Domain-Hosting der eigenen Unternehmenswebsite: Was sollte man wissen?

Es ist noch nicht lange her, da war die eigene Webpräsenz vor allem Großunternehmen und Konzernen vorbehalten.

Im Umkehrschluss war es für ein kleines oder mittleres Unternehmen kaum notwendig, im Internet vertreten zu sein – was sich heutzutage rigoros geändert hat: Für die meisten Kunden ist die Suchmaschine im Internet heute die erste Anlaufstelle, wenn es um das Suchen und Finden einer Dienstleistung geht.

Fallstudien können längst belegen, wie wichtig die Präsenz im Internet auch für kleinere Betriebe ist. Nur ein Bespiel von Vielen: Ein Malermeister aus Karlsruhe entschied sich bspw. 2010 für den Sprung in das digitale Zeitalter – und konnte allein durch die sozialen Netzwerke eine Umsatzsteigerung von knapp 18 % verbuchen. Insbesondere konnte eine jüngere Gruppe von Auftraggebern auf diesem Wege erreicht werden.

Diese Erkenntnis ließe sich auch leicht andersherum formulieren: Der Verzicht auf eine Webpräsenz kostet Dich bares Geld, wenn nicht gar die komplette Existenz deines Business.

Gerade Gründern bietet die Homepage eine einfache und vor allem auch kostengünstige Möglichkeit, die eigene Bekanntheit zu steigern und sich in professioneller Weise selbst darzustellen. Gleichzeitg handelt es sich bei der eigenen Website um einen wichtigen zusätzlichen Vertriebskanal.

Kritisch sein bei der Wahl des Webhosters

Die Wahl des richtigen Hosters ist somit von weit größerer Bedeutung als vielleicht angenommen, denn die Unterschiede einzelner Anbieter fallen zum Teil erheblich aus.

Auf den ersten Blick mögen Speicherplatz und monatliche Kosten für die Wahl des Webhosters maßgeblich sein, tatsächlich sind aber auch Dinge wie Support, Performance und Sicherheit von maßgeblicher Bedeutung.

Da die eigenen Daten auf Servern abgespeichert werden, ist durchaus von Relevanz, in welchem Land sich die Datenserver befinden. Eine schnelle Ladezeit der Website ist zudem von Interesse, weil sich auch das Ranking der Suchmaschinen unter anderem daran orientiert.

Der Support sollte zudem sicherstellen, dass die Website immer erreichbar ist.

Eine hohe Verfügbarkeit muss vom Anbieter deshalb ebenso garantiert werden. Im Umkehrschluss bedeutete dies sonst, dass das Risiko besteht, dass die Website durchaus mal für einige Tage offline ist – womit die Vorteile der eigenen Webpräsenz dahin wären und im schlimmsten Fall das komplette Business stillsteht.

Domain-Hosting vs. Webhosting

Wer eine eigene Website gestalten möchte, benötigt dafür zunächst eine Domain. Bei der Domain handelt es sich um jene Adresse, über die die Website zu erreichen ist.

Natürlich ist es hierbei hilfreich, sich eine Domain zu registrieren, die schon auf den Namen und den Zweck des Unternehmens hinweist. Ist eine passende Domain gefunden, muss zunächst geprüft werden, ob die Adresse noch frei ist und eine Registrierung durchgeführt werden kann.

Eine Registrierung wird bei einem Hoster vorgenommen, der dafür eine allerdings recht moderate Gebühr erhält. Die Registrierung einer Domain ist dabei mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr verbunden, sodass die Registrierungsgebühr auch im jährlichen Turnus gezahlt werden muss.

Um den geeigneten Hoster zu finden, empfiehlt es sich also die verschiedenen Anbieter genauer zu betrachten, wie bei dem Vergleichsportal Netzsieger.

Mit dieser registrierten Domain ist zwar eine Adresse gefunden worden, die eigentliche Website fehlt aber noch. Die dafür benötigten Inhalte müssen auf einem Server gespeichert werden, der jederzeit eingeschaltet ist – nur so ist auch die Website rund um die Uhr erreichbar.

Prinzipiell wäre es natürlich möglich, sich selbst einen Server anzuschaffen und diesen aufzusetzen. Dagegen sprechen allerdings:

  • Die hohen Kosten
  • Das benötigte Know-how.
  • Zudem wird eine derart hohe Serverkapazität kaum in Anspruch genommen

Es reicht also vollkommen aus, wenn eine geringere Kapazität eines Servers bei einem Dienstleister eingekauft wird. Dieses Bereitstellen von Serverkapazitäten und Inhalten in technischer Hinsicht wird als Webhosting bezeichnet. Der Hoster ist dabei der Dienstleister, welcher über ein Rechenzentrum verfügt und die entsprechenden Kapazitäten bereithält.

Domainhosting und Webhosting wird also in Kombination benötigt, um eine Website betreiben zu können. Häufig ist es allerdings so, dass die Webhosting-Angebote auch eine Wunschdomain beinhalten. Für zusätzliche Domains muss dann ein Aufpreis gezahlt werden.

Die Unterscheidung zwischen Webhoster und Domainhoster kann also nur in der Weise vorgenommen werden, dass sich ein Domainhoster auf das Domainhosting beschränkt.

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