Wie funktioniert eigentlich nachhaltige Möbelproduktion?

nachhaltige Möbel

Ganz gleich, ob Singlebude, Studentenwohnheim oder Großfamilienhaus: Um eine passende Möbelsammlung kommt kein Haushalt vorbei. Angesichts der mitunter recht moderaten Preise ist die Anschaffung auch eigentlich unkompliziert.

Doch die meisten Möbel, auch solche aus renommierten Häusern, sind nicht nur günstig, sondern mitunter auch umweltschädlich und wenig sozial hergestellt.

Wie wäre es also mit der Gründung eines Startups, welches mit grünen, nachhaltigen, sozialen und dennoch hochwertigen Möbeln brilliert?

Startprobleme aus dem Weg räumen

Die Idee des nachhaltigen Möbelverkaufs ist keineswegs neu und somit durchaus als ein Geschäftskonzept akzeptiert, sodass sich auch relativ schnell Kreditangebote finden lassen.

Bei der Auswahl solltest du selbstverständlich die bestmöglichen Konditionen aushandeln – ein kostenloser Kreditrechner kann hier helfen.

Allerdings lohnt nicht nur der Blick auf diese klassische Geldbeschaffung: Auf Online-Plattformen wie Deutschland-startet.de werden regelmäßig Wettbewerbe für besonders interessante Geschäftsideen angeboten.

Den Gewinnern winken Fördersummen von mehreren Tausend Euro.

Und auch das sogenannte Crowdfunding bietet eine interessante Alternative. Durch das Überzeugen von Menschen, sich an der Finanzierung zu beteiligen, wird schließlich bereits im Vorfeld die Werbetrommel geschlagen und ein Kundenstamm erschlossen.

Das Grundkonzept muss stimmen

Um sowohl zu Beginn der Gründung als auch während der eigentlichen Geschäftspraxis überzeugen zu können, muss das Grundkonzept stimmen.

Im Mittelpunkt der nachhaltigen Möbelproduktion stehen der ökologische Holzanbau, eine faire Arbeiterbezahlung, ein umweltschonender Transport sowie Verarbeitung der Möbel und der Verzicht auf chemische Zusätze.

Zudem muss die genaue Art des Holzes berücksichtigt werden: Massivholz hat sich in den letzten Jahren bewährt, da dieses in der Regel ohne Lackierung auskommt und wesentlich robuster als Span & Co. ist.

Spezialist oder Allrounder

Lange vor dem Produktionsstart solltest du überlegen, wie dein Angebot ganz konkret aussehen soll: Möchtest Du eine möglichst breite Produktpalette bieten oder dich als ein Experte für ganz bestimmte Möbeltypen behaupten?

Entscheidungshilfen bieten durchaus namenhafte Hersteller wie sie auf Utopia gelistet sind. Doch Du solltest auch die eine oder andere Fachliteratur zum Thema „Nachhaltige Möbelherstellung sowie -vermarktung“ in die Hand nehmen.

Schaue dich bei den Top-Herstellern wie Massivum, Damao oder mycs um. Letzterer hat sogar nachhaltig produzierte DVD-Regale im Sortiment. Du siehst, der Nachhaltigkeit sind keine kreativen Grenzen gesetzt.

Zudem solltest du mit dem Gedanken spielen, neben Holz weitere ganz spezielle Materialien zu verwenden. Glas beispielsweise gibt es mittlerweile auch in Spezialhärten, gewonnen aus Recycling-Aktionen.

Und gebürsteter Edelstahl, der schonend aufbereitet ist, bietet die optimale Grundlage für Scharniere und Schutzblenden.

Auf den Kunden abstimmen

Da das Konzept des nachhaltigen Möbelhandels keineswegs neu ist, nehmen besondere Zusatzangebote eine zentrale Rolle ein, um dich von den Mitbewerbern abzuheben.

An diesem Punkt ist ohne Frage Kreativität gefragt, doch mit etwas Geschick, darf durchaus das eine oder andere außergewöhnliche Konzept auf die Beine gestellt werden.

So könntest du zum Beispiel mit einer App, welche die Konfiguration der Möbel in Maßen und Farben ermöglicht, sowie Bestell- und Bezahloptionen beinhaltet, viele junge Kunden überzeugen.

Denkbar wären zudem integrierte Ladestationen für Handys beziehungsweise Tablets.

Ebenso möglich sind gemeinschaftliche Nutzoptionen oder Angebote, sich aus nächster Nähe ein Bild von der Herstellung der Möbel zu machen. Angefangen vom Besuch der Plantage über das Gespräch mit den Arbeitern bis hin zur endgültigen Produktion darf das gute Stück dann step-by-step bis ins Eigenheim begleitet werden.

Urlaub und Möbeleinkauf gehen dann quasi Hand in Hand und mit Schreibtisch & Co. zieht vielmehr ein Erlebnis als ein Möbelstück in die vier Wände ein.

So jetzt bist du dran, an deinem Konzept zu feilen…

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