Tickets für den Start-up Day am 4. Juni in Berlin zu gewinnen

Im Rahmen der diesjährigen webinale in Berlin wird es am 4. Juni 2012 auch einen „Start-up Day“ geben.

Unsere Leser können 3 Tickets für diese Veranstaltung gewinnen, doch dazu im Anschluss gleich mehr.

Zunächst wollten wir von Masoud Kamali, dem Veranstalter der webinale, wissen, für wen sich eine Teilnahme am Start-up Day in Berlin besonders lohnt:

Herr Kamali, für wen beziehungsweise in welcher Phase einer Gründung ist diese Veranstaltung interessant?

In Zusammenarbeit mit der Berlin Startup Academie haben wir ein Programm zusammengestellt, das sich vorrangig an Gründer in einer frühen Phase der Unternehmensgründung richtet. Gemäß dem webinale Anspruch „praxisnah und interdisziplinär“ wollen wir den Austausch zwischen jungen Entrepreneuren und erfahrenen Internet-CEOs fördern.

Ob Startschwierigkeiten, Rückschläge oder gemeinsame Erfolge – die ‚alten Hasen‘ verstehen bestens, womit man als Gründer zu kämpfen hat, wissen aber gleichzeitig, wie man die Probleme in den Griff bekommt. Davon kann die neue Gründergeneration nur profitieren.

Der andere Block widmet sich dem Thema Finanzierung. In Sessions wie „Gründen und Kapital aufnehmen, ohne im Gefängnis zu landen“ oder „Finanzierung, das richtige VC für die richtige Idee“ geht es um eines der wichtigsten Themen der Unternehmensgründung. Bei den meisten Internet-Unternehmen ist das Thema Finanzierung auch in späteren Unternehmensphasen immer wieder aktuell, weswegen diese Vorträge auch für bereits erfolgreiche Startup-Unternehmer interessant sind.

Welches Programm wird es beim Start-up Day geben, und eignet sich dieser auch für nicht webbasierte StartUps?

Die webinale ist eine Webkonferenz, insofern steht das Internet auch beim Startup-Day im Zentrum des Interesses. Wenn es ums Gründen geht, haben nicht-webbasierte Startups aber meist ähnliche Schwierigkeiten wie Online-Unternehmen. Deshalb kann jeder Gründer mit einer guten Idee beim Startup-Day etwas lernen – auch ohne digitales Geschäftsmodell.

Die webinale verfolgt ausdrücklich einen ganzheitlichen Ansatz. Was bedeutet dies konkret?

Wer als Unternehmer im Internet erfolgreich sein möchte, muss sich mit den Bereichen Business, Design und Technologie auseinandersetzen. Dabei dürfen die einzelnen Disziplinen aber nicht getrennt betrachtet werden, es kommt auf ihr Zusammenspiel an.

Diesen interdisziplinären Anspruch wollen wir auch mit unseren Keynotes und Sessions umsetzen, die unter dem Aspekt ‚aktuelle Themen im lebhaften Dialog’ aufgebaut sind. Somit gelingt uns der Brückenschlag zwischen Designern, Webentwicklern, Managern und Entrepreneuren und es entsteht ein lebendiges Forum für Inspiration, Networking und praktisches Know-how.

Die Konferenz geht auf Business, Design und Technologie als die drei Pfeiler für Unternehmenserfolg im Web ein.

Wieso tun sich Ihrer Meinung nach manche Web-StartUps so schwer damit, alle drei Faktoren gleichermaßen zu berücksichtigen, in dem etwa eine tolle Technologie an einer eher mittelmäßigen Präsentation nach außen zu scheitern droht?

Die meisten Gründer stecken voller Leidenschaft für ihre Arbeit und arbeiten hart daran, erfolgreich zu sein. Meist ist gerade die Launchphase mit großem Druck verbunden. Investoren warten auf Ergebnisse, qualifizierte Mitarbeiter müssen gefunden werden und die vielfältigen Aufgaben müssen nach Kompetenzen verteilt werden.

Da ist es ganz normal, dass manche Themenbereiche zu kurz kommen – oft ist das die Außenpräsentation. Obwohl diese enorm wichtig ist, hat ein Gründer, der mitten in einer Finanzierungsrunde steckt, vielleicht nicht den Kopf frei für Dinge wie PR, Web-Design oder eine Social Media Strategie. Insofern kann ich jungen Unternehmern nur raten, ihr Team von Anfang an unter der Berücksichtung der drei Bereiche aufzubauen und so ein solides, skalierbares Fundament zu schaffen.

Meine Erfahrung zeigt, dass gute Grundlagenarbeit Zeit, Geld und vor allem jede Menge Nerven spart.

Die digitale Wirtschaft besteht längst nicht mehr nur aus reinen „Technik-Freaks“, so Ihre Einschätzung. Welche Konsequenzen hat dies für die Web-StartUp-Szene insgesamt?

Masoud Kamali

Seit circa 20 Jahren arbeite ich in der digitalen Branche und ich bin immer wieder begeistert, mit welchem Tempo sie sich verändert und weiterentwickelt.

Spätestens mit der flächendeckenden Nutzung von sozialen Netzwerken hat die Digitalwirtschaft alle Gesellschaftsbereiche durchdrungen. Betrachtet man erfolgreiche Startup-Unternehmen, wie zum Beispiel Soundcloud oder 6Wunderkinder, so wird klar, dass die Branche sich auch hierzulande zunehmend zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt.

In diesem Zuge verändert sich auch der Arbeitsmarkt: Neben Informatikern sind Wirtschaftsprofis genauso gefragt wie Literaturwissenschaftler, Filmemacher oder Politologen. Fest steht jedenfalls, dass es in der Startup-Branche nie langweilig wird und sicher noch viele spannende Innovationen und Veränderungen auf uns warten.

Unsere Leser können 3 mal je ein Ticket für den Startup Day in Berlin gewinnen, dieses ist dann am 4. Juni gültig.

Und so geht es: Einfach am Ende dieses Artikels einen Kommentar abgeben und darin die Frage beantworten: „In welchem Bereich der Web-StartUps seht ihr persönlich noch Potenzial für neue Gründungen? Oder wo ist der Peak möglicherweise schon erreicht?“.

Alle Kommentatoren nehmen an der Verlosung Teil, bitte die Emailadresse im entsprechenden Feld für die mögliche Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen (Die Emailadresse selbst wird nicht veröffentlicht).

Teilnahmeschluss ist der 25. Mai 2012, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

7 Kommentare zu "Tickets für den Start-up Day am 4. Juni in Berlin zu gewinnen"

  1. Ich sehe großes Potential bei der Unterstützung von Musikern und Bands – hin zu erfolgreichen Unternehmern.

  2. Ich sehe noch grosses Potential im Bereich Data-Mining. Wir werden mit einer immer größer werdenden Informationsflut konfrontiert. Diese gilt es effizient zu verarbeiten und somit Zeit für wichtigere Dinge zu haben.

    Rob

  3. Potenzial zu Neugründungen sehe ich ganz klar noch im Bereich des Dienstleistungsgewerbes! Ich wäre gern beim Startup Day in Berlin mit dabei. ;)

  4. Sascha lechner | 13. Mai 2012 um 22:21 | Antworten

    Ich denke im Bereich social search steckt die tage noch viel potential und nahholbedarf aber auch startups mit fokus auf usablity ud produktdarstellug bzw verknüpfung mit sozialen Diensten werden eine rolle spielen

  5. Ich denke, es gibt noch viel Potenzial im Bereich Social Business. Die Grameen Bank hat es vorgemacht, dass man Geld verdienen und Soziales verbinden kann. Ich finde, dieser Bereich wird noch stark vernachlässigt, gewinnt aber an immer mehr Bedeutung, während die Lücke zwischen Arm und Reich größer wird.

    Als Gründer sollte man hier überlegen, wie man die Welt ein bisschen näher zusammenbringt und denjenigen, die keine Chance haben, außerhalb ihrer unmittelbarer Umgebung Geld zu verdienen (Menschen aus Entwicklungsländern) an der Globalisierung teilhaben zu lassen.

    Ein Peak ist meines Erachtens im Bereich des Customizing erreicht. Mittlerweilse gibt es schon so gut wie alles in personalisierter Form.

  6. Ein Peak ist ganz klar im Bereich Deals erreicht! Es gibt inzwischen bereits tausende Deal-Seiten, wovon allerdings ganz klar zwei Unternehmen herausstechen: dailydeal und groupon.

    Ebenso wie Toni sehe ich noch extrem viel Potential bei den Dienstleistungen.

  7. Vielen Dank für die vielen werthaltigen Beiträge. Gewonnen haben:

    Volker, Toni und Nicolas.

    Herzlichen Glückwunsch! Die entsprechenden Emails werden gleich verschickt.

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