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wgfinden.de – Die Partnervermittlung für WG-Bewohner

Mit WGfinden.de – derzeit noch im Beta-Modus – soll die Suche nach Mitbewohnern und Zimmern deutlich vereinfacht werden.

Sechs Fragen an Mitgründer und Geschäftsführer Benjamin Pause:

Herr Pause, wie funktioniert die Suche genau, bzw. was hat es mit dem „WG-Test“ auf sich?

Wir haben mit wgfinden.de die Thematik des Zusammenlebens in Wohngemeinschaften aufgegriffen und die Suche nach Zimmern und passenden Mitbewohnern um die wichtige soziale Dimension erweitert. Derzeit ist der Andrang, nicht zuletzt durch die kommenden Doppelabiturjahrgänge, auf ein WG – Zimmer sehr hoch. Das zeigt sich in Castingmarathons mit teilweise mehr als 100 Bewerbern und sehr hohen Auszugsraten.

Die Wünsche und Erwartungen an ein funktionierendes soziales Umfeld sind zentraler Bestandteil junger Menschen die während ihres Studiums oder Ausbildung in WGs leben. Auf Grundlage einer von uns durchgeführten Evaluation haben wir nach wissenschaftlichen Verfahren – mit einer repräsentativen Stichprobe und wissenschaftlichen Gütekriterien – ein Auswahlinstrument entwickelt, das die wichtigsten Faktoren des Zusammenlebens erfasst.

Diese Faktoren gleichen wir über einen Algorithmus zwischen Wohnung/ WG – Anbieter und Suchendem ab und machen dann beiden Seiten Vorschläge. Zusätzlich werden noch Interessen wie Musikgeschmack, Freizeitaktivitäten, sportliche Aktivitäten usw. erfasst, um einen noch genaueren Eindruck zu bekommen.

Kurz gesagt machen wir das, was Partnervermittlungen machen, nur eben mit Mitbewohnern und auf der Basis von Dimensionen, die für ein gutes Zusammenwohnen verantwortlich sind.

Wgfinden ist erst ganz frisch gestartet. Wie sind die ersten Reaktionen seitens der Nutzer?

Derzeit verarbeiten wir Anregungen und Feedback unserer BETA User, wobei die Reaktionen besonders im Hinblick auf den WG-Test positiv sind. Die User sehen die enorme Zeitersparnis bei der Suche.

Schließlich verirrten sich die meisten WG Suchenden schon mehr als einmal in eine Wohnung mit Bewohnern, die schon auf den ersten Blick oder eben nach dem zweiten Satz niemals als potentielle Mitbewohner infrage kommen würden. Und welche Wohngemeinschaft auf der Suche nach Mitbewohnern hat nicht nach 100 Bewerbern das Gefühl auch gut auf die Hälfte verzichten zu können?

Gerade aufgrund solcher Erfahrungen bekommen wir viele positive Rückmeldungen zu unserer Idee.

Unsere klassische Frage: Wie ist die Geschäftsidee zu Ihrem Portal entstanden?

Die Idee zu wgfinden.de entsprang persönlichen Erfahrungen, als auch aus Erfahrungen in unserem Freundeskreis. Wir haben damals einen neuen Mitbewohner für unsere WG gesucht und luden von den über 100 Interessenten knapp 50 zu einem Vorstellungsgespräch ein.

Das zog sich über zwei Wochen hin und war wenig befriedigend. Wir dachten es wäre sinnvoll schon vor dem Zusammenziehen zu wissen, wie gut man wirklich zueinander passt und ob die Einstellungen gegenüber WG relevanten Themen dieselben sind. Da wir Psychologie und Soziologie studieren, setzten wir uns hin und planten die Entwicklung des „WG-Test“.

Konzentriert sich Ihr Dienst zunächst auf die Ballungszentren, oder können gleich für ganz Deutschland und später vielleicht auch Österreich und die Schweiz Gesuche aufgegeben werden?

Wir starten zunächst in den 14 größten deutschen Unistädten, in denen der Andrang auf Wohnungen und Wohngemeinschaften am größten ist.

Wir planen wgfinden.de auf über 100 deutsche Städte als auch auf den gesamten deutschsprachigen Raum auszuweiten. Wir wollen zukünftig auch die vielen ERASMUS Studenten mit unserem Service ansprechen.

Sie wollen später Werbeeinnahmen aus Kooperationen mit lokalen Umzugsunternehmen generieren. Wie soll zunächst erreicht werden, das Wgfinden.de möglichst bekannt bei der Zielgruppe wird?

Da ja gerade Studenten und Auszubildende nicht viel Geld haben, wollen wir besonders günstige Angebote von lokalen Autovermietungen und Umzugsunternehmen anbieten. Mit der Entscheidung Umzuziehen sind ja auch immer recht hohe Kosten verbunden. Wir wollen dem Nutzer helfen diese möglichst gering zu halten.

Um wgfinden.de bekannt zu machen, haben wir starke Unterstützung im Marketing und Social Media Bereich. Derzeit suchen wir weiter Kooperationspartner im universitären und studentischen Umfeld. Geplant ist außerdem eine Deutschland Tour mit der wir wgfinden direkt an die UNIs bringen wollen.

Welche Köpfe stecken hinter Ihrem Startup?

Ins Leben gerufen wurde wgfinden.de von meinem guten Freund Blasius Posset und mir (Benjamin Pause). Insgesamt besteht unser Team aber inzwischen aus 6 Leuten.

Den Design-Part übernimmt Urs Mader, Peter Grahle unterstützt uns in den Bereichen Konzeption & Marketing. Unser Entwickler Team besteht aus mehreren Leuten. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit einem jungen Fotographen-Team (Jehle&Will) zusammen, die uns mit professionellem Bild und Filmmaterial unterstützen.

4 Kommentare zu "wgfinden.de – Die Partnervermittlung für WG-Bewohner"

  1. Mir ist ehrlich gesagr nicht ganz klar, warum in letzter Zeit soviel über wgfinden.de berichtet wird. Die Idee ist leider kopiert und das Original (WGcast) ist schon seit September 2011 online: http://www.wg-cast.de
    WGfinden ist nur einer von mittlerweile 7 Copycats, die sich ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen. Da hätte meinstartup.com aber auch mal ein bisschen besser recherchieren können…
    Es ist wirklich dreist, wie hier teilweise sogar Werbeslogans einfach so übernommen werden.

    • @Marcel: Das ist nicht böse gemeint, aber schon der erste Eindruck beim Aufruf eurer Seite ist nicht sehr überzeugend. Die Gestaltung ist schon auch wichtig, nicht immer nur wer zuerst Online geht.

      Diese Seite hier wurde auch schon oft kopiert, das Konzept selbst stammt jedoch aus UK (http://www.springwise.com).

      • @Michael
        Dass das Layout noch nicht perfekt ist, will ich gar nicht bestreiten.
        Das wgfinden-Team hat die Seite und das Konzept ja wohl dann doch überzeugt und „inspiriert“.
        Ich bin eben der Meinung man sollte bei Artikeln über Copycats wenigestens das Original erwähnen und bei Fragen wie „Wie ist die Geschäftsidee zu Ihrem Portal entstanden?“ einfach mal ehrlich mit „wir haben gegoogelt“ antworten…

        • @Marcel: Ich kann deinen Ärger schon verstehen, und zu der Sache kann ich natürlich auch nichts sagen. Außer dass Ideen nicht immer unbedingt „geklaut“ sein müssen sondern auch parallel entstehen.

          Ich selbst hatte schon „Geschäftsideen“ die ich dann später an ganz anderer Stelle wieder – bereits umgesetzt – entdeckt habe. Dir trotzdem viel Erfolg mit wg-cast.de..

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