CoworkingGuide bringt endlich Licht im Coworking-Dschungel

Coworking-Spaces gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Alleine die deutsche Gründerhauptstadt Berlin zählt mehr als 80 Spaces. Aber auch anderswo schießen wöchentlich immer Neue wie Pilze aus dem Boden. Deshalb wollen die Gründer Szymon Wilkosz und Slavisa Ristanovic mit Ihrer Plattform CoworkingGuide mehr Transparenz sorgen.

Slavisa, kurz und knapp: Pitche Eure Geschäftsidee?

CoworkingGuide ist eine florierende Vergleichsplattform für Coworking-Spaces und eine Community für Coworker zugleich. Es bietet Unternehmen, Startups und Selbstständigen eine transparente Übersicht über die in Deutschland verfügbaren Spaces.

Dabei ist es viel mehr als nur ein Verzeichnis. Jedes Space wird mit einer individuellen und ausführlichen Beschreibung, Fotos und Videos aufgelistet. Viele der Räumlichkeiten haben wir sogar vor Ort besucht. Zudem haben Coworker die Möglichkeit, die Spaces zu bewerten.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Wie so oft, ist die Idee für CoworkingGuide aus einem Problem entstanden. Meine Freundin ist Freiberuflerin und kommt aus Hamburg. Sie war zu Besuch bei mir in Berlin und wollte noch einige Aufträge erledigen.

Welcher Ort eignet sich dafür besser als ein Coworking Space? Gesagt, getan. Google wird sicherlich weiterhelfen. Leider war sie nach einer Stunde nicht wirklich schlauer. Es gab zwar einige Seiten, die alle möglichen Spaces aufgelistet haben, außer Adressen, erhielten diese jedoch kaum Informationen.

Wäre es nicht besser, wenn jedes Space mit einer aussagekräftigen Beschreibung, Bildern, Videos sowie Aussage zu Preisen und Essensmöglichkeiten gelistet wird? So entstand die Idee für CoworkingGuide.

Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Die gesamte Plattform CoworkingGuide ist einzigartig, da es kein vergleichbares Produkt auf dem deutschen Markt gibt.

Wenn es um die Nennung eines USPs geht, dann sind es sicherlich unsere Texte. Es fließt sehr viel Arbeit ein in die Texterstellung ein. Auch wenn User die Möglichkeit haben, eigene Spaces einzutragen, werden alle Texte redaktionell geprüft und ergänzt bevor sie online gehen.

Fragen nach der Lage, den Räumlichkeiten, den Essensmöglichkeiten und den Preisen müssen beantwortet werden – sonst geht kein Eintrag online. Viele der Spaces besuchen wir sogar vor Ort. Wir sind eine Vergleichsplattform und kein Verzeichnis.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Unsere Zielgruppe sind Freiberufler, Start-up und Unternehmen, die das Arbeiten in einem Coworking Space in Erwägung ziehen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und wie lange war die Vorlaufzeit?

Bis jetzt haben wir wenig Geld, aber jede Menge Zeit in das Projekt investiert.
Die Idee ist uns Mitte Dezember 2016 gekommen. Bereits wenige Tage später haben wir die ersten Spaces besucht und die Einträge online gestellt.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchem Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Die Nutzung der Plattform ist sowohl für Coworking Spaces als auch für User kostenlos. Wir möchten zuerst eine solide Userbasis aufbauen.

Danach möchten wir uns über Werbung sowie Partnerschaften mit den Spaces finanzieren.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Da wir gerade erst gestartet sind, haben wir keine großen PR-Aktionen vorzuweisen.
Bereits jetzt zeigt sich aber, dass soziale Netzwerke eine große Rolle in unserem Marketing-Mix spielen werden.

Welche Vision verfolgts Ihr und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Die Vision lautet: CoworkingGuide ist die größte Coworking-Plattform der Welt.

Noch dieses Jahr wollen wir die meistbesuchte Seite im Bereich des Coworkings im deutschsprachigen Raum werden. Im nächsten Jahr wollen wir weitere Sprachen und Ländern in unser Angebot aufnehmen. Wenn ich mir eine Schlagzeile aussuchen könnte, dann wäre es:

“CoworkingGuide erobert den weltweiten Coworking-Markt!”

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Google Apps for Work: Google Docs und Sheets bieten für uns die Basis der Zusammenarbeit. Dort halten wir alles fest – Ideen, Pläne, To-Dos, Ziele. So sind alle im Team immer auf dem neuesten Stand.

Skype: Bei vielen Teams verbannt, gehört Skype bei uns zum Tool erster Wahl für Telefonkonferenzen.

Google Analytics: Dank Google Analytics wissen wir, welche Kanäle wie funktionieren und worauf wir unseren Fokus verstärkt richten sollten.

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Meine Definition von Erfolg ist einfach: Ich bin erfolgreich, wenn ich das tun kann, was ich möchte, wann ich möchte und wo ich es möchte.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Es ist besser das zu bereuen was man gemacht hat, als das, was man nicht gemacht hat. Gute Ideen haben viele, die wenigsten setzen diese aber in Taten um.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

Bin ich bereit für meinen Traum alles zu geben?

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Ehrgeizig, neugierig, zielstrebig.

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