Mit Amazon FBA Geld verdienen im Internet – So startest du dein Business

Amazon Fulfillment

Sicherlich hast auch du schon das ein oder andere Mal beim größten Onlinehändler der Welt bestellt und die Meisten haben mittlerweile sogar einen Amazon Prime Account.

Aber hast Du auch schon mal ernsthaft mit der Idee gespielt, selbst etwas über Amazon zu verkaufen?

Vielleicht hast Du dir ja bereits die Frage gestellt, wer die ganzen Produkte überhaupt anbietet und woher die Onlinehändler diese überhaupt beziehen?

Was ist AMAZON Fullfilment?

Sicherlich verkauft Amazon einen Großteil der angebotenen Waren selbst, bietet aber auch schon immer interessierten Händlern die Möglichkeit Produkte über seinen Marktplatz zu verkaufen.

Hierfür erstellt man einfach ein Händlerkonto, legt die Produktlistings an und ist im Prinzip startklar diese online zu verkaufen. Doch Amazon geht mit seinem Service noch viel weiter.

Das Zauberwort, welches seit einigen Monaten durch die gesamte Onlinebranche geistert, lautet Amazon FBA und bedeutet „Fulfillment by Amazon“ – zu deutsch: „Erfüllung durch Amazon“.

Neben dem Listing deiner Produkte auf Amazon bietet dir das Unternehmen aus Seattle die Möglichkeit viele weitere Aufgaben outzusourcen. Hierbei übernimmt Amazon den kompletten Logistikprozess für dich – es kann also deine Produkte einlagern, verpacken, versenden und sogar Retouren abwickeln.

Im Umkehrschluss bedeutet das, du musst dich als als Händler nur noch um die relevanten Themen kümmern. Die Kernaufgaben, die du zwingend auch weiterhin selbst erledigen solltest, sind:

  • Erstellung des Produktlistings
  • Marketing
  • Erwerb der Produkte
  • Versand an Amazon
  • Rechnungsstellung

Durch diese Fokussierung baust du dir keinen großen Kostenapparat auf und kannst dein Business im wesentlichen auch als Solopreneur von überall auf der Welt führen.

Zudem lassen sich noch diverse Arbeitsschritte automatisieren.

Denn hast du erstmal ein Produkt gefunden, welches sich gut verkauft, so musst du im Optimalfall lediglich eine Mail an deinen Hersteller senden und er verschickt die neu georderten Produkte direkt ans Amazon Warenlager. Amazon wiederum verschickt diese anschließend in deinem Namen direkt an deine Kunden.

Gleichzeitig lassen sich relativ leicht Neukunden mit PPC (Pay Per Click) Kampagnen finden.

Du musst also nicht mal zeitintensiv Traffic auf deine Angebote lotsen, sondern nimmst etwas Geld in die Hand und wirbst zielgerichtet über bestehende Kanäle, wie Google oder Facebook. Schon läuft dein Marketing nahezu von alleine.

Und auch mit der entsprechenden Software lässt sich auch die Rechnungsstellung automatisieren.

In 5 Schritten zum eigenen Amazon-Produkt

Die richtige Produktnische finden:

Die große Frage, um die sich alles dreht, lautet sicherlich: Welches Produkt soll ich überhaupt verkaufen?

Die folgenden Kriterien sollte das Produkt erfüllen, um erstmal in die nähere Auswahl zu kommen:

  1. Der Preis liegt zwischen 15-50 € (Du benötigt nur ein überschaubares Startkapital und der Preis verleitet potentielle Interessenten schneller zu Impulskäufen)
  2. Es leicht und handlich (Dies hält die Versand- und Lagerkosten in der Lieferkette gering)
  3. Es ist robust verarbeitet (Um Retouren zu vermeiden solltest Du keine Elektronik, zerbrechliche Gegenstände oder Ähnliches anbieten wollen)
  4. Es besteht genug Nachfrage und wenig Konkurrenz (Setze niemals auf Markenprodukte von Global Playern wie Addidas & Co.)
  5. Es lässt sich kostengünstig importieren (Achte immer auf das Gesamtpaket, damit genug Marge für dich abfällt – in der Regel sollte der Einkaufspreis nicht mehr als ¼ des VK betragen. Wenn die Produktionskosten zu hoch sind, schmälert das deine Gewinnspanne drastisch, da du noch den Versand und die Amazon-Gebühren bezahlen musst.)
  6. Du kennst dich damit aus (Bestenfalls verbindet dich ein gewisses Interesse mit dem Produkt, denn umso intensiver beschäftigst du dich damit und kannst weitere Angebote schnüren, oder sogar eine neue Marke kreieren)

Was macht ein gutes Produkt aus?

Es ist immer der richtige Weg, wenn du mit einem neuen Angebot bestehende Produkte weiter verbessern kannst.

Hierfür kannst du auf dem Amazon-Marktplatz sehr gut nach Produkten suchen, welche sich bereits gut verkaufen, die jedoch noch nicht gut vermarktet werden oder bei denen die Qualität weiter optimiert werden kann.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, im Ausland nach gut laufenden Produkten zu suchen, die so in Deutschland noch nicht vorhanden sind. Nutze hierfür bspw. die Recherche auf der internationalen Webseite Amazon.com.

Das Suchen ist zwar relativ zeitaufwändig, aber wenn du einmal den Dreh raus hat, bekommst du schnell ein Gefühl, was auch hierzulande funktionieren kann und wovon man lieber die Finger lassen sollte.

Bedenke dabei immer, das erste oder zweite Produkt muss und wird im Normalfall noch nicht perfekt sein. Das ist auch nicht schlimm.
Viel wichtiger ist, dass du trotzdem am Ball bleibst und dich immer tiefer in das Business eingräbst.

Nur wenn du stetig weitere Produkte suchst, Produktmuster bestellst und diese später sourct, wirst du die Abläufe verinnerlichen und in dem Business erfolgreich werden können.

So funktioniert die Recherche im Detail

Nachdem du deine Nische identifiziert hast, suchst du das Produkt mit den besten Marktchancen, indem du die Konkurrenz direkt auf Amazon überwachst.

Angenommen du hast dich für die Nischensportart Lacrosse entschieden und möchtest mit einem Ball anfangen. Dann suche bei Amazon nach „Lacrosse Ball“ und checke die beliebtesten Produkte.

Dabei musst du prüfen, welchen Bestsellerrank (BSR) andere Produkte haben und wie viel sie verkaufen. Der bisherige Topseller sollte einen BSR von kleiner 1000 haben und Artikel auf den weiteren Plätzen sollten sich immer noch gut mit einem BSR <10000 verkaufen.

Anschließend wird die Stärke der Konkurrenz gecheckt. Die Konkurrenz ist zu stark, wenn das Topprodukt in der Nische mehr als 1000 Reviews hat bzw. wenn die Top 3 Produkte jeweils mehr als 500 Reviews haben.

1-3 Sterne Reviews der Mitbewerber geben dir zudem Auskunft darüber, welche Verbesserungen dein Produkt haben sollte.

Die Goldene Amazon FBA-Regel

10x10x1-Regel (10,- EUR Gewinn x 10 Verkäufe pro Tag x 1 Produkt = 3.000 EUR) Es ist an der Zeit den Job zu kündigen und die Freiheit zu genießen.

Tool-Tipp Produktrecherche

Um dir die Produktsuche zu erleichtern, ist mittlerweile eine ganze Reihe an Tools um das Amazon FBA Business entstanden. Jungle Scout ist wohl das bekannteste Tool, wenn es um die Analyse von Amazon Umsatz- und Rankings geht. Das Tool präsentiert genau die Produkte, welche dir auf Amazon wirklich Geld bringen.

Mit einem einfachen Knopfdruck siehst du bspw. die geschätzten monatlichen Verkäufe, den Best Seller Rank, die Umsatzerlöse und weitere wichtige Kriterien, um profitable Chancen zu identifizieren.

Ein weiteres spannendes Tools ist Marketplace Analytics. Hierbei handelt es sich um die erste Amazon-Optimierungsplattform Deutschlands. Durch sie findest du heraus, wie du mit den richtigen Begriffen auf den Angebotsseiten des Marktplatzes ganz oben gelistet werden kann.

Das Wunschprodukt sourcen

Du hast ein Produkt gefunden, welche alle deine Kriterien erfüllt. Dann kommt Schritt zwei: Du musst einen Hersteller für dieses Produkt finden.

Dafür gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Strategien, welche natürlich verschiedene Vor- und Nachteile bieten. Hier werden die wichtigsten Aspekte diesbezüglich kurz angesprochen.

Lokales vs. Globales Sourcing

Lokales Sourcing (in der Regel aus deutscher Produktion bzw. Verkauf) ermöglicht die Ansicht der Ware vor Ort, eine schnelle Lieferung, keine Sprachbarrieren (man spricht schließlich dieselbe Sprache) und bekannte Zahlungsformen. Nachteilig wirken sich üblicherweise die höheren Preise aus.

Hierzulande kannst du z.B. im Baumarkt, Discounter oder Großmärkten fündig werden. Insbesondere zum Saisonwechsel werden dort regelmäßig die Warenbestände mit Rabatt abverkauft.

Weitere Chancen bieten sich auf Flohmärkten, oder bei Restposten- oder Fabrikverkäufen.

Das sind die Spielplätze der Retail Arbitrage Händler. Gewinne werden dadurch erzielt, da eine Preisdifferenz zwischen Retail (d.h. Kaufhäusern, Discountern, Baumärkten, etc.) und den Verkaufspreisen Amazon-Marktplatz existiert.

Globales Sourcing ist aufgrund der geringeren Produktionskosten in vielen Teilen der Welt billiger. Auf Alibaba.com findest du tausende Hersteller, die so gut wie alles produzieren.

Dort wird die Ware jedoch meist in größeren Stückzahlen angeboten, weswegen dort schon etwas mehr Startkapital benötigt wird. Um Warenproben zu erhalten sollte dein Blick alternativ auch immer mit auf Aliexpress.com wandern. Dies ist das kleine Schwester-Portal von Alibaba und vorrangig für den B2C-Bereich ausgelegt.

Die Nachteile der globalen Warenbeschaffung liegen vor allem in der schwierigen Kommunikation und der Qualität der Produkte. Diese kann unter Umständen nicht zwingend mit Made in Germany gleichgesetzt werden. Außerdem werden in der Regel weniger populäre Zahlungsmethoden mit hohen Kosten nötig.

Wenn du mit einem Muster zufrieden bist, hast du deinen ersten Hersteller gefunden.

FBA – so funktioniert der Versand mit Amazon

Kurz gesagt stellt Amazon seine Lagerkapazitäten für Händler zur Verfügung, kümmert sich um den kompletten Versandprozess und stellt seinem Kunden noch weitgehende Dienstleistungen zur Verfügung.

Wie sehen die logistischen Abläufe bei FBA aus

Als registrierter Amazonhändler nutzt du am besten einen Datenfeed, um alle Produktdetails zu übertragen. Wie genau das funktioniert, zeigt dir das folgende Video.

Werden deine Produkte über Amazon verkauft, dann übernimmt der Versandriese auch Retouren und Reklamtionen. Das du als Händler keine Lagerkapazität vorhalten musst, ist dies sicherlich einer der größten Vorteile des FBA-Programms.

Das die Ware aus den eigenen Lagerflächen von Amazon ausgeliefert wird, ermöglicht dir deine Produkte versandkostenfrei anbieten zu können, wenn deine Kunden Amazon Prime nutzen.

Da Kunden aufgrund der enormen Liefergeschwindigkeit gern nach „Prime“-Produkten suchen, werden diese besser gefunden und daraus entwickelt sich ein wahrer Umsatzturbo für dich und dein Business.

Natürlich gibt es nicht nur Vorteile. Der FBA-Service kostet natürlich Geld und es müssen darüberhinaus noch einige Details beachtet werden.

Alle Artikel müssen vor der Einlieferung passend etikettiert werden.

Zudem ist ein eigenes Branding nicht möglich, denn die Ware wird mit Verpackungsmaterial von Amazon versendet. Auf den ersten Blick ist somit Amazon für deine Kunden der Absender.

Nicht jeder Händler tritt gern in der Wahrnehmung des Kunden einen Schritt zurück und verzichtet darauf, seine Marke optimal in Szene gesetzt zu wissen.

Auch technisch gibt es Einiges zu beachten.
So kann nicht ohne weiteres in den Bestellprozess eingegriffen werden. Weiterführende Services für Stammkunden oder besondere Absprachen sind somit nicht möglich.

Das eingesetzte Warenwirtschaftssystem muss zudem in der Lage sein, die Daten der im Versandzentrum eingelagerten Produkte vollständig abzugleichen. Dabei gilt es unbedingt zu vermeiden, Produkte im Status „Nicht am Lager“ zu haben.

Sollte dies einmal der Fall sein, gehen deine Rankings schneller in den Keller, als du reagieren kannst. Denn nichts ist für Amazon und ein größeres Desaster, als Out of Stocks auszuweisen.

Das kostet dich Amazon FBA

Im ersten Step kommen für dich als Händler die Transportkosten der Waren zum Versandzentrum zu. Für seine Dienstleistungen bittet dich Amazon zudem zweimal um deinen Geldbeutel – für den Versand und die Einlagerung.

Die Versandkosten sind nach Produktart, Größe und Zielland gestaffelt. Hierfür gibt es ausführliche Preistabellen.

Komplizierter wird es bei der Einlagerung. Diese Kosten werden nach Kubikmetern berechnet. Je größer und schwerer ein Artikel, umso größer wird der Gesamtkostenblock.

Deshalb setzen viele der Profiseller auf kleine und handliche Produkte.

Das Amazon Listing – das solltest du beachten

Im stationären Handel kannst du interessante Produkte nicht nur anschauen. Vielmehr kannst du sie in einem Geschäft deiner Wahl auch fühlen und riechen.

Bei Amazon FBA, wie auch in anderen Onlineshops sieht die Sache ein wenig anders aus. Deine Kunden können deine Produkte nicht anfassen, riechen oder schmecken…

Du kannst allein mit deinem Produkt Listing überzeugen.

Dieses ist für deine Conversion Rate zuständig und diese beschreibt den prozentualen Anteil der Besucher, die zu Kunden werden. Denn Geld wird nur schlußendlich nur mit dem Verkauf verdient.

Also nutze alle erdenklichen Möglichkeiten für eine optimale Produktpräsentation.

Nachfolgend erfährst du mehr über die einzelnen Bestandteile des Amazon FBA Listings und wie du diese optimierst.

Bilder

Aussagekräftige und professionell aussehende Bilder sind der wichtigste Teil für dein Amazon FBA Produktlistings. Denn die meisten Interessenten sehen sich im Normalfall lediglich die Bilder, die Reviews und den Verkaufspreis an.

Das erste Produktbild ist dabei besonders wichtig, denn dieses sehen die User beim Durchsrollen. Es muss unbedingt ihre Aufmerksamkeit erregen. Durch ein gut in Szene gesetztes Hauptbild bekommst du nicht nur ein hohe Conversion Rate – sondern auch mehr Traffic auf dein Angebot.

Beachte dabei, dass auf den ersten Bild nur Sachen abgebildet sind, welche auch wirklich zum Verkaufsangebote dazugehören. Zudem muss es einen weißen Hintergrund aufweisen. Ist zusätzlich eine ansprechende Verpackung mit abgebildet, kann dies durchaus die Verkaufsrate steigern.

Titel

Beim Verfassen eines Verkaufstitels solltest du unbedingt beachten, dass du diesen nicht für einen Algorithmus, sondern deine Kunden verfasst. KeyWords gehören erst in den KeyWord-Bereich im Backend.

Das erste Wort des Titels sollte dem Kunden etwas über die Qualität aussagen und zum Kauf anregen.

Ein gutes Beispiel wäre hier “hochwertig”. Das zweite Wort muss das Produkt kurz beschreiben und daran hängst du den Namen deiner Marke.

Um die Conversion Rate noch weiter zu erhöhen, lohnt es immer einen kleinen Bonus oben drauf zu packen.

Reviews

Neben den den Produktbildern sind Reviews von bereits getätigten Käufen die Nummer 1 Ressource für die Conversion Rate. Deine durchschnittliche Bewertung darf nie unter vier Sterne sinken.

Wenn du im Schnitt weniger als vier Sterne von den Käufern erhältst, ist dein Produkt nicht wirklich was wert.

Versuche immer mehr Reviews als deinen Mitbewerber zu haben. Wenn ein Konkurrent bspw. mehr als 50 Reviews erhalten hat, solltest du auch mehr als 50 Reviews besitzen, um potentielle Käufer anzuziehen.

Unterstützung bietet dir hierbei Facebook, wo Reviews ziemlich einfach über Facebook Gruppen oder Services bekommen werden können.

Bullet Points

Bullett Points müssen immer lösungsorientiert geschrieben sein. Er möchte schließlich das Loch in der Wand kaufen und nicht die Bohrmaschine.

Formuliere deshalb so, dass es bestenfalls beim User Kopfkino auslöst.

Ein wesentlicher Eyecatcher sind Großbuchstaben. Versuche deshalb die ersten Wörter immer groß zu schreiben und diese dann näher zu beschreiben.

Das könnte wie folgt aussehen:

EDLES DESIGN –
HOHE QUALITÄT –
BESSERER KOMFORT –
100%-GELD-ZURÜCK-GARANTIE –

Produktbeschreibung

Faktisch gesehen werden die meisten User deine Produktbeschreibung nicht wirklich lesen. Dennoch ist es wichtig, dass du potenzielle Kunden damit überzeugen kannst, falls sie diese lesen.

Halte dir dabei immer vor Augen, wieso eine Kunde wirklich kauft.

Im seltensten Fall kauft der Kunde das WAS – er kauft in der Regel das WARUM.

TIPP: Gehe immer von Innen nach Außen: WARUM – WIE – WAS.

Fange deine Produktbeschreibung stets mit dieser Fragestellung an!

Preis

Kommen wir abschließend noch zum Preis. Er ist sicherlich für die meisten Käufer mit das wichtigste Kriterium. Dennoch solltest du dich dafür hüten, einmal einen günstigen Preis aufzurufen und diesen dann niemals wieder zu ändern.

Viel besser ist es, mit dem Preis zu spielen.

Denn woher willst du denn wissen, zu welchem Preis dein Kunde bereit ist, dein Produkt wirklich zu kaufen, wenn du dies nicht testet. Es ist nicht wichtig, seine Mitbewerber ständig zu unterbieten.

Dein Kunde sucht nicht nur nach dem günstigsten Preis – vielmehr sucht er nach dem besten Angebot.

Je hochwertiger und professioneller deine Produktbilder sind, desto mehr Geld wird dein Kunde bereit sein, zu zahlen. Natürlich muss dann auch das Produkt selbst eine gute Qualität besitzen.

Fange mit einem niedrigeren Preis an, als den welchen du anstrebst und erhöhe den Preis bspw. um 1€/Woche. So erkennst du die Relation zwischen dem Preis und der Nachfrage. Dann passt du den Preis so an, dass du aus dieser Relation den größten Profit ziehst.

Sichtbarkeit erzeugen

Sowohl Google als auch Amazon ist es enorm wichtig, die relevanten Ergebnisse immer ganz oben zu sehen. Doch anders als bei Google haben bis dato bei Amazon eine Rankingoptimierung die wenigsten Händler auf den Schirm.

Dabei muss auch gerade Amazon signalisiert werden, dass das eigene Listing wichtig ist, um vor ähnlichen Anbietern in den Suchergebnissen angezeigt zu werden.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die an dieser Stelle nur kurz angerissen werden sollen, da dies sonst den Rahmen des Beitrags sprengen würden.

Die sichtbaren SEO-Punkte wurden ja bereits angesprochen, als es um die Optimierung des Listings ging.

Zudem kann man bei Amazon interne Werbung schalten, mit externem Traffic oder Deal-Aktionen arbeiten. Einen wesentlichen Aspekt sollten jedoch die Bewertungen deiner Käufer einnehmen.  Sorge also durch gute Qualität und Service dafür, eine Vielzahl positiver Bewerbungen zu erhalten. Diese Rücken dich und den Angebot  beim Amazon Algorythmus immer stärker in den Fokus.

Wichtig ist zudem immer, dass du bei Amazon Sichtbarkeit für die eigenen Keywords erzeugt.

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Was du bei Amazon FBA beachten solltest – Die 10 Amazon FBA Basics im Überblick

  1. Starte mit der Produktauswahl durch Recherche (maßgeblicher Faktor ist Best-Seller-Rank, um gewünschte Verkaufszahlen sicherzustellen)
  2. Bestelle Samples von deinem Wunschprodukt bei Aliexpress oder Alibaba
  3. Bestelle eine größeren Menge des ausgewählten und eventuell angepassten Produktes
  4. Erstelle während der Wartezeit ein optimiertes Listing bei Amazon
  5. Starte eine Promotion-Phase durch Give-Aways und Review-Gruppen, sobald dein Produkt bei Amazon eingetroffen ist
  6. Frage Käufer aktiv nach Bewertungen
  7. Schalte Pay per Click-Anzeigen für zielgerichteten Traffic
  8. Baue eine Email-Liste für Folgeprodukte und deine zukünftige Marke auf
  9. Füge weitere Produkte zu deinem Amazon-Portfolio hinzu
  10. Eröffne zusätzliche Kanäle zu Amazon, bspw. einen eigenen Online Shop

Du siehst, es liegt nur an dir, um erfolgreich durchzustarten – tue es und beginne noch heute damit!

1 Kommentar zu "Mit Amazon FBA Geld verdienen im Internet – So startest du dein Business"

  1. Ein guter Überblick zum Thema FBA! Das Thema liegt mittlerweile ja ziemlich im Trend. Meiner Meinung nach auch zu recht – in welchem anderen Geschäftsmodell kann man von Anfang an so viele Prozesse auslagen und automatisieren und hält dennoch das Startkapital sowie das Risiko in überschaubarem Rahmen? Dennoch sollten gerade Neueinsteiger nicht den Aufwand unterschätzen, der bei Importgeschäften aus Fernost auf sie zukommen kann. Trotz all der rosigen Erfolgsstories bleibt der Handel ein harter Konkurrenzkampf und eine Branche, die gewisses Know-how erfordert. Wer dennoch für das Thema „brennt“ und am Ball bleibt, wird sicher einige Erfolge verbuchen können

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