TU Berlin lädt zum „Start-up Day“ am 14. November 2012

Vorträge und Workshops rund um die Themen „Gründung aus der Uni“, Businessplan, Projektmanagement und Gründungsfinanzierung, all dies erwartet die Besucher des diesjährigen Events der TU Berlin. Wir sprachen mit Agnes von Matuschka, Leiterin des TU Gründungsservice und Co-Leiterin des Zentrum für Entrepreneurship:

Die TU Berlin lädt am 14. November 2012 zum „Start-up Day“ ein. Was wird die Besucher erwarten?

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sich alles um das Thema „Gründung aus der Uni“ dreht. Wir starten um 12:30 Uhr in unserer Gründungswerkstatt mit Vorträgen und Workshops zu den Themen Businessplan, Projektmanagement und Finanzierung von Start-ups. Das Highlight des Start-up Day ist der Inspiration Talk im Audimax, bei dem die Berliner Start-ups Gidsy, 6Wunderkinder, Readmill, Amen, SoundCloud, EyeEm und die TU Start-ups Panoramawurfkamera und carzapp ab 18:00 Uhr miteinander diskutieren.

Abends gibt es beim get-together im betahaus die Möglichkeit, sich auszutauschen und es wird der Film „The Startup Kids“ gezeigt.

An welche Zielgruppe richtet sich die Veranstalter, Orientierungssuchende, Gründer in spe oder auch junge Unternehmen/Unternehmer?

Der Start-up Day richtet sich an alle Gründungsbegeisterten und Gründungsinteressierten. Das kann ein junges Start-up Team sein, das noch Informationen für den Businessplan benötigt, oder Studierende, die unsere Beratung in Anspruch nehmen wollen oder auch einfach Neugierige, die sich für die spannende Berliner Gründerszene interessieren, und sich inspirieren lassen wollen. Wir freuen uns, sie alle bei uns im TU Audimax begrüßen zu können!

Was genau leistet das Zentrum für Entrepreneurship an der TU Berlin?

Die TU Berlin bündelt ihre Aktivitäten rund um das Thema Gründung im Zentrum für Entrepreneurship (ZfE): Die Forschung und die Lehre des Lehrstuhls für Entrepreneurship und Innovationsmanagement, die Qualifizierung, Beratung und Sensibilisierung sowie Infrastruktur des Gründungsservice. Im ZfE finden Sie alle Angebote, von Gründungslehre bis zum Inkubatorprogramm für Gründerinnen und Gründer. Praxisorientierte Lehrveranstaltungen zum Thema Selbstständigkeit, Informationstage, Vorträge und Workshops sowie individuelle Beratung sollen das unternehmerische Denken und Handeln an der Universität befördern und unterstützen.

Das ZfE wird von mir, Agnes von Matuschka, Leiterin des TU-Gründungsservice und meinem Kollegen Prof. Dr. Jan Kratzer, Fachgebiet Entrepreneurship und Innovationsmanagement, gemeinsam geleitet. Der „Start-up Day“ ist ein Baustein des Projektes „Hochschulinterne Gründerberatung II“ des TU Gründungsservice, welches aus ESF-Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung finanziert wird.

Warum engagiert sich Ihre Hochschule für diesen Bereich?

Das Themenfeld Gründungen hat an der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) eine lange und äußerst erfolgreiche Tradition, seit die TU Berlin 1983 als Gründungspionierin mit dem BIG/TIP (Berliner Innovations- und Gründerzentrum / Technologie- und Innovationspark Berlin) das erste Gründerzentrum Deutschlands eröffnete. Aufgrund der technischen Ausrichtung der Hochschule hat die TU Berlin ein großes Potenzial an hochtechnologischen Ideen, Erfindungen und möglichen Innovationen.

Der TU Gründungsservice hat das Ziel, diese der Gesellschaft zuzuführen. So kann die TU Berlin langfristig zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Berlin beitragen. Das langjährige Bestreben der TU Berlin, das Bewusstsein für die Unternehmensgründung als berufliche Perspektive für unsere Absolventen zu etablieren, wurde im letzten Jahr auch offiziell ausgezeichnet. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgeschriebene Wettbewerb „EXIST Gründungskultur – Gründerhochschule“ ist entschieden worden und die TU Berlin wurde als eine von drei Hochschulen im Juli 2011 zur Gründerhochschule gewählt.

Gibt es Beispiele, welche erfolgreichen Gründungen die TU in den letzten Jahren an den Start gebracht hat?

Ja, wir haben viele erfolgreiche Gründungen in den letzten Jahren erfolgreich betreut und unterstützt. Gerne möchte ich drei unserer Teams näher vorstellen:

Die komoot GmbH: komoot wurde 2010 von einem interdisziplinären Team von Outdoor-Enthusiasten gegründet. Das Ziel von komoot ist der perfekte Weg – die mobilen und Online-Applikationen von komoot ermöglichen Outdoor-Sportlern, den perfekten Weg zu planen. Mit den komoot-Applikationen oder auf der komoot-Webseite können sich Outdoor-Sportler, z.B. Mountain-Biker, Jogger, Wanderer und andere, automatisch den für ihre individuellen Ansprüche am besten geeigneten Weg berechnen lassen, egal von welchem Standort. komoot kombiniert so Methoden und Modelle der Soziologie und Informatik. In diesem Spannungsfeld entwickelt komoot in enger Kooperation mit der universitären Forschung neue Technologien für die Navigation.

Die Virtenio GmbH: Dieses Team ist preisgekrönt. Das Team gewann beim BPW 2011 alle drei Stufen und gehörte zu den Hauptpreisträgern des Wettbewerbs IKT Innovativ 2010, zudem gewann Virtenio dieses Jahr den WECONOMY-Wettbewerb. Virtenio entwickelt, produziert und vertreibt „Smart Wireless Devices“, innovative Miniaturcomputer mit drahtloser Kommunikation. Diese können z.B. als Messpunkte in Heizkörpern in Haushalten eingesetzt werden (Smart-Metering).

Die aklamio GmbH „aklamio – Empfehlungen für Freunde“: Das Team bietet Onlinelösungen im Bereich Empfehlungsmarketing und hat gerade erfolgreich die erste Finanzierungsrunde gemeistert. In das Team haben die Business Angels Jan Brickmann (auch ein TU Alumnus), Martin Sinner und Ron Hillmann investiert. Die Empfehlungsdienste von aklamio wurden bereits bei einer Vielzahl namhafter Onlineanbieter eingesetzt sowie im Rahmen des aklamio Share4Charity Programms in verschiedenen Spendenprogrammen.

Eine Übersicht der von uns betreuten Teams finden Sie auch auf unserer Homepage: www.entrepreneurship.tu-berlin.de/menue/inspiration/gruenderstories_start-ups/.

Weitere Informationen rund um den Start-up Day:

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