DYNOSTICS – mit Mobiler Leistungsanalyse zum persönlichen Trainingsziel

DYNOSTICS Leistungsanalyse

Egal ob Abnehmen oder Leistungssteigerung – trainieren wie die Profis. Denn nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Über die App von DYNOSTICS erhält jeder Nutzer persönliche Trainingsvorschläge auf Basis der individuellen Pulsbereiche. Wie genau die Leistungsanalyse für jedermann funktioniert, erklärt Mitgründer Stefan Bartenschlager.

Stefan, kurz und knapp: Pitche Eure Geschäftsidee?

Mit DYNOSTICS haben wir ein mobiles und smartes System zur Leistungsanalyse entwickelt, welches jedem Sportler innerhalb weniger Minuten und ohne medizinische Fachkenntnisse anhand der Atemgase seine persönlichen Pulsbereiche für ein effektives Training ermittelt.

Es zeigt dem Sportler genau an, in welchen Pulsbereichen am meisten Fette verbrannt werden, wann Leistung gesteigert wird und wann seine Muskeln im anaeroben Bereich übersäuern.

Was genau war der Auslöser für den Start in ein eigenes Business?

Ein Teammitglied unseres Startups ist Fußballtrainer und er hat seine Spieler einmal im Jahr in ein Leistungsanalyse-Zentrum geschickt, was für die Mannschaft eine hohe finanzielle Belastung bedeutete.

Darum haben wir uns die Frage gestellt, warum dies eigentlich nicht einfacher und kostengünstiger für Jedermann möglich ist. So entstand die Idee, selbst ein System zu entwickeln, welches bezahlbar in Vereinen, Fitnessstudios und beispielsweise beim Personal Training eingesetzt werden kann.

Wir waren bereits in der Vergangenheit in einem Startup tätig und kannten daher die Stärken jedes einzelnen und vor allem, dass man sich aufeinander verlassen kann. Dies machte die Gründung natürlich deutlich einfacher.


Was macht das Geschäftsmodell einzigartig – was ist der USP?

Bisher war die Leistungsanalyse und dem gezielten Training auf Basis der individuellen Pulsbereiche aufgrund der hohen Anschaffungskosten nur dem Profisportler vorbehalten.
Außerdem waren die Anlagen meist sehr groß und nicht mobil. Zur Interpretation der Ergebnisse war auch immer ein Sportmediziner notwendig.

Wir haben mit DYNOSTICS genau hier angesetzt und ein smartes Hightech System entwickelt, welches bezahlbar, mobil ist und durch die App keinen Sportmediziner zur Auswertung benötigt.

Jeder Trainer im Fitnessstudio, Sportverein oder im Personal Training kann DYNOSTICS einfach und unkompliziert bedienen.

Wo siehst Du die Zielgruppe bzw. wer sind die Wunschkunden?

Wir sehen DYNOSTICS zukünftig in jedem guten Fitnessstudio, Sportverein oder beim Personal Trainer.

Nach der Präsentation unseres Produktes auf der Fitnessmesse in Köln im April 2016 haben wir Anfragen aus über 30 Nationen.

Wie viel Geld wurde bis zum Start investiert und was waren bis dato die wichtigsten Meilensteine?

Bisher wurde in die technische Entwicklung von Hard- und Software sowie der Apps ein siebenstelliger Betrag investiert. Die wichtigsten Meilensteine war die Präsentation des Produktes auf der Fitnessmesse FIBO sowie der Beginn der Auslieferung im Oktober 2016.

Wie sieht es mit der Einnahmeseite aus – auf welchen Weg werden Geldrückflüsse erzielt?

Das DYNOSTICS Device hat einen Marktpreis von 3.490,- Euro. Für die umfangreiche Trainer-App verlangen wir eine Lizenzgebühr von 19,90 Euro monatlich. Die App für die Sportler ist dagegen kostenlos.

Für kleinere Fitnessstudios oder selbstständige Personal Trainer bieten wir zusätzlich ein günstiges Leasing-Paket an, welches sich bei rund 70 Euro monatlich bewegt.

Welche Werbe- bzw. PR-Aktion hat bis dato für den größten Bekanntheitsschub gesorgt?

Da wir erst im Oktober 2016 mit der Auslieferung beginnen, halten wir uns in Sachen Marketing/Werbung noch sehr zurück. Bisher haben wir uns lediglich auf ein paar Messen im Bereich Fitness und Fußball präsentiert, welche allerdings sehr erfolgreich waren.

Außerdem haben wir damit angefangen, unsere Social Media Kanäle zu pflegen. Durch diese Maßnahmen konnten wir schon zahlreiche Vorbestellungen generieren.

Welche Vision verfolgt Du und welche Schlagzeile würdest Du gern mal über das Unternehmen lesen?

Bisher trainieren rund 95% der Freizeitsportler falsch. Oft zu schnell und im übersäuerten Bereich, da sie bisher keine Möglichkeit hatten, die persönlichen Pulswerte zu ermitteln.

Wir sehen DYNOSTICS zukünftig in jedem Fitnessstudio und in den Sportvereinen, damit die Sportler richtig und in den für seinen Körper optimalen Pulsbereichen trainieren können. Über die App wird jeder Sportler die Möglichkeit haben, in seinem Umkreis den nächstgelegenen DYNOSTICS Stützpunkt zu erreichen.

Auf welche 3 Tools/Apps kannst Du bei der täglichen Arbeit keinesfalls verzichten und warum?

Mein MacBook mit Parallels, da ich gerne auf Windows und iOS parallel arbeite. Wunderlist, da wir damit unsere ToDo`s im Team organisieren. Und Dropbox für den schnellen und unkomplizierten Austausch von Dateien.

Gründerteam DYNOSTICS

DYNOSTICS Mitgründer Stefan Bartenschlager (links) beantwortete die Fragen von MeinStartup.com

Was bedeutet für Dich persönlich Erfolg – worauf kommt es wirklich an?

Von vielen Gründern höre ich immer wieder, dass sie nach mehreren Jahren mittlerweile zwar gutes Geld verdienen und beruflich erfolgreich sind, aber auf dem Weg dahin vieles auf der Strecke blieb.

Da fehlen bspw. auch die engen Freunde, mit denen man den Erfolg teilen kann. Hier sollte man meiner Meinung nach gut aufpassen, dass Freundschaften, Familie und vor allem die Gesundheit nicht auf der Strecke bleibt.

Welchen Fehler würdest Du aus der eigenen Erfahrung heraus jungen Gründern ersparen?

Sich vorher gründlich überlegen, mit wem man das Startup gründet. Viele Startups scheitern schon in der Gründungsphase an Streitigkeiten der Gesellschafter. Hier sollte man wirklich vorab aufpassen, dass man sich auch für die richtigen Geschäftspartner entscheidet.

Welche Frage sollte sich eine Gründerin bzw. ein Gründer mindestens einmal gestellt haben?

„Bin ich wirklich der Typ für eine Selbstständigkeit“. Denn hier gibt es keinen Chef, der einem die täglichen Aufgaben auf den Tisch legt. Man muss jeden Tag wieder vor vorn seine Ziele abstecken und sich motivieren.

Wenn man als Gründer denkt, man hätte eine normale 40 Stunden Woche wie in einem klassischen Arbeitsverhältnis wird man schnell eines Besseren belehrt. ;)

Mit welchen drei Worten würdest Du dich selbst beschreiben?

Zielstrebig, Verantwortungsbewusst, Risikobereit

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