Mit CoCarrier werden Urlauber zu echten Kurieren

Pakete im Urlaub ausliefern

Du hast eine Reise geplant und möchtest nebenbei deine Urlaubskasse etwas aufbessern? Dann schau dir die Geschäftsidee von CoCarrier näher an. Über das crowdbasierte Liefernetzwerk der beiden Gründer Julian Maar & Anabel Ternès lässt sich im Urlaub schnell mal ein Päckchen mit ausliefern. Versender können darüber hinaus gegenüber den etablierten Paketdiensten Porto sparen.

Julian und Anabel, kurz und knapp: Pitcht Eure Geschäftsidee:

CoCarrier ist ein crowdbasiertes Liefernetzwerk, welches Reisende und Versender zusammenbringt. Reisende können mit Lieferungen ihre Reisekosten senken und Versender ihre Pakete ressourcenschonend zu erschwinglichen Preisen verschicken.

Was genau war der Auslöser für den Start zu CoCarrier?

Die Idee für CoCarrier ist aus der Not heraus entstanden. Ein Freund von Julian hatte in Berlin seinen Anzug vergessen, den er dringend für ein Bewerbungsgespräch in Frankfurt am nächsten Tag brauchte.

Am Ende war es günstiger nach Berlin zurückzufliegen, als einen Lieferservice zu beauftragen. Wir stellten fest, dass es noch keine Plattform gab, die bspw. Pendler mit Sendern zusammenführt. Das war die Geburtsstunde von CoCarrier.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Wir nutzen vorhandene Ressourcen, um Pakete flexibel, bequem und sicher ans Ziel zu bringen. Damit sind wir ein ressourcenschonendes und faires Liefernetzwerk.

Unsere CoCarrier können flexibel entscheiden, wann und welche Pakete sie mitnehmen möchten. Sender können zu erschwinglichen Preisen Pakete, die über unsere App mit GPS getrackt werden können, weltweit verschicken.

Wo seht Ihr die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Zu unserer Zielgruppe gehören alle, die Pakete sicher verschicken möchten und Reisende, die ohnehin eine Strecke zurücklegen und ihre Kosten reduzieren möchten.

Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Wir haben CoCarrier Ende 2016 gegründet und hatten bis Mitte 2017 mehrere Testphasen, bis wir im Juli 2017 unseren Service gelauncht haben.

Bisher haben wir einen niedrigeren 6-stelligen Betrag investiert.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Wir nehmen jeweils eine Provision von ca. 25 Prozent für erfolgreiche Vermittlungen von Lieferungen.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Wir freuen uns über die große mediale Aufmerksamkeit, die wir bisher bekommen haben.

So wurde über uns unter anderem in Gruenderszene, DIE WELT, BILD, Wirtschaftswoche und auch im ZDF berichtet. Es ist im Grunde genommen bisher die Mischung aus allem.

Welche Vision verfolgt Ihr und welche Schlagzeile würdet Ihr gern mal über das Unternehmen lesen?

Unsere Vision ist es, mit CoCarrier DIE Alternative zum Standardversand zu bieten.

Eine tolle Schlagzeile wäre “CoCarrier knackt die Millionen” oder “Eine Millionen User setzen auf Cocarrier!”

Auf welche 3 Tools/Apps könnt Ihr bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Wir benutzen das Tool “Producteev”, weil man damit wunderbar alle Aufgaben organisieren und mit dem Team leicht kommunizieren kann.

Außerdem nutzen wir viel Skype, um mit Mitarbeitern oder Kunden überall auf der Welt sprechen zu können und natürlich auch miteinander, wenn einer von uns beiden unterwegs ist.

Last but not least – der mobile Kalender ist unverzichtbar, um alle Termine im Blick zu behalten, Meetings mit Einladungen, Zusatzinformationen und Erinnerungen zu organisieren.

Was bedeutet für Euch persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Viele StartUps kommen und gehen, weil sie entweder kein aktuelles Problem lösen oder die Lösung nicht zum Kunden passt.

Für uns bedeutet Erfolg: Nutzern etwas anzubieten, das einem den Alltag wirklich erleichtert und einen Mehrwert bietet – und zudem, Ziele zu erreichen, für die wir wirklich brennen und bereit sind, auch die letzte Meile zu gehen.

Welchen Fehler würdet Ihr aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Sich zu sehr in der eigenen Idee verlieren. Man muss davon überzeugt sein, aber trotzdem offen genug bleiben, um flexibel auf Anforderungen reagieren zu können.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Relevant ist auf jeden Fall: Wieviel willst du investieren, wieviel bist Du bereit, zu geben – an persönlicher Zeit, Geld und Energie

Mit welchen drei Worten würdet Ihr Euch selbst beschreiben?

Zielorientiert, engagiert und innovativ

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