Dayzzi.com will die Marke für Werbeartikel werden

Marke für Werbeartikel

Es gibt sie noch – Branchen wo eine große Intransparenz vorherrscht. Hierzu zählt zweifelsohne die der Werbeartikelanbieter. Eine neuartige Werbeartikel-Plattform mit lernfähigen Algorithmus möchte auf diesem Markt gehörig für Bewegung sorgen. Eine umfangreiche Berechnung soll für Kunden den richtigen Werbeartikel finden, verspricht Dayzzi-Gründer und Geschäftsführer Pascal Ritter.

Herr Ritter, kurz und knapp: Erklären Sie Ihre Geschäftsidee?

Die neuartige, wissenschaftlich entwickelte Vermittlerplattform dayzzi.com empfiehlt kostenlos den richtigen Werbeartikel, der dem Unternehmen, den Zielgruppen und dem Projekt des Kunden entsprechen.

Was genau war der Auslöser für den Start eines eigenen Business?

Während meines Studiums habe ich immer viele Praktika absolviert und musste dort auch Werbeartikel bestellen.

Schnell wurde mir bewusst, dass der Markt sehr intransparent und unübersichtlich ist. Aus diesem Problem entstanden die ersten Überlegungen ein eigenes Business aufzubauen, das dieses Problem löst.

Daraus entstand das Ziel, eine Branche zu revolutionieren.

Ich möchte mit viel Fleiß und Ehrgeiz etwas bewegen. Das sind die Gründe für ein eigenes Business.


 

Was macht Ihr Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Genau genommen, haben wir zwei USP´s:

  1. Unser lernfähiger Algorithmus
  2. Markttransparenz

Dem von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) geförderten Start-Up, ist es in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Simulation der ZHAW und dem Institut für Marketing der Uni St. Gallen gelungen, Fachwissen in einen Algorithmus zu integrieren und ein lernfähiges System zu entwickeln.

Dadurch berechnet die Maschine aus unzähligen Möglichkeiten den richtigen Werbeartikel, zugeschnitten auf den Kunden. Die Kunden beantworten lediglich einige Fragen und dayzzi zeigt sofort passende Empfehlungen an.

Anschließend können die besten Werbeartikel bei qualifizierten Werbeartikelhändlern ausgeschrieben werden und innerhalb von zwei Arbeitstagen liegen konkrete Offerten vor, die auf einen Blick untereinander verglichen werden können.

Somit bestellen die Käufer ihre Werbeartikel zum marktgerechten Preis

Wo sehen Sie Ihre Zielgruppe bzw. wer sind Ihre Wunschkunden?

Zu unserer Zielgruppen gehören alle Unternehmen, Vereine, Verbände, etc. in Deutschland, die Werbeartikel benötigen. Das sind ca. 4 Mio. Bedarfsträger, die unsere Zielgruppe entsprechen.

Das ist natürlich ein riesiger Markt für uns. Wunschkunden haben wir keine.

Unser Schwerpunkt liegt auf mittelständische Unternehmen. Aber wie gesagt, wir freuen uns über jeden Kunden.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

25.000 Euro haben wir für die Gründung der Dayzzi Deutschland GmbH investiert.

Bei der Entwicklung des Algorithmus wurden wir von der Kommission für Technologie und Innovation gefördert. Neben dem Geld haben wir sehr viel harte Arbeit investiert.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Unser Geschäftsmodell basiert zu 95% auf ein Provisionsgeschäft. Für jeden vermittelten Auftrag erhalten wir eine Provision.

Dadurch ist unser Geschäftsmodell sehr gut skalierbar. Bedeutet aber auch, dass wir an unserem Bekanntheitsgrad arbeiten müssen, um somit Aufträge vermitteln können.

Aber hier sind wir auf einen guten Weg.

Die zweite Einnahmequelle ist der Verkauf von Produktbildern. Hersteller zahlen einen kleinen Betrag, damit ihre Produkte auf dayzzi abgebildet werden können. Quasi Produktplacement.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Unsere PR-Arbeit hilft uns enorm, um bekannter zu werden. Wir schaffen es, unseren USP gut zu vermarkten. Denn unser Algorithmus ist einmalig.

Somit schreiben viele Zeitungen, Magazine und Portale über uns. Und darüber sind wir sehr froh.

Außerdem hat ein lokaler Radiosender über uns berichtet. Somit werden viele mögliche Kunden auf uns aufmerksam.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Wettbewerbe. Wir nehmen an jedem Wettbewerb teil und das sorgt für einen großen Bekanntheitsschub.

Diese Maßnahmen kann ich jedem StartUp empfehlen. Besonders in der Anfangszeit, wenn das Geld knapp ist.

Welche Vision verfolgen Sie und welche Schlagzeile würden Sie gern mal über Ihr Unternehmen lesen?

Unsere Version ist es, dass dayzzi – DAS Portal für Werbeartikel wird.

Wir ermöglichen den Unternehmen einen effizienten Weg, um Werbeartikel zum marktgerechten Preis zu kaufen.

Eine super Schlagzeile wäre – „Die Startupstory von dayzzi – Der Weg von einem Start Up zum Marktführer“

Ich bin fest der Überzeugung, dass man mit sehr viel Fleiß und Mut seine Visionen erreichen kann.

Auf welche 3 Tools/Komponenten können Sie bei der täglichen Arbeit nicht verzichten und warum?

Das wichtigste Tool ist aus meiner Sicht unser Netzwerk. Wir arbeiten jeden Tag sehr eng mit Branchenexperten, Unternehmen und Verbänden, um wichtige Feedbacks zu erhalten und um unseren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Ohne ein gutes Netzwerk ist es immer sehr schwer für ein StartUp.

Ein weiteres Tool sind unsere Auswertungen der Userverhalten. Wir werten jeden Tag das Verhalten der User aus, um unser Portal ständig zu optimieren.

Aus meiner Sicht ist sehr wichtig, den User zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen.

Soziale Medien und Medienpartner sind auch sehr wichtig für uns. Wir kommunizieren sehr viel mit unseren Kunden und Medien, um die Marke dayzzi zu etablieren.

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Erfolg bedeutet für mich, wenn dayzzi sich als Vermittlungsplattform etabliert und die Marke dayzzi für viele Unternehmen ein Begriff ist, wie Google für viele Internetuser.

Es kommt für mich nicht auf die finanziellen Aspekte an, sondern ich will Werte schaffen und eine Branche prägen. Das wäre für mich ein Erfolg. Ich denke, dass der richtige Ansatz ist.

Mein größtes Vorbild ist Steve Jobs. Seine Vision war es, Leute mit seinen Produkten zu begeistern. Und ich will Leute mit dem „Produkt“ dayzzi begeistern.

Dayzzi-Gruender_Pascal_Ritter

Dayzzi.com Gründer Pascal Ritter

Welchen Fehler würden Sie aus ihrer Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Die Scheunenklappenmentalität  ist der größte Fehler. Als Jungunternehmer muss man in der Lage sein, auf Kritik und Anregungen einzugehen. Es ist nicht hilfreich, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will.

Viele junge Gründer sind zu 100% von ihrer Idee überzeugt, das ist auch gut so. Jedoch darf man sich nicht verrennen.

In vielen Fällen ist das Konzept gut, aber die Umsetzung nicht optimal. Dann heißt es auf Anregungen zu reagieren. Wer das nicht macht, macht einen riesengroßen Fehler.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer mindestens einmal gestellt haben?

Die wichtigste Frage ist – „Hat mein StartUp eine reale Chance, um zu überleben oder halte ich verzweifelt an meiner Vision fest?“

Natürlich muss man an seiner Vision glauben, sonst würde man sicherlich nicht gründen. Jedoch darf man sich nicht nur von seinen Emotionen leiten lassen.

Es ist zwar sehr hart, aber unterm Strich muss ein e Unternehmung auch wirtschaftlich sein. Und diese Frage muss sich jeder Unternehmer und jede Unternehmerin stellen.

Wenn diese Frage beantwortet wurde, muss man sich selber Fragen, welches Risiko man bereit ist einzugehen.

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Ehrlich, ehrgeizig und mutig.

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