In die Köpfe der Kundschaft schauen: Zielgruppenanalysen als Echo für Unternehmen

Zielgruppe ermitteln

Eine der wichtigsten Grundlagen für ein erfolgreiches Marketing ist die Zielgruppenanalyse. Viele Startup-Unternehmen vernachlässigen genau diesen Aspekt. Das Resultat sind schwindende Umsätze und unzufriedene Kunden.

Mit einer Analyse der eigenen Zielgruppe können Unternehmen zum einen die Kunden direkt ansprechen, zum anderen die Positionierung im Markt stärken. 

Was ist eine Zielgruppe?

Du möchtest gerne mit deinem Unternehmen oder deinem Produkt erfolgreich sein. Dann solltest du die Zielgruppe kennen. Was genau ist eine Zielgruppe?

Hierbei handelt es sich um einen gewissen Prozentsatz an Menschen, die ein Problem haben, welches du mit deinem Produkt oder Dienstleistung lösen kannst. Deine Zielgruppe hat eine Herausforderung und du hast die Lösung zu dieser. 

Oftmals hört man bei Startup-Unternehmen die Aussagen: „Eigentlich kann jeder unser Produkt oder unsere Dienstleistung nutzen.“

Damit begehen Firmen einen großen Fehler, denn sie fassen die Zielgruppe als zu groß zusammen. Das führt nicht immer zum Erfolg, auch wenn man damit die potenzielle Kundschaft erweitert.

Die Zielgruppe= Menschen, die eine Herausforderung haben.

Startup-Unternehmen vernachlässigen die Zielgruppen oftmals

Wie bereits angesprochen schätzen junge Unternehmen die Zielgruppen als weniger relevant ein, Sie wollen möglichst viele Kunden bedienen, damit der Umsatz entsprechend steigt. Doch damit wird es dem Unternehmen nicht gelingen können, eine Marktpräsenz aufzubauen. Wird die Zielgruppenanalyse vernachlässigt, kann keine genaue Kundenansprache mehr stattfinden. 

Verkaufst du beispielsweise ein Kosmetikprodukt für Frauen, dann muss die Zielgruppe so stark eingegrenzt werden, dass die Frauen mit einem Problem direkt auf das Produkt aufmerksam werden. Wird dieser Aspekt vernachlässigt, kommt es schnell zu einem Missverständnis in der Zielgruppe.

Ganz nach dem Motto: Wenn es alle benutzten können, kann es nicht helfen. 

Die Kundschaft kennenlernen und verstehen

Für dich als Startup ist es also umso wichtiger, deine Kundschaft genau zu kennen.

Wen möchtest du ansprechen? Stelle dir diese Frage, bevor du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung online gehst. Um deine Zielgruppe genauer zu analysieren, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Welches Problem hat die Zielgruppe?
  • Wie löse ich dieses Problem?
  • Welche Emotionen sind damit verbunden?

Die Emotionen sind besonders wichtig, wenn es um das weiterführende Marketing geht.

Ein Beispiel dazu: Deine Zielgruppe sind Frauen, die eine reifere Haut bekommen. Die Emotion dahinter ist die Angst zu altern, die Angst, das man Falten sehen könnte. Vielleicht auch etwas Neid, weil vielleicht die Nachbarin im gleichen Alter noch keine Faltenansätze hat. An diesem Punkt kann das Marketing ansetzen. Deine Zielgruppe dahinter sind also Frauen im reifen Alter, die etwas gegen Falten tun wollen, weil sie Angst vor dem Älterwerden haben. 

Emotionale Aspekte nicht vergessen

Bei einer Zielgruppenanalyse ist es wichtig, diewichtig, die emotionalen Aspekte nicht zu vergessen. Jede Kaufentscheidung wird nicht nur rational nach sinnvoll und nicht sinnvoll getroffen. Sondern auch anhand der damit verbundenen Emotionen. Für dich als Unternehmer ist es enorm wichtig die emotionalen Kaufentscheidungen zu verstehen. Was empfindet ein Kunde, bevor er das Produkt kauft? Was empfindet er beim Kauf?

Ein Kunde, der beispielsweise Angst vor der Faltenbildung hat, wird beim Kauf eines Produktes Erleichterung und Hoffnung verspüren. Positive Grundgefühle sorgen dafür, dass Kunden Produkte kaufen und auch empfehlen.

Die Zielgruppenanalyse richtig verstehen

Um eine Zielgruppe zu analysieren, musst du dieses Verfahren verstehen. Du definierst nicht nur, welches Geschlecht dein Produkt oder deine Dienstleistung kauft, sondern auch, welche Informationen zur Verfügung stehen müssen. Mit einer guten Zielgruppenanalyse lassen sich beispielsweise 

  • die Informationen für das Marketing sammeln.
  • die Eigenschaften für das Produkt festlegen.
  • die Verkaufszeiten festlegen.
  • die Verpackungen designen.
  • die Namen für die Produkte definieren.

Diese und viele weitere Aspekte können mit der Definition der Zielgruppe erkannt werden. 

Fazit: Die Zielgruppenanalyse als wichtiges Werkzeug

Wer seine Zielgruppe kennt, wird mehr Erfolg haben. Das ist ein klarer Fakt, denn man als Unternehmen beherzigen sollte. Dabei ist es wichtig, die Zielgruppe so genau wie nur möglich zu definieren. Es reicht nicht aus das Geschlecht zu erkennen, welches als potenzieller Kunde infrage kommt. 

Du solltest dir über die Probleme der Zielgruppe Gedanken machen, denn nur so kannst du gezielt das Marketing aufbauen. Außerdem sind Alterseingrenzungen und emotionale Faktoren mit zu berücksichtigen. Wer sich an diese Aspekte hält, kann ein gutes Marketing aufbauen und gezielt hohe Umsätze generieren. Vor allem Startups ist dieser Weg ans Herz zu legen. 

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