Startups brauchen Bekanntheit, Teil 2: Was eine gute PR-Meldung ausmacht

Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg

Aussagefähig und strukturiert schreiben

Pressemitteilungen und Online-Meldungen unterliegen generell erst einmal den gleichen Form- und Inhaltskriterien, wie sie klassisch von Printmedien gestellt werden. Generell gilt beim Texten für die Presse allgemein und das Internet im Besonderen: In der Kürze liegt die Würze:

  • Man sollte subjektiv schreiben.
  • Inhalte in kurzen Sätzen mit einfachen Strukturen klar und verständlich formulieren.
  • Zitate und Meinungen Dritter sowie Fakten aus Studien schaffen Glaubwürdigkeit.
  • Geschönte Fakten sind ein absolutes NO GO.
  • Informationsquellen sollten nachvollziehbar angegeben werden.

Zu einer guten PR-Meldung gehört eine aussagefähige Überschrift und anschließend ein Vorspann, in dem die wichtigsten Inhalte in zwei bis drei Sätzen zusammengefasst sind. Der Einstieg entscheidet darüber, ob eine Meldung überhaupt zu Ende gelesen wird. Im eigentlichen Text sorgt eine klare Struktur für eine gute Lesbarkeit. Zwischenüberschriften spiegeln jeweils den Inhalt des nachfolgenden Abschnitts wieder und machen den Leser neugierig. Die W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wie? Wo? Warum?) sollten im ersten, spätestens zweiten Absatz beantwortet werden. Ein Abbinder liefert zusätzliche Unternehmensinformationen.

Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg

Der Nachrichtenstil herkömmlicher Pressetexte kommt Online-Lesern entgegen. Darüber hinaus stellen Suchmaschinen besondere Anforderungen hinsichtlich der Textlängen in Online-Meldungen. Dies gilt vor allem für den Header und für Teasertexte. Ein Header sollte idealer weise nicht länger als 63 Zeichen sein. Bei längeren Überschriften sollte man darauf achten, die wichtigen Keyworte innerhalb dieser Zeichenlänge unter zu bringen. Auch beim Teaser sollten die wichtigsten Bestandteile innerhalb der ersten rund 150 Zeichen verfasst werden. Für eine Veröffentlichung über Twitter stehen beispielsweise nur 140 Zeichen zur Verfügung.

Kontinuität

Aufmerksamkeit bei Journalisten und Zielgruppen sowie Ranking bzw. Auffindbarkeit im Internet entstehen nachhaltig erst durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit. Ein Jahresplan, der sich jederzeit um aktuelle Ereignisse ergänzen lässt, hilft dabei regelmäßig aktiv zu werden. Außerdem tragen Beteiligungen an Foren oder Blogs sowie Aktivitäten im Social Media Umfeld automatisch zu einer vermehrten Kommunikation bei. Gute Öffentlichkeitsarbeit schafft Bekanntheit und ist die beste ‚Werbung‘. Das Beste daran ist: Sie kostet nur Zeit aber kein Geld.

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