How do you do? Warum es ohne Englisch nicht geht

Fremdsprache lernen

Startups finden fast vollständig online statt. Dies bedeutet für Gründer nicht nur, dass sie einiges an Wissen rund um IT-Strukturen, Programmieren und Online-Marketing mitbringen müssen, sondern auch sattelfestes Englisch. Sonst drohen schnell böse Fettnäpfe.

Zwischen mangelhaftem Schulenglisch und Bullshit Bingo

Der Umgang der Deutschen mit der englischen Sprache hat etwas Schizophrenes. Auf der einen Seite spicken Manager ab einer gewissen Verantwortungsebene ihren Wortschatz mit derart übertriebener englischen Phrasendrescherei, dass Spötter von Bullshit Bingo sprechen. Statt erhoffter Weltläufigkeit signalisiert dieser Typus nur Überheblichkeit und Selbstverliebtheit.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch bis heute unzählige junge Leute, die sich mit Englisch schwer tun. 

So behaupteten selbst im Jahr 2020 lediglich 27,9 % der 20-29-Jährigen – also der Hauptgruppe der Startup-Gründer – von sich selbst, sehr gut Englisch zu sprechen, bei den 30-39-Jährigen waren es sogar nur 20,5 %. Fast noch erschreckender: 26,7 % der 20-29-Jährigen und satte 38,6 % der 30-39-Jährigen gaben an, über geringe oder gar keine Englischkenntnisse zu verfügen. Eine Internationalisierung des eigenen Startups ist so bereits zum Scheitern verurteilt.

Englisch lernen war nie einfacher als heute

Woran liegt es, dass sich so viele junge Deutsche mit Englisch schwer tun?

Experten machen dafür den fehlenden Umgang mit der Sprache im Alltag verantwortlich. Untersuchungen haben gezeigt, dass Fremdsprachenkenntnisse in den Ländern am höchsten sind, in denen es keine Synchronisation gibt, darunter in Skandinavien und in den Niederlanden. 

Junge Menschen hören dort tagtäglich gesprochenes Englisch im Fernsehen. Wer sich dann sicherer in der Fremdsprache bewegt, sucht auch eher internationale Kontakte online und offline, wodurch die Fremdsprache weiter trainiert wird.

Auf dieser Basis des umgangssprachlichen Englisch lässt sich  gut aufbauen, zum Beispiel mit speziellen Kursen und einem Vokabeltrainer für Business Englisch. Bei geschäftlichen Meetings fällt es dann leichter, diese Worte und Phrase in die Konversation einfließen zu lassen. Dies steigert die Erfolgsaussichten bei internationalen Verhandlungen erheblich.

Auslandsaufenthalte zum Verstehen der Kultur

Filme in Originalversion und Vokabeltrainer können jedoch nur Bausteine sein. Wer als Startup-Gründer internationale Geschäfte machen will, der muss auch die jeweiligen Länder verstehen. 

So unterscheidet sich die Geschäftskultur in den USA mit ihrem eher hemdsärmeligen Vorgehen erheblich von der in Großbritannien. Von fernöstlichen Ländern wie China und Japan ganz zu schweigen. Da helfen dann auch keine Sprachkurse mehr, da helfen nur einheimische Kontakte, die die Geschäftskultur entschlüsseln und Brücken bauen. Ein längerer Auslandsaufenthalt ist daher immer eine gute Idee.

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