Startups & Gründer: Dienstleistungen outsourcen leicht gemacht

Viele StartUps und können sich noch keine festen Mitarbeiter leisten, und sind von daher an der Ausschreibung entsprechender Projekte über Plattformen wie etwa twago interessiert.

Doch um dort möglichst schnell und erfolgreich fündig zu werden gilt es einiges zu beachten. Was genau, darüber sprachen wir mit Stefanie Kahls von twago:

Worauf sollten Gründer achten, um einen möglichst passenden Dienstleister finden zu können?

Passende Dienstleister gibt es für fast jeden bei twago. Man sollte nur genau wissen, was man sucht und will. twago vermittelt Experten in den Bereichen Programmierung, (Web-)Design und Unternehmensservices, wie zum Beispiel Übersetzungsarbeiten. Das sind alles Themen, die für Gründer potentiell wichtig sind.

Als twago vor circa 2 ½ Jahren gegründet wurde, haben wir unser eigenes Konzept genutzt. Unser Logo wurde von einem Freelancer in Portugal designed, unsere Website von russischen Dienstleistern programmiert und auch heute noch nutzen wir unser Konzept vom Outsourcing jede Woche. Vor allem für Gründer sind Plattformen wie twago sehr hilfreich.

Es gibt keine Blaupause dafür was ein passender Dienstleister ist. Das ist individuell sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist es aber wichtig, dass die Ansichten und Vorstellungen vom Auftraggeber und Freelancer zusammenpassen. Ein Großteil der Kommunikation läuft über das Internet. Der Kommunikationsaufwand ist höher, als wenn ein Mitarbeiter im gleichen Büro sitzt. Darüber sollte man sich im Klaren sein.

Die Dienstleister wissen das meist und sind praktisch permanent am PC. Es ist manchmal schon erstaunlich, wie schnell sie antworten und arbeiten. Aber auch der Auftraggeber sollte sich bewusst sein, dass er so exakte Angaben wie möglich zum Projekt machen sollte. Je genauer und enger die Führung des Freelancer, desto schneller und zufriedenstellender wird das Ergebnis sein.

Zudem geben alle registrierten Experten bei twago ihre Skills und Fähigkeiten in ihrem Profil auf der twago Website ein. Anhand dieser Transparenz und der vorliegenden Referenzen, fällt es den meisten Auftraggebern sehr leicht, sich für einen Dienstleister zu entscheiden. Sollte man dennoch unsicher sein, steht das twago-Support Team gerne bereit und hilft am Telefon oder per E-Mail weiter.

Wie sieht aus deiner Sicht ein wirklich zielführendes erstes Projektbriefing hierfür aus?

Schon die Projektausschreibung sollte so detailliert wie möglich sein, damit die Freelancer auch den Arbeitsaufwand einschätzen können und einen realistischen Preisvorschlag einreichen können. Hat sich der Auftraggeber für einen Dienstleister entschlossen, würde ich die Kommunikation per Skype oder einem ähnlichen Dienst empfehlen. Hier kann live erklärt und nachgefragt werden. Das ist fast so, als ob der Experte im gleichen Raum sitzen würde.

Vor allem bei größeren Projekten können auch Meilensteine sinnvoll sein. Dies sind Zwischenziele, welche man angeben kann. Über die twago Plattform ist es möglich, dass jeweils nach zufriedenstellender Fertigstellung eines Meilensteins eine Zwischenauszahlung erfolgt. Das ist für Auftraggeber und –nehmer sinnvoll. Der Auftraggeber hat eine engere Kontrolle über den Fortschritt des Projekts und der Arbeitnehmer bekommt anteilig schon vor der finalen Fertigstellung des Auftrages einen Teil seines Gehalts ausgeschüttet.

Und wie kann man als in der jeweiligen fachlichen Materie relativ unerfahrener Auftraggeber bemessen, ob der veranschlagte Preis für ein Projekt angemessen ist, nicht zu hoch, aber auch nicht zu „billig“?

In der Regel erhält man als Auftraggeber zwischen fünf und 20 Angebote für ein Projekt. Aufgrund der hohen Anzahl der Angebote, erkennt der Auftraggeber von ganz alleine welcher Preis angemessen ist und welcher entweder über das Ziel hinaus geschossen ist oder wer sich unter Preis verkauft.

Durch die Möglichkeit, dass die Freelancer Referenzen in ihrem Profil hochladen und sie von vorherigen Auftraggebern bewertet werden, ist es für neue Auftraggeber transparent, was ein Dienstleister wirklich kann. Wenn gewünscht, unterstützt zudem das twago-Team gerne bei der Entscheidungsfindung.

Welche Aufgabengebiete lassen sich über eine Projektplattform erfahrungsgemäß am besten outsourcen?

Alle Aufgaben die „remote“ erstellt werden können, sind perfekt geeignet, um über einen online Marktplatz outzusourcen. Das heißt: Projekte, die am Computer bearbeitet und über das Internet übertragen werden können.

Bei solchen Arbeiten ist es unwichtig wie weit oder wie nah Auftraggeber und –nehmer geografisch entfernt sind. Klassische Beispiele liegen im Programmierer- und Designbereich. Über twago werden zum Beispiel sehr häufig Projekt zur Programmierung von Webseiten und deren Design ausgeschrieben. Auch für Übersetzungsarbeiten bieten sich Projektplattformen an.

Solche Projekte brauchen kaum Steuerung und laufen praktisch von alleine. Zudem gibt es in diesem Bereich sehr viele Freelancer aus allen Ländern. So wird sichergestellt, dass man Muttersprachler bekommt, die meist die besten Übersetzer sind.

Sollte man einen neu gefundenen Dienstleister eventuell erst einmal über ein kleineres Projekt „testen“, und wie könnte dies konkret aussehen?

Bei Projektplattformen, die ein integriertes Bewertungssystem haben und bei denen die Dienstleister ihre Referenzen hochladen können – wie bei twago – ist das eigentlich nicht nötig. Als Auftraggeber kann man sich schon im Vorhinein ein sehr genaues Bild von dem Dienstleister machen. Man muss also keine „Katze im Sack“ kaufen.

Bei Plattformen wo es keinerlei Transparenz über schon abgeschlossene Aufträge und Berufserfahrungen gibt, wäre es meiner Ansicht nach nicht einmal empfehlenswert ein kleines Projekt auszuschreiben. Ich würde empfehlen die Finger von solchen Plattformen zu lassen. Im Internet kann viel Schindluder getrieben werden, da sollte man sich nicht bewusst in Gefahr begeben, sondern die sichere Alternative wählen.

Ein paar Worte zu dir und twago?

Stefanie Kahls

Ich bin bei twago seit 2010 PR und SEO Manager. Für ein Start-up gehöre ich damit schon zum „alten Eisen“.

Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Start-up Szene in Berlin und weltweit entwickelt und verändert. Explizit freut es mich natürlich, dass der Nutzen twagos von unseren Dienstleistern und Kunden erkannt wird.

Ich persönlich bin vom Konzept twagos überzeugt. Sonst wäre ich mit Sicherheit nicht schon so lange dabei. Ich bin schon gespannt, was die Zukunft für twago und natürlich auch für mich bereit hält.

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