (GAMINSIDE Gmbh) gegründet.

2013 hab ich begonnen an TaskTillDone zu arbeiten und will damit Unternehmern und Freelancern eine Plattform bieten, die unkompliziert Hilfe von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen bietet.

Task Outsourcing kann helfen, sich punktuell einmalig, oder auch über einen längeren Zeitraum zu verstärken.


 

Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig was ist der USP?

Wir haben selbst viele andere Outsourcing-­Plattformen benutzt. Drei wesentliche Punkte sind uns dabei aufgefallen, die bei anderen Plattformen immer wieder gefehlt haben. Diese haben wir nun in unser eigenes Projekt einfließen lassen.

∙ Einfaches Anlegen und Auslagern von Tasks, d.h. wir optimieren den ganzen Outsourcing­prozess vom Erstellen einer Aufgabe bis zum Payment.

∙ Der Faktor Vertrauen ist uns sehr wichtig. Es ist sehr schwer einen vertrauenswürdigen Freelancer, aber auch ein vertrauensvolles Business zu finden, für welches man Arbeiten erledigt. Bei uns gibt es die Möglichkeit, über das eigene, erweiterte soziale Netzwerk Aufgaben auslagern bzw. Aufträge finden zu können.

∙ Sehr einfache Echtzeitkommunikation auf Aufgabenebene.

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

Zielgruppe sind alle kleinen und mittleren Unternehmen, sowie Startups, die bereits erkannt haben, dass man heute auf einen einfachen Weg sein Team verstärken und erweitern kann.

Auf Angebotsseite stehen Freelancer im Fokus, die ganz am Anfang ihrer Selbständigkeit stehen und auch Service­Provider, welche schon länger am Markt aktiv sind.

Bei einem professionellen Portfolio, Produkt oder Serviceleistungen bzw. wenn man erste Freelancing ­Erfahrungen sammeln will, ist TaskTillDone eine ideale Spielwiese und bietet natürlich auch einen zusätzlichen gratis Vertriebskanal.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Das Unternehmen ist von mir selbst finanziert bzw. querfinanziert über andere Projekte und durch eigene Rücklagen.

Genaue Summen kann ich jetzt hier nicht nennen, aber ich bin seit eineinhalb Jahren daran die Plattform aufzubauen und investiere den Großteil meiner Zeit dafür.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus ­ auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Auf der Einnahmenseite sieht es so aus, dass die Freelancer gratis ihre Aufgaben, Produkte und Services auf den Marktplatz einstellen. Genau so ist es auf Seiten des Outsourcers.

Jeder kann seine eigene private To­do-Liste führen, kann sich entscheiden was er davon auslagern will und erst wenn der Auftrag zustande kommt, fällt eine TaskTillDone­Fee an.

Welche Werbe­ bzw. PR­Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Wir haben sehr früh begonnen,­ im Grunde mehr als ein Jahr vor dem Launch des Produktes, den Bedarf zu testen und eine kleine Community aufzubauen.

Wir haben Interviews mit potentiellen Usern geführt und eine Landingpage erstellt. Dort konnten sich Interessierte registrieren. Diese User waren dann sehr früh nach dem Launch auf der Plattform dabei und haben mitgeholfen das Produkt zu verbessern – klassisch Lean-Startup mäßig eben.

Momentan basiert viel auf Mundpropaganda, persönlichen Gesprächen, Tasks und dem Schaffen von Mehrwert für gewisse Communities.

Content Marketing über unseren Blog rund um Businessaufbau, Freelancing, Outsourcing und Startup­Themen ist natürlich auch ein Thema. Ansonsten gab es bisher keine großen PR­ und Werbeaktionen.

Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

Wir wollen die Möglichkeit, wie Leute zusammen arbeiten, nachhaltig beeinflussen und verändern. Wir glauben daran, dass sich in Zukunft die Arbeitswelt in bestimmten Bereichen weiter flexibilisieren wird.

Ort und auch Zeit werden vor allem im digitalen Bereich keine große Rolle mehr spielen. Bezüglich Flexibilität, Qualität und Einfachheit im Bezug auf Zusammenarbeiten wollen wir die Nummer eins werden.

Auf die Frage, „Kennst du jemanden der das und das kann?“ soll es nur noch eine Antwort geben. Klar welche?

Es soll sehr einfach werden über das erweiterte eigene Netzwerk Tätigkeiten auszulagern, um auch ohne direkte Vernetzung schnell von der Idee zur Umsetzung zu kommen.

Ein klare Schlagzeile sehe ich noch nicht. Mich würde es einfach freuen, wenn TaskTillDone viele Leute unterstützt, ihre Träume und Ziele zu erreichen.

Das kann ganz unterschiedlich aussehen, z.B. durch den Gewinn von mehr Flexibilität, um dadurch um die Welt reisen können, sich ein eigenes Standbein aufzubauen, oder schneller von der Idee zum eigenen Unternehmen zu kommen.

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

TaskTillDone nutze ich natürlich täglich, um meine privaten TODOs zu aktualisieren und Aufgaben auszulagern. Das dauert täglich nur ein paar Minuten und verleiht mir den notwendigen Fokus.

Evernote ist mein Dokumentenmanagementsystem.Dort behalte ich den Überblick über meine Dokumente und meine kurzen und langfristigen Ziele.

Asana koordiniert unser Projektmanagment.

Leonhard Brunnhofer - TaskDillDone

Leonhard Brunnhofer – Gründer und CEO

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg ­ worauf kommt es wirklich an?

Erfolg ist eine sehr persönliche Sache. Das kann im Kleinen sein, wenn wir ein neues cooles Feature hinzugefügt haben, oder wenn die neue Version im App Store verfügbar ist.

Aber auch im Größeren, bspw. wenn man einen Co­Founder gefunden hat, mit dem es einfach passt (wie ich mit Michi), erste User die das eigene Produkt nutzen, welche man nicht persönlich kennt uvm..

Ich habe mir selbst für 7 Lebensbereiche jeweils kurzfristige bis Lebensziele gesetzt, die ich verfolge. Das klingt jedoch verkrampfter als es ist. Aber ich persönlich tue mir schwer ohne Ziele bzw. ist es schwer Fokus zu halten.

7 Bereiche (meine sind: Unternnehmen & Unternehmer, Finanzielles, Körper & Gesundheit, Freunde & Netzwerk, Persönlichkeit & Lernen, Freude & Emotionen, Partnerschaft & Familie), weil man meiner Meinung nach gerade als Unternehmer sehr darauf achten muss, dass gewisse Lebensbereiche nicht zu kurz kommen.

Ist die Vision und langfristige Ziele erst einmal klar, fallen Alltagsentscheidungen meist sehr leicht. Mittel-­ und langfristig klappt es mit dem Erfolg nur, wenn alles zumindest halbwegs im Einklang ist.

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen

Eigentlich haben viele Gründer bei der ersten “Unternehmung” mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Ich denke, gewisse Erfahrungen muss man auch selbst durchleben. Es gibt Dinge, die kann man nur schwer verbal oder schriftlich vermitteln.

Vielleicht ist das ein bisschen wie wenn man von heute auf morgen Papa (Mama) wird. Was das bedeutet, kann man sich auch erst vorstellen, wenn man es erlebt hat.

Bei meinem ersten Startup, wo ich 2004 als Entwickler dabei war, hatten wir ein tolles, innovatives Produkt entwickelt. Nur haben wir nie gelauncht, weil es aus unserer Sicht nicht bereit war für einen Launch und wir uns eigentlich überhaupt nicht für Kundenakquise interessiert haben. Das war natürlich ein großer Fehler und zum Scheitern verurteilt.

Früh testen und rausgehen mit der Idee und eventuell einer ersten Produktversion ist einfach wichtig. Nur so kann man überprüfen, ob es wirklich einen Markt gibt, bzw. herausfinden wer meine “guten” Kunden sind.

Die Idee ist in der Startup-Szene einer der überbewertetsten Begriffe überhaupt. Die Idee ist meist maximal der Auslöser einer langen unternehmerischen Reise voller Schweiß, Erfolgserlebnisen und auch Rückschlägen.

Doch je früher man teilt und Feedback einholt, desto besser. Ohne die Umsetzung ist eine Idee nichts wert.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

Wie kann ich mein Unternehmen am Besten voranbringen und was sollte ich über TaskTillDone auslagern? (am besten täglich/wöchentlich)

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Stehaufmännchen, Kämpfer, lernwillig

 

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