Expertentesten.de – Gründungstipps eines Verbraucherportals

Tipps für junge Gründer

2013 stampften die Gründer Michael Fink und Nora Fink das heute erfolgreiche und mit rund 70 Mitarbeitern gesegnete, seriöse Verbraucherportal Expertentesten aus dem Boden. Für uns haben sie den einen oder anderen Gründungstipp, der es in sich hat!

Unternehmertum – ist es das Richtige für mich?

Selbstständiger Unternehmer zu sein hat, wie das Meiste im Leben, Vor- und Nachteile. So unterscheidet es sich stark vom normalen Angestelltendasein. Als Unternehmer ist man für alles alleine verantwortlich.

Das beginnt bei der Terminplanung, geht über die Akquise und endet bei der Akquise. Prinzipiell sollte man als Unternehmer ein hohes Maß an Stressresistenz mitbringen, denn nicht selten arbeitet man auch einmal 60 oder 70 Stunden pro Woche.

„In unserer Anfangszeit haben wir Nächtelang an den Ideen für unsere ersten Produkttests gesessen, das war nicht immer lustig, aber es hat uns dahin geführt, wo wir heute stehen“, meinte unlängst Geschäftsführer Michael Fink.

Alles steht und fällt mit der richtigen Idee

Im Rahmen der Unternehmungsgründung sollte man sich in jedem Falle klar machen, wo die eigenen Stärken liegen und ob man sich in der gewünschten Branche auskennt.

Dies ist wichtig, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Interessant ist es häufig auch nach einer Nische Ausschau zu halten, in der sich noch niemand so richtig etabliert hat. Als sog. ‚first mover‘ kann man hierbei besonders viel Erfolg haben.

Nachdem die Idee spruchreif ist, müssen Prozesse & Arbeitsweisen festgelegt werden. Interne Arbeitspläne helfen, gerade am Anfang, einen roten Faden zu kreieren und für jede nur erdenkliche Situation die passenden Handlungen zu kennen.

„In einem unserer letzten Produkttests ging es zum Beispiel um die Bewertung von Babyprodukten. Über den labortechnischen Test bis hin zum Publizieren der Ergebnisse und dem Kontakt mit Journalisten war alles einwandfrei, zeitlich durchgeplant. Wir verfahren nach festen Plänen und wissen somit auch, dass nichts in Vergessenheit geraten kann.“

Der Businessplan – was muss rein?

Nachdem die Idee steht, benötigt es in aller Regel einen guten Businessplan. Zumindest dann, wenn man einen Kredit benötigt, um seine Firma ins Laufen zu bekommen. Geldgeber wie diverse Banken gehen natürlich nicht leichtfertig mit Ihren finanziellen Unterstützungen um.

Aus diesem Grund sollte man als Jungunternehmer immense Arbeit in einen perfekten Businessplan stecken der genau auflistet, worum es beim eigenen Unternehmen geht und welches Geld man wofür benötigt.

Der Finanzplan sollte unbedingt die zu erwartenden Kosten und Umsätze auflisten, um die Rentabilität des Unternehmens einschätzen zu können. Neben diesen Informationen bezüglich der Finanzen sollte im besten Falle aber auch ein Marketingplan und ein Personalplan enthalten sein.

Wer finanzielle Unterstützung benötigt, der sollte idealerweise ein gewisses Eigenkapital zur Verfügung haben. Nur dann ist es möglich auch öffentliche Fördermittel zu beantragen.

Als Faustregel gilt dabei Folgendes: Das Eigenkapital sollte rund 15 % des Kapitalbedarfes betragen. Einer Vollfinanzierung werden die meisten Banken in der Regel nicht zustimmen.

Die passende Rechtsform

Deutschland bietet die verschiedensten Rechtsformen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Aktiengesellschaften
  • GmbHs und UGs
  • Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR)

In der Regel reicht zu Beginn aber die simpelste Form: Das Einzelunternehmen. Hierfür benötigt man als Gründer nur einen Gewerbeschein. Diesen erhält man nach der Unternehmensanmeldung beim Gewerbeamt.

Notwendige Versicherungen für ein Unternehmen

Versicherungen sind für all diejenigen relevant, die kein großes Risiko eingehen wollen. „Ich würde in vielen Fällen zu einer Betriebshaftpflichtversicherung raten. Sie deckt Schäden ab, die man im Rahmen seiner Selbstständigkeit verursachen kann.

Zum Beispiel, wenn sich ein Mitarbeiter während der Arbeitszeit verletzt. Dafür kommt dann die Privathaftpflicht nämlich nicht auf“, erklärte Herr Fink vor einiger Zeit.

Auch sollten Gründer über eine betriebliche Unfallversicherung nachdenken. Jedenfalls dann, wenn sie Mitarbeiter beschäftigen.

Das eigene Personal

Wer in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich und konkurrenzfähig sein möchte, der benötigt nicht selten hochqualifizierte und kompetente Mitarbeiter. Immerhin sind man spezialisierte Fähigkeiten in einem Unternehmen vonnöten.

Dies fängt beim Marketing an, geht über das Controlling und endet im Ausbau der Produkte und ggf. Standorte. Alleine ist man da oft überfordert.

Michael Fink hat dazu eine ganz klare Meinung: „Man kann alleine nicht alles können und wissen. Ich finde es immens wichtig, dass wir für jeden Bereich eigene Mitarbeiter haben, die sich in ihrer Kernkompetenz mehr als nur gut auskennen. Das erleichtert meine Arbeit und ich weiß, dass ich mich auf meine Leute verlassen kann.“

Wer jedoch als Einzelunternehmer startet, der hat in der Regel nicht das Geld sich Experten zu leisten. In diesem Falle sollten sich wenigstens die Grundkenntnisse für die notwendigen Kompetenzbereiche angelernt werden. Denn nur was man selbst in den Grundzügen beherrscht, kann man später auch erfolgreich delegieren und kontrollieren.

Expertentesten.de ist ein junges, seriöses und innovatives Unternehmen das sich eines zum Ziel gemacht hat: Mit Produkttest zum Schutz der Umwelt zu erhöhen und dabei den Komfort für Verbraucher beim Online-Shopping zu erhöhen.

1 Kommentar zu "Expertentesten.de – Gründungstipps eines Verbraucherportals"

  1. Was für ein Zufall, war erst gestern auf ihrer Webseite um mich über eine neue Bettdecke zu informieren. Nun kenn‘ ich auch die Geschichte dahinter, danke! :)

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